Posts by Hippo-Sohle

    ... ist als Kraftfutter wirklich gut. Durchwurzelt sehr schön unterschiedlich den Boden und das Getreide hat was von den Wurzelbakterien.

    ... jedes Jahr ein paar Hektar Gemenge zum Drusch.

    Was bis Mitte des 20. Jhd. noch weit verbreitet, auch in kleineren Wirtschaften angewandt, ging in den folgenden Jahrzehnten rapide verloren - als ob's die Bauern (in -D-) vergessen hätte - kommt jetzt so langsam wieder zum erwachen ...

    So langsam kommt man auch in Deutschland drauf, daß es auch hier Rinderrassen gibt, die mindestens genau so gut (Vermarktbar !) sind, wie Argentinisches-, Texanisches-, oder Asiatisches Rindfleisch.

    Mann muß es den Leuten (Verbrauchern) nur richtig erzählen ... ;)

    Getreide- und Hülsenfruchtgemenge z.B. konnten zu Zeiten, als noch mit Dreschmaschinen gedroschen wurde, von guten, meist großen Lohndruschmaschinen über den (vorhandenen) Sortierzylinder recht gut voneinander getrennt werden.

    Tcha ...

    Denn hier wird man gegen einen großen Lobbyistenverband (DBV) und seine Streiter antreten müssen. Und die Fäden dieses Verbandes reichen weit !


    Der Deutsche Bauernverband ist eine der mächtigsten Lobbyorganisationen, die es in der Bundesrepublik gibt. Ein Grund dafür liegt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Lebensmittel waren knapp und Landwirte wichtig.

    Ich hätte die Möglichkeit um 16:13 (langsamer Zug von Wien weg) oder um 16;55 (schneller Zug von Wien weg) einzutreffen, früher geht nicht.

    Wenn Du so, wie angegeben, am Samstag (?) Nachmittag erst in Wien (HbHf ?) abfahren würdest, dann wäre dein Ankommen in > 03249 Sonnewalde, OT. Großbahren , Dorfplatz 14 < laut Google Maps Routenplaner "Schiene" ja erst nach etwa 14 Stunden [ [Blocked Image: https://maps.gstatic.com/mapfiles/transit/iw2/7/rail2.png]ICE - [Blocked Image: https://maps.gstatic.com/mapfiles/transit/iw2/7/rail2.png]ICE - [Blocked Image: https://maps.gstatic.com/mapfiles/transit/iw2/7/rail2.png]RE10 - [Blocked Image: https://maps.gstatic.com/mapfiles/transit/iw2/7/de-berlin-bvg-bus.png]595 ].

    :rolleyes:

    Mit- Fahrgelegenheit(en) zum Zugrindertreffen 2019


    Hallo verrücktes Rindervolk ;)


    Ich bin angehalten, hier den (weiteren) Anstoß zu eröffnen, sich bei Zeiten (also jetzt schon !) mit den Gedanken zu befassen:


    - wie komme ich da am besten hin ?



    Öffentlicher Personen(nah)verkehr dürfte nicht so ganz unumständlich sein - (wie mir zugeflüstert wurde ... X/

    So werden sicher einige (viele) aus Süd- und West ..... sich wohl mit dem Gedanken einer PKW Reise befassen.

    Einige haben das schon getan:


    - z.B. der hohe Westerwald

    - so weit mir jetzt bekannt ist mit ca. 6-7 Personen mit mind. 2 PKW, wo ich mich wohl noch mit anschließen werde.


    So, jetzt seit "ihr" dran, euch zu vernetzen, damit möglichst wenig "Einpersonenautos" dort hin unterwegs sein werden und dadurch "unsere Ökobilanz" einigermaßen im Rahmen bleibt ...:)

    Da geb ich Dir vollkommen Recht, denn zur Zeit ist es genau so - und nicht anders. Aber das sind eben Nischen für einige wenige ...

