Posts by Hippo-Sohle

    leicht verkantet....ergibt ne andere Richtung.

    Genau so ist es.

    Nein, Schwierigkeiten dürfte das ziehen eines Häufelpfluges einem ausgewachsenen Ochsen keineswegs bereiten. Schnurgerade - grad aus zu laufen - ohne Bezug (z.B. eine bereits bestehende Furche) schon eher. Und: so ein Häufelpflug reagiert ganz leicht auf kleinste Unebenheiten im Ackerboden ...

    Von daher wäre eine führende Person nicht so verkehrt.

    Ach ja - lang anspannen- durch verlängern der Zugstränge bzw. eine leichte Kette bzw. ein Seil / Gurt zwischen Ortscheit und Zughaken am Häufelpflug erleichtert etwas die Handhabung selbigen.

    Hallo Astrid, nein, leider nicht. Ich habe das so dem Text auf der Seite von "Bauer Wili" entnommen, aber da steht weiter nichts drüber.

    Da müsste man vielleicht mal den guten "Willi" kontaktieren um nach zu fragen auf welche Quelle er sich da genau bezieht ... ?!

    Methan - Freispruch für Rindviecher !


    Es war mir schon vom Anfang der öffentlichen Diskussion an suspekt, daß - allem voran - Rinder und andere Wiederkäuer für den erhöhten Methangehalt in der Atmosphäre verantwortlich sein sollen ... 🤔😲

    🧐🖕

    In einer amerikanischen Studie zu Intensivweide und Methan-Abgabe durch Kühe steht, dass dort defacto kein/kaum Methan in die höhere Atmosphäre abgeht, weil die Kühe beim Fressen und Liegen das Methan in Bodennähe abgeben.

    Es bildet sich auf solchen Weiden in den obersten Bodenschichten eine starke Methangas verdauende Bakterienpopulation aus. Ähnliches soll sich in und um die Termitenhügel abspielen.

    Wenn das stimmt, wäre es eine Freispruch für alle Wiederkäuer.

    -.-

    Aus globaler Sicht wird Methan vorrangig emittiert in bzw. durch, ineffiziente Erdöl- und Erdgasförderung (Nigeria, Venezuela, Turkmenistan, Aserbeidschan), Fracking (USA), veraltete Kohleförderung (China), fossile Brennstoffindustrie, Reisanbau (Asien), Feuchtgebiete, Tundra (Sibirien) und Wiederkäuer.

    Kühe sichern den Erhalt des Grünlandes.

    Nach diesen Karten spielt Europa aus globaler Sicht in der Methan-Emission eine untergeordnete Rolle. Es grenzt nahezu an Rufschädigung, die Kuh als Klimakiller zu bezeichnen. Nach dem Motto: Wenn der Killer weg ist, dann ist die Gefahr gebannt.

    Ohne Kühe (und Schafe und Ziegen) gäbe es keine Verwendung für unser Grünland. Und damit für eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken in Europa. Von der Sauerstoffproduktion und der CO2-Atmung des Grünlandes mal ganz abgesehen. Grünland bietet zudem Lebensraum und damit Lebensqualität in unserem dicht besiedelten Europa. Siehe auch: Grünland schafft Luft zum Leben


    https://www.bauerwilli.com/met…whXlU7KsKWyKDckTUKyh4VFKk


    https://ooe.lko.at/was-ist-mit…%C3%BChe-los+2500+3204266


    https://www.lko.at/woher-kommt…1MDY4JnVpZD0xMTgyMjcyMDYy

    und wenn man dann überlegt daß das Heckrind kein Wildrind ist sondern bestenfalls eine verwilderte Rückkreuzung, dann wirds doppelt übel!

    Als hier:

    - https://www.natur-wetterau.de/pdf/nidderauen_stockheim.pdf

    - https://www.wetterau.de/filead…n/infotafeln_auwiesen.pdf


    dieses "Feuchtwiesen - Naturschutzprojekt" umgesetzt wurde, konnte man auch über einen langen Zeitraum der Berichterstattung vernehmen, daß dort (wieder) "Auerochsen" angesiedelt werden würden / wurden. Selbst damalige "Führungsbeamte" des Kreises benutzten wohl gerne diese Aussage.


