Posts by Flo

    ...dann mische ich mich auch noch ein.


    Meine letzte "Ausbau-Variante" ist von der Sattlerei Steet in Schwarzach am Main. Kummethölzer hat mir mein Nachbar als Schichtholz-Ausführung gebaut. War aber alles in Allem auch nicht billig. Beim Zweispänner war ich (wenn ich mich recht entsinne) bei 1700€.


    Schönen Nachmittag noch!


    Flo

    Guten Morgen zurück!


    Ich denke, dass du dich bei dem Thema mit ganz vielen verschiedenen Ansichten auseinandersetzen kannst/wirst/musst. Aber ich bin der Meinung, dass es für sich spricht, dass in Deutschland nach dem Krieg eigentlich (fast) nur Stirnjoch (Stirnblatt) und eben das Dreipolster-Kummet übrig geblieben sind und schon in der Zwischenkriegszeit Doppeljoche wörtlich als "Tierquälerei" eingestuft worden waren.

    Ich habe vor kurzen zu dem Thema auch noch was gefunden, was dir vielleicht weiterhilft:

    https://www.ruralheritage.com/…esources/oxen/3_pad.shtml

    Da ist ein schöner Vergleich der Auflageflächen bei Kummeten und Jochen drin.

    Persönlich bin ich absolut vom Dreipolster-Kummet überzeugt. Halt nur nicht von zu kleinen, brüchigen Uralt-Geschirren, sondern stabilen, neuen.


    Schönen Sonntag noch!


    Flo

    Nein, nein - die Scheune ist eigentlich groß genug für alles Mögliche. Aber der Berg loses Stroh liegt eben momentan da, wo eigentlich die Dreschmaschine wieder hin soll und das möglichst bald...

    Was den Ertrag angeht, kamen leider ein paar Sachen zusammen: Wochenlange Trockenheit, hungrige Spatzen, zu später Mähzeitpunkt (Ausfall), Feldmäuse in den Hocken und so weiter...

    Schönen Tag noch!

    Flo

    Heieiei... Es war eine Riesensauerei (staubtechnisch) und vom Ertrag möchte ich gar nicht reden. Aber am Ende der Aktion waren fast 20 Menschen bei mir im Hof und haben die Getränkevorräte dezimiert.

    Alles in Allem: Schön!

    So sah es aus:






    Die kommenden Tage möchte ich dann bloß noch das Stroh durch die Hochdruckpresse schicken - in der Scheune ist es sonst ein bisschen voll...


    Viele Grüße aus Oberfranken!


    Flo

    Oh, oh - da hätten die Beiden einiges zu tun... 4PS bekommen sie doch nicht so auf Anhieb zusammen!

    Ich hab schon oft über einen Göpel und einen kleinen Stiftendrescher nachgedacht - aber in unserer Nachbarschaft sind zumindest alle Göpel beim Alteisen (die Hallen gibt es noch reichlich). Es gibt auch lustige Bauanleitung unter Verwendung von PKW-Achsen mit Differenzial und Schaltung! Andererseits: Das Mähen, Binden, Aufstellen, Laden, Dreschen, Verräumen ist eh schon "schlimm" genug, wenn nicht viele Leute helfen...

    Ich hab gerade einen viertlen Hektar Weizengarben geladen, davon die Hälfte beim Heimfahren in den Wald geworfen (böse Wurzel, böse), um dann den ganzen Schlumms wieder aufzuladen.

    Manchmal trauere ich meinem Mähdrescher hinterher.

    Manchmal.

    Schönen Abend allerseits!

    Flo

    Nein - die Mädels mussten heute nichts machen. Aber ich habe es heute endlich geschafft meine Frankenstein-Dreschmaschine (aus zwei kaputten mach eine ganze) zum Laufen zu bringen. Dann kann ich morgen endlich den Weizen dreschen und eventuell Ende der Woche das Hafer-Erbsen-Linsen-Gemenge, wenn es nicht immer wieder reinregnet.