    Beispiel einer solchen Idee:


    David gegen Goliath - ein Jung-Bauer trotzt den Milch-Multis Doku (2017)



    Solche Nischen sind sicher nicht's für die breite der Agrarwirtschaft, schon gar nicht für die, der Agrarindustrie. Und das sind ja auch meistens die, welche mit den erwähnter Problemen zu kämpfen haben. Es sind aber auch die, welche große Teile der ganzen Probleme erst in die Welt gesetzt haben. Zwar unter Existenzzwang, aber eben als direkte Verursachen, wenn auch die Politik die Weichen dorthin gestellt hat und weiterhin stellt ...


    Kein Futter: Bauern müssen ihre Kühe schlachten | Panorama 3 | NDR


    Astrid, ich geb Dir ja da auch in einigen Dingen Recht. Aber, z.B. die unterschiedlichsten Direktvermarktungen, das sind doch meistens Einzellösungen ...

    Damit löst ein ein einzelner Betrieb - über speziell zugeschnittene Maßnahmen - zur Zeit zumindest vorübergehend - seine Probleme ... dadurch, daß er sich neune schafft - in der Weise, daß neue Aufgaben auch neue (An)Forderungen mit sich bringen.
    Klar, das Rad ist nicht zum stillstehen erfunden worden ...

    Und die heutigen Räder drehen sich unheimlich schnell(er) .....

    Da aber landwirtschaftliche Produkte Weltweit erzeugt, gehandelt und vermarktet werden ist auch der Markt international, ebenso wie seine Probleme und Missstände, denn jeder der erzeugt will ja auch eine Wertschöpfung daraus ziehen. Einige geben sich genügsam (warum ?)

    Andere (müssen ?) machen immer mehr ...

    Hier kommt dann die s.g. Marktwirtschaft zum Zuge ...

    Wer mehr machen kann, kann das u.U. (?) auch billiger - und schon ist der Preisdruck da.

    Und das spielt bei der landwirtschaftlichen Produktion eben eine ausschlaggebende Rolle (über sein - oder nicht mehr sein ...)

    Probleme haben ja keineswegs nur deutsche Bauern ...

    wenn die Menschen dort dann etwas teurer dieses Fleisch kaufen,

    Aber auch hier liegt dann zweierlei Maß an

    - zwischen der ländlichen Bevölkerung, die wieder mal mehr zahlen soll, und den Stadtbewohnern, welche günstiger ... den Lebensunterhalt bestreiten können sollen (wie z.B. bei den Kosten / Gebühren für Trinkwasser und Abwasser)


    - Arbeitsplätze in ländlichen Gegenden (gibt's ja fast keine mehr ... =O )

    - - werden dadurch, wenn es im großen und ganzen so weiter läuft wie zur Zeit sicher kaum welche geschaffen, vielleicht wenigstens der eine oder andere noch eine Zeit lang erhalten ... :rolleyes:

    - viele andere, welche weite(re) Strecken zu ihren entfernteren Arbeitsplätzen zurücklegen müssen ...

    - - kaufen dann doch wohl meist dort günstiger ein

    - - - denn: der Verdienst ist gelegentlich durchaus höher, die Umstände, diesen Mehrerwerb zu erlangen, fressen ihn aber zuweilen auch wieder gänzlich auf (ob Auto oder ÖPNV, längere Fahrtzeiten / Wartezeiten / Stau - Morgens und Nachmittags / Abends wieder, ..... )


    Landwirtschaft ist doch schon längst international. Mit internationalen Problemen. Da müssen dann auch internationale Problemlösungen her, sonst wird es nicht funktionieren ...


    Astrid, danke für deine weiteren Erläuterungen zu o.g. Bericht.


    Letztendlich ist das, was Du hier wiedergibst, zumindest in weiten Teilen altbekanntes und altbewährtes landwirtschaftliches Wissen, was allerdings den "Nachkriegsbauern" weitgehend abhanden gekommen zu sein scheint, und erst durch Bio- und Ökolandbau wieder an die Oberfläche geholt wurde und wird.

    Man sollte vielleicht einfach mal die alten Schinken wie Neyhe, Schlipf, Krafft-Fruwirth u.a. an landwirtschaftlichen Schulen mal wieder in den Lehrstoff mit einbeziehen, denn dort steht und stand das alles schon vor hundert Jahren drin ... ;)