    Die Konik's sind inzwischen schon seit einigen Jahren nicht mehr vor Ort (?).

    Die Heckrinder stehen in der Obhut eines Landwirtes, haben Unterstellmöglichkeiten und werden je nach Bedarf mit zusätzlichem Rauhfutter (Silage ?) versorgt. Hier hat es meines Wissens bisher noch keine negativen Vorkommnisse gegeben. Verantwortlich ist hier das Forstamt Nidda.

    Ich jedenfalls hab mich über das "Original-Schriftstück" sehr gefreut!

    Dem schließe ich mich natürlich an, denn wir diskutieren darüber ja schon einige Jahre. Hier und da taucht mal Ansatzweise diese (angebliche) Doppeljoch-verbot auf, aber es sind immer nur so Andeutungsweise Benennungen wann ...

    Hier haben wir nun mal ein original Dokument mit genauem Datum, wenn auch die genaue Bezeichnung, auf welche(s) Joch(e) sich das Verbot bezieht ... !?!

    Hätt` ich doch nix gepostet.

    Warum denn nicht ?


    Hier ist ja eh wenig los :(

    Aber das schöne daran war hier bisher: es waren noch keine Querulanten da, die immer alles besser wussten - ohne dafür irgend welche Beispiele anzufügen.


    Also lasst uns - auch weiterhin - sachlich Diskutieren :) !


    Ich halte das Dreipolsterkummet für den Gebrauch auf dem Acker und bei nicht gar zu schwerem (tonigem) Boden für durchaus brauchbar. Vielleicht bedarf es auch einfach noch weiterer Verbesserungen ... ?!?

    Man muß ja bedenken, daß Rinderanspannung in Deutschland u.a. EU-Ländern nach dem 2. WK - im gegensatz zu Pferdeanspannung und Geschirr - überhaupt nicht mehr in irgend einer Art und Weise weiter entwickelt worden ist.

    Also bleibt nur die Diskussion über das Vorhandene und das Bekannte.


    Bei Holzrückearbeiten oder auch bei schwerem Zug auf dem Acker etc. würde ich wohl auch einer Joch-Anspannung den Vorzug geben.

    Ja, ich kenne auch den Diskussionsansatz, daß das Rind bei Jochanspannung ja den Kopf-Nacken-Halsbereich dauerhaft (und daher unnatürlich....) nach unten abwinkeln muß. Das betrifft aber eher Stirn- oder Genick- und Nacken-doppel-joch.

    Von daher findet das amerikanische Halsjoch dahingehend meine größte Symphatie. Aber wie in dem zweiten Film: 'Ochsen bearbeiten Boden' dagestellt, gab und gibt es ja auch hier bei uns in EUR nicht nur "starrhalsige" Joche, sondern auch Bauartvorläufer des amerikanischen Halsjoches, dort als "mittelalterliches Joch" deklariert.

    Die (doppel) - Joch-Anspannung ist wohl mit die älteste bekannte Form Zugtiere, insbesondere Rinder, aber auch Equiden anzuspannen.

    Bei der Verwendung von Rindern als Zugtiere hat sich diese Form - zumindest in einigen europäischen Ländern wie Frankreich, aber auch in Spanien u.a. zum Teil bis heute erhalten. In Australien und in den USA haben sich ähnlich aussehende, in ihrer Arbeitsweise aber unterschiedliche Arten (weiter) entwickelt (z.B. amerikanisches Halsjoch).

    Einige von euch wissen aus eigenen Erfahrungen, wie schnell doch so ein (altes) Dreipolsterkummet entzwei gehen kann, und daß es zuweilen oft sichtliche Probleme bei der Größe, vor allem bei der angedachten Verwendung bei Ochsen gibt. Hier hilft dann oft nur eine Neuanfertigung.


    Für Ausbildungszwecke halte ich ein Doppeljoch insofern für zumindest bedingt geeignet, zwei heranwachsende Rinder gleichzeitig an ein gleichmäßiges zusammen laufen, zurücktreten, Richtungswechsel etc. zu gewöhnen, welches dann auch durchaus von einer kundigen Person durchgeführt werden könnte ... :


    -


    Zu richtig schwerer Arbeit möchte ich letztendlich aber auch nicht unbedingt ein alt-europäisches Stirn- oder Genick-doppel-Joch verwenden, da - man kann es ja in einigen www.youtube - Videos ganz gut sehen, die Kopffreiheit des einzelnen Zugtieres, insbesondere auch bei Belästigung durch Fliegen doch enorm eingeschränkt ist.

