Posts by innsalzacher

    Das mit der Geschwindigkeit hat m.E. zwei Seiten. Klar schneller bedeutet weiter Werfen und wenn man Glück hat auch Wenden.
    Ich persönlich mag am Gabelwender das "sanfte" Arbeiten ohne große Bröckelverluste. Aus meiner Erfahrung heraus reicht bei 11/2 Tagen getrockneten Heu bis zur Endtrocknung am 3. Tag das "sanfte" auflockern, so das der Wind rankommt und das Heu weitgehend vom Boden weg ist.


    Aber... ich gestehe... derzeit noch alles mit dem alten Deutz. Die Ochsen sind noch nicht so weit.

    Ich hol noch etwas weiter aus. Gabelheuwenden (mit Tier oder Traktor) hat für mich etwas meditatives. Fürs schnelle und weite gibts ja den Kreiselheuwender (ohne Tier).


    Konrad

    ...es mag am Film liegen, irgendwie scheinen mir aber das die Gabeln sehr schnell - trotz moderater Zuggeschwindigkeit - arbeiten. Hab den Eindruck dass die alten Fahr Gabelwender (Kettenantrieb) eine langsamere Übersetzung haben.

    Grüß Euch,


    also,

    die erste Warze (Blumenkohlartig, hart, trocken) hat er am inneren linken Bein - knapp am Brustkorb bekommen. Die hat sich zwischenzeitlich deutlich verändert. Zum einen ist sie auf ein 50Cent Durchmesser angewachsen, zum anderen trocknet sie die letzten Tage scheints aus.

    Die zweit ist an der Fellhaut im Penisbereich. Nicht so prickeln auch wenns ein Ochse ist. Die ist auch noch etwas gewachsen und beginnt langsam auszutrocknen.

    Wir behandel weiterhin mit Tuja C30 gelöst in Meersalzwasser. Ergänzend sprüh ich die Warzen in letzter Zeit noch mit Quinton-Dermo Salzwasserlösung ein. Auffallend ist, wie ruhig sich der Ochs bei der Sprühaktion zwischen den Beinen und am Penis verhält.

    Grüße Konrad

    Grüß Euch,


    die letzen Wochen haben sich bei einem unserer Ochsen einige Warzen (so 10Cent im Durchmesser) gebildet.
    Die Warzen lösen bereits bei leichter Berührung Schmerz aus.

    Wir behandeln zwischenzeitlich mit Tuja C30 in Meersalzwasser gelöst, täglich aufs Flotzmaul und wenn möglich direkt auf die Warzen gesprüht.
    Bislang ist leider noch keine Besserung erkennbar.


    Wie sind Eure Erfahrungen mit Warzen und deren Behandlung?


    Konrad

    https://www.lanuv.nrw.de/publi…9134130a2d6d22a3f0c030237


    ... der Forschungsbericht zu Mikroplastik in Fließgewässern (bei uns am Inn insbesondere Messpunkt 2 und 3) spricht für sich...

    Zitat Seite 10 f und 58 f :

    • "Sekundäres Mikroplastik entsteht durch den Zerfall größerer Plastikteile, wie z.B. Plastiktüten oder Plastikflaschen, die durch eine unsachgemäße Entsorgung in die Umwelt gelangen. Durch Umwelteinflüsse, wie UV-Strahlung oder mechanische Einwirkung, zerfällt dieser Plastikmüll in immer kleinere Einzelteile bis schließlich Mikroplastik (<5 mm) entsteht. Der Eintrag von sekundärem (Mikro)plastik erfolgt zum großen Teil über diffuse Pfade. ... Der Anteil unsachgemäß entsorgter Plastikabfälle ist nicht bekannt. Ebenso ist die Menge von in den Abwasserpfad eingebrachtem Mikroplastik ... unbekannt. Erste Untersuchungen an Kläranlagen zeigen jedoch, dass Mikroplastik dort nicht vollständig zurückgehalten werden kann."