    Viele Grüße aus Oberfranken vom Flo!

    Aber vielleicht als - rein subjektives - Beispiel: Ich habe von meiner Großmutter ein kleines Ziehwägelchen (Bollerwagen) der Firma SCHOCK übernommen. Das hat sie Anfang der 50er Jahre beim Schmied gekauft, zum Futterholen benutzt und dann in den gut durchlüfteten Heuboden gestellt. 2008 habe ich es zu mir in die Scheunenhalle gestellt (gepflasterter Boden, keine direkte Nässe, aber hohe Luftfeuchtigkeit) und der Wagen war innerhald kürzester Zeit ziemlich zerfressen.

    Nee, nee - das mit der Diskussion war nicht an dich gerichtet, aber es gibt manchmal Menschen, die hier ihre ganz, ganz eigenen Meinungen vertreten, obwohl der ein oder andere vielleicht ganz andere Erfahrungen gemacht hat. Also: Bitte nicht auf den Schlips getreten fühlen!

    Zum Holzwurm kann ich mich nicht wirklich äußern - den hab ich, vor allem drinnen, schon in allen Hölzern erlebt. Anscheinend macht der auch keinen Unterschied zwischen Weich- und Harthölzern.

    Unempfindlich finde ich eben immer wieder Eiche, eventuell wegen der enthaltenen Gerbsäure. Ich hab jetzt seit ein paar Jahren ein Stoneboat aus vier Zentimeter dicken Eichebohlen im Hof liegen - zwar immer mit "Luft", sprich Ziegelsteinen darunter -, aber außer, dass es grau geworden ist, fehlt dem nix...

    Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, wer weiß.

    Schönen Abend noch!

    Flo

    Ja - es hilft. Zum Teil zumindest. Auf die Entfernung halte ich die Teile immer noch für Eiche, wobei die eine Maserung auch Esche sein könnte. Wobei: Bei den Teilen brauchst du ja eigentlich nicht die Flexibilität von Esche - da wäre Eiche sicher nicht verkehrt. Und - Achtung! Keine Forumsdiskussion anzetteln! Nur meine Meinung! - ich würde die Sachen auch mit nichts anstreichen, dann kann etwaige Feuchtigkeit auch wieder aus dem Holz raus, wenn sie soll. Jeder, der schonmal lackierte/gestrichene Geräte, Gartenbänke, Leiterwagen etc. mit versteckter Fäule inklusive Würfelbruch in der Hand hatte, kann das nachvollziehen.

    Hoffentlich hilft das auch...

    Schönen Rest-Sonntag noch!

    Flo

    Tja - so Zeug passiert leider immer wieder...

    Bei unseren Wägen sind die Trümmer aus Eiche - anscheinend meistens aus eh schon gebogenem Holz. Hast du ein Bild von den Teilen?

    Viele Grüße!

    Flo

    Nein. Ich meine ja auch nicht breiweich.

    Aber alte Kummetpolster haben oft eine harte, brüchige Konsistenz - da haben mir die Sattler, mit denen ich zu tun hatte (Weiß bei Nürnberg und Steet bei Kitzingen), immer abgeraten. Die neuen Polster sind zwar alle gut gefüllt, aber so, dass sie sich dem Tier ein klein Wenig anpassen können.

    Ist auch bei neuen Pferdekummeten so.

    Viele Grüße!

    Flo

    P.S.: Mir ist seltsamerweise noch nie ein Kummet kaputt gegangen, egal bei welcher Arbeit. Ich kenne auch von meinem Großvater keine Geschichten von kaputten Kummeten.

    Hallo!

    An die Sache mit den Ösen hab ich auch schon gedacht. Bei einem Versuch mit so einem Ösen-Rundum-sorglos-Paket aus dem Baumarkt kannst du eigentlich nichts falsch machen, oder? Da sind meistens ein Locheisen und ein entsprechendes Nietwerkzeug mit drin.

    Wie dick war denn das Leder, das dir kaputt gegangen ist?

    Viele Grüße!


    Flo