    Hallo,


    auch von meiner Seite aus dank für die Arbeit in und an einem so ausführlichen Bericht :thumbup:

    (auch wenn wir ja alle bereits drauf gewartet haben und es eigentlich bisher ja auch so gewohnt waren ... ;) ^^

    Noch kurz zu Victor, im März steht das erste Ackertraining an.

    Hallo Arne, dann vergiß bitte nicht einen Fotoapparat und vielleicht auch einen Fotografen "mit freien Händen" mit zu nehmen und hier darüber zu berichten ;)

    Hallo Arne,


    selbst ich als "nur" Zuschauer des geschehens im Museumsdorf >"http://museumsdorf-volksdorf.de/" < habe nur einen kleinen Teil von dem gesehen, was außerhalb unserer eigentlichen Veranstaltung zu sehen gewesen wäre.

    Man kann eben immer nur auf "einer" Hochzeit tanzen. Und bei Dir, der Du ja eh laufend in die jeweiligen aktiven Geschehnisse eingebunden warst, wie sollte das da anders möglich gewesen sein ?

    Ist die Westerwald-Truppe gut angekommen? Ihr seid ja mit der Bahn unterwegs =O

    Hallo Hans T - und alle anderen ...


    Ja, Oberhessen und der Westerwald sind auch - wenn auch mit gewissen "Planänderungen" gut und wohlbehalten (da geh ich jetzt mal stellvertretend auch für die anderen ... (Westerwälder) wieder zu Hause angekommen.

    Das Orkantief "Sabine" war ja schon Freitag vereinzelt mal Gesprächsthema, hat uns ja kurzfristig dazu veranlasst, und die Bahn es auch eingeräumt, daß wir viele Stunden früher und mit einem anderen ICE abfahren konnten. Hat auch alles reibungslos geklappt, und von Orkan etc. keine Spur.

    Bis gegen 19 Uhr im ICE-Bahnhof Frankfurt/Flughafen.

    1. Durchsage: es ist mit einem etwas längeren Aufenthalt zu rechnen ...

    2. Durchsage - nur ein paar Minuten später:

    Der ICE (xy.....) endet hier. Die Bahn hat Bundesweit "alle" Bahnverbindungen eingestellt. Bitte verlassen sie jetzt hier den Zug. Für notwendige Informationen wenden sie sich im Bahnhofsgebäude an die Informationscenter. Wir wünschen ihnen auch weiterhin einen guten und angenehmen Aufenthalt ... :huh:

    Wie viele tausend Menschen dann Deutschlandweit ... irgend wo zwischen Abfahrt und gewünschter Zielankunft in Deutschlands Bahnhöfen und Flughäfen - zumindest vorübergehend und zeitlich festgesessen haben lässt sich nur schwer sagen. Aber anhand der Menschenmassen allein an/in diesem o.g. "Hot-Spot" dürften es "sehr" viele gewesen sein ...

    Bis dahin war aber von "Sabine" noch nicht wirklich etwas zu merken ...

    Nun ja, im Zeitalter von Telefon, insbesondere "mobil....", ist das ja oft nur eine Frage der Kommunikation und der Disposition, und so wurden wir nach einem "Imbissaufenthalt" per "PKW-Großraumlimusine" von Privat am Standort abgeholt und zu unserem gemeinsamen Ausgangsort im "Hinterwesterwald" gebracht. Hier bei der Fahrt über die A 3 Richtung Norden hat man dann auch ein wenig von Sabine's aktivitäten gemerkt. Aber alles in allem nichts dramatisches, hin und wieder mal eine "gemäßigte Windböe". So sind wir denn alle auch noch am Sonntag wieder gut zu Hause angekommen.

    Ich hoffe alle anderen auch ...

    Und für diejenigen, die es vielleicht nicht so ganz mitbekommen haben sollten ... ?

    Das nächste Zugrindertreffen 2021 soll - nach derzeitigem Stand !