    • " Der Inn wies insbesondere im Jahr 2016 im mit den anderen Gewässern einige Besonderheiten auf. An der am weitesten Flußaufwärts gelegenen Probestellen bei N.N. wurde nur eine sehr geringe Anzahl an Plastikpartikeln nachgewiesen. Diese setzten sich aus PP, PET/PES sowie PS zusammen. ... Weiter flußabwärts ab der Probestelle N.N. nahm die Anzahl der Mikroplastikpartikel deutlich zu. Auffallend war jedoch insbesondere das dort vorliegende heterogene Polymerspektrum. Der Hauptanteil bestand aus PE, gefolgt von PP. ... Bezüglich der Mikroplastik-Formen waren in erster Linie Fragmente, daneben aber auch Folienreste nachweisbar. Die Ursache für die von anderen Messstellen abweichenden Befunde ist momentan nicht bekannt. Weitere Ermittlungen zur Aufklärung sind geplant. Eventuell liefern die noch ausstehenden Analyseergebnisse an Proben aus der Bodendrift sowie an Ufersedimentproben Hinweise auf eine mögliche Ursache."

    Servus in die Runde,


    mich würde eure Meinung/Erfahrung zum Thema Plastik im Futter interessieren.

    Grundsätzlich sind sich wohl alle einig. Plastik hat - wie andere Fremdkörper auch - im Viehfutter nichts zu suchen.

    In der Realität sieht es auf den Weiden und Grünflächen aber leider oft völlig anders aus...

    Wir haben zum Beispiel folgendes Problem. Ein "Recycling-Betrieb" (Altpapier- und Tetrapakrecycling) im Ort hat seine Prozesse nicht wirklich im Griff. Die Umgebung wird immer wieder mit kleinen, hauchdünnen Plastikfetzen (incl. anhängenden Mikroplastikfransen) über Windfracht vermüllt. Wir sind dann täglich am absammeln.

    Das Umweltbundesamt sieht die Sachlage auf Anfrage so.
    Zitat: "Bei der ordnungsgemäßen Verwertung sollten keine Kunststoffabfälle in die Umwelt gelangen. Findet dies an der einen oder anderen Anlage noch statt, so ist dies ein Thema für den Vollzug vor Ort."


    Das Bayerische Umweltministerium verweist in seinem Antwortschreiben ebenfalls auf den lokalen Vollzug.

    Die lokale Vollzugsbehörde ist mit ihrem Latein am Ende, schreiben sie uns zumindest sinngemäß. Die Papierfabrik arbeitet scheints entsprechend dem "Stand der Technik" und es gibt wohl auch keine Grenzwerte hinsichtlich Emmission von Plastikfetzen und Mikroplastik.

    Das Veterinäramt hat uns über den Landrat folgendes mitgeteilt.
    Zitat:

    1. "Aus Sicht der Tierseuchenbekämpfung ist die Verfütterung von mit Kunststoffanwehungen kontaminiertem Futter unproblematisch, gleiches gilt für den Blickwinkel der tierischen Nebenprodukte, bei denen erst einzuschreiten wäre, wenn die Kunststoffanteile in erheblichem Umfang mit tierischen Nebenprodukten behaftet wären."

    2. "Auch aus Tierschutzgründen ist hier keine endgültige Auskunft möglich. Wäre nachgewiesen, dass Tieren durch die Verfütterung eines ungeeigneten Futtermittels Schmerzen, Leiden oder Schäden entstehen, dann würde derjenige, der die Tiere so füttert bzw. wider besseren Wissens falsch ernährt, einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz begehen. Der Verstoß wäre aber erst bei Erkennen von Schmerzen, Leiden oder Schäden durch einen Gutachter nachzuweisen, also beispielsweise, wenn bei einem verendeten Tier durch ein pathologisches Gutachten die Kunststoffteile als Todesursache nachgewiesen sind."

    Nun bin ich mal auf eure Meinungen und Erfahrungen gespannt.


    Herzliche Grüße
    Konrad