    - bei:

    Matthias Höwer (Bildmitte- rechts)



    [https://www.zugrinder.de/de/rheinland-pfalz.html]


    - irgend wann zwischen Anfang bis Mitte Februar 2021 statt finden.

    Was meinst Du mit Silagewasser?

    Ich meine damit, daß Tiere, welche das ganze Jahr hindurch, ihr ganzes Leben lang "nur" Silage(n) zum fressen bekommen vielleicht auch ein wässrigeres, schwammigeres Gewebe aufweisen als ...


    Ein Bekannter, der seine Tiere nach alten Mustern gefüttert hat, hat immer gesagt: wenn man denjenigen, welche ihren Tieren tagtäglich nur das gleiche Einheits-Sauerfutter vorsetzen auch jeden Tag nur "Sauerkraut" zum essen gäbe, würde ihnen auch schon bald der Appetit vergehen.

    Seine Fütterungsmethoden waren übers Sommerhalbjahr Klee- oder Luzerne und Wiesengras, ja- auch Feldwege an seinen Ländereien entlang hat er zuweilen Wagenweise eingefahren und verfüttert oder zu Heu gemacht, im späten Herbst Futterübenblatt - auch mit kleineren Rüben dran, zuweilen auch mal ein paar Stengel Mais mit Kolben, im Winterhalbjahr Heu und Grummet und viele, viele Zentner Futterrüben. Stroh nach belieben bzw. bei herbstlicher Rübenblattfütterunge vorher verabreicht.

    Klar, bei ihm kam es nicht darauf an pro Kuh und Tag 30 Liter oder mehr Milch zu produzieren. Seine Kühe, damals noch durchaus vorkommend in kleinen alten Ställen und üblicherweise angekettet haben aber durchweg mehr als 5 Kälber zur Welt gebracht ...

    Was erstaunlich ist: sie war als Steak erstaunlich zart (nach 2 Wochen abhängen) und auch die Wurst ist hervorragend. Sie war eben in jeder Hinsicht etwas besonderes.

    Das mag zwar hier etwas makaber anmuten, aber es war eben (lange und langsam) ausgewachsenes Fleisch, kein, in nur zwei Jahren mit Kraftfutter und überwiegend Silage(wasser) vollgepumptes Kurzzeitfleisch.

    Hallo HansT,

    der "hohe Westerwald" und Oberhessen kommen wohl mit min. 5 Personen und sind auch in der gleichen Unterkunft einquartiert.

    Die Verpflegung - Abendessen, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Frühstück, Mittagessen ... kann von jedem, wenn gewünscht im Museum eingenommen werden, siehe hierzu auch den Text des entsprechenden Einladungsschreibens:

    Die Teilnahme an der Veranstaltung als solches ist kostenfrei.
    Für die Verpflegung (Essen, Getränke, Kaffee/Kuchen an allen drei Tagen) berechnen wir
    einen Kostendeckungsbeitrag von 45€, der am ersten Abend zu entrichten ist.


    Von daher braucht eigentlich niemand irgend welche Anstrengungen zwecks Frühstück o.ä. zu machen.

    Kurzfutter

    Ich kann dahingehend nur von hiesigen, oberhessischen Fütterungsmethoden berichten. Hier wurde bei der winterlichen Stallfütterung, abgesehen vom Heu und Grummet so genanntes "Kurzfutter" in Form von zerkleinerten Futterrüben, vermengt mit gehäckseltem Futterstroh verabreicht. Darüber verstreute man die entsprechende Menge Kraftfutter (Hafer-Gerste-Weizen), gemahlen als Schrot oder gequetscht, je nach vorhandenen Möglichkeiten bzw. persönlichen Vorlieben oder Abneigungen.

    Dieses "Krippenfutter" wurde meist zum bzw. während des Melkens gegeben, da die Kühe dann oft ruhiger standen.

    Und auch hierbei hat sicher so mancher Bauer sein eigenes, spezielles Rezept, was die Art und Menge der Zutaten betrifft gehabt.


    Was dann praktisch so ähnlich funktionierte, wie diese Kinder das hier spielerisch beim Maishäckseln versuchen auszuprobieren ;):


    youtube.com/watch?v=cTMUBjvQ66I


    - oder hier mit einer Hand voll strohigem Heu ausprobiert wird:


    youtube.com/watch?v=lNjhYOL8Bzc