Posts by Victor

    Hallo,


    vielleicht interessant für Leute ohne lange Anreise. Am 18.04.2019 veranstaltet die Abteilung Grünlandwissenschaft einen Grünlandnachmittag bei uns auf dem Versuchsgut Relliehausen. Eigentlilch für Rinderhalter hier in der Gegend, aber ich denke, es können noch ein paar weitere Teilnehmer dazu kommen.

    Sehr gerne würde ich Anmeldungen erhalten, am besten eine Benachrichtigung schreiben.


    Viele Grüße


    Arne



    Praxis trifft Wissenschaft

    Einladung zum Grünlandnachmittag

    Thema: Grünland, Mutterkuhhaltung und Rindermast

    Entwicklungen in der Landwirtschaft verlaufen häufig sehr rapide. Volatile Märkte und technische Neuheiten erfordern eine hohe Flexibilität und zuverlässiges know-how. Da in den letzten Jahren verstärkt eine Divergenz zwischen Erkenntnissen der Praxis und den Innovationen in der Forschung bemerkbar ist, kommt der transformativen Wissenschaft eine wachsende Bedeutung zu. Das Projekt Inno4Grass https://www.inno4grass.eu/fr/ fördert den Austausch von Praxis und Wissenschaft. Um diesen sicherzustellen werden sogenannte Practice and Science Treffen durchgeführt. Hiermit laden wir Sie deshalb zu einem gemeinsamen Grünlandnachmittag auf den Versuchsbetrieb der Universität Göttingen in Relliehausen ein. Vor Ort werden zentrale Innovationen der Grünlandwirtschaft in den letzten Jahren diskutiert und ein Weideversuch mit Mutterkühen präsentiert.

    Datum: 18.04.2019 um 14:00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

    Ort: Waldstraße 5, 37586 Dassel (Treffpunkt vor dem Verwaltungshaus)

    Tel.: 05564 – 2217 oder 0551 39 24388

    Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr!


    Georg-August-Universität Göttingen

    Department für Nutzpflanzenwissenschaften

    Abteilung Graslandwissenschaft

    Prof. Dr. Johannes Isselstein


    Landwirtschaftskammer Niedersachsen

    Bezirksstelle Northeim

    Wallstraße 44, 37154 Northeim

    Dr. Ulla Becker, Jörg Küster



      

    Also ich hatte so etwas ähnliches mit meinem Ochsen auch (er wird im Juni 4 Jahre alt). Da ich im Februar ebenfalls wenig Zeit hatte, habe ich ihn fast täglich auch nur für ein paar Stunden auf die Koppel gestellt und mit ihm über 3 Wochen nichts gemacht. Er fing dann auch an, wenn ich ihn reinholen wollte, den Kopf zu senken, vor mir zu scharren und den Kopf am Boden zu reiben, ich habe dann gewartet bis er sich beruhigt hat und zum Tor kam, so konnte ich das Halfter aufziehen, dann war es gut.

    Bei mir ist es so, dass der Ochse im Stall mit den Zuchtbullen steht, die stehen dort getrennt, haben aber eingeschränkten Kopfkontakt. Auf die Koppel geht er im Winter alleine, macht ihm aber nichts. Im Sommer geht der Ochse wieder mit unserer weibl. Nachzucht auf die Koppel, durch den Kontakt mit ihm, werden die Rinder ebenfalls ruhiger. Er springt aber auch auf bei "bulligen" Rinder, ob es dieses Jahr Probleme gibt, wenn ich ihn von seinen Rinder weghole, hoffentlich mal nicht.

    Ich denke bei Viktor war es eindeutig der fehlende Umgang und eine gewisse Unausgelastetheit, körperlich wie auch mental, die ihn dazu verleitet haben sich so aufzuspielen, nach Trainingseinheiten wird das Verhältnis wieder besser.

    Bei Victor ist es aber auch so, dass es keine feste Herdenstruktur gibt, er hat immer wieder andere Artgenossen um sich und zum Wochenende, wenn ich ihn zu mir nach Hause hole, steht er nur mit Pferden zusammen.

    Hallo,


    um meinen Ochsen etwas sensibler arbeiten zu können, habe ich ein Hackemore aus den Ringen eines alten Pessoa-Gebisses, Karabinern und Ketten gebaut. Nach ein paar Einsätzen finde ich, es funktioniert sehr gut.


    Dann noch eine Adresse von der Sattlerei Maus, die Sattlerei baut neue 3-Polster-Kummete.

    http://www.pferdebedarf-maus.de

    Hallo,


    ich komme auch um 14.13 Uhr in Doberlug-Kirchhain an. Abholen wäre ja nicht schlecht, Laufen ist ne Möglichkeit, vielleicht kann aber auch von Beitschs jemand Gäste vom Bahnhof abholen.


    Gruß

    Arne

    Ich hatte zwei Kummets, bei beiden ist während der Arbeit ein Hamen gebrochen. Einmal ist ein Hamen mit der Maserung gerissen und bei dem anderen war das Holz an der Bohrung morsch.


    Ich habe mir mit neuen Hamen, aus dem alten Kummet, ein "neues" Kummet für meinen Ochsen gebaut. Ulme konnte ich nicht bekommen, dafür aber abgelagerte Esche.

    Nach der Vorlage der zerbrochenen Hölzer habe neue Hamen ausgesägt, Löcher gebohrt, abgschliffen, mit Holzöl eingelassen und die alten Polster und die neuen Riemen dran. Ich meine, es hat funktioniert. Damit habe ich dann gleich mal meinen Reitplatz abgeschleppt. Aktuell habe ich nur eine Palette dafür genommen, nur zum Ausprobieren.

    Da ich noch wirklich gut erhaltenen Polster habe, baue ich noch ein weiteres Kummet.



    Ist schon richtig, dass ich's (noch) nicht gut gemacht habe! Und tatsächlich, der Holzrückekurs über fünf Tage fängt kommenden Montag an. Danach bin ich bestimmt auch voll motiviert, ich hoffe Victor auch;).

    Zum Ortscheid, aktuell brauche ich noch beide Leinen. um den Ochsen am Hang rückwärts zu richten.

    Das genau interessiert mich auch, wie alt können die Ochsen werden, bevor sie aus welchen Gründen auch immer abgehen müssen? So wie ich es jetzt öfter gehört/gelesen habe, sind es wohl eher Gelenkprobleme, Arthrose! 6 bis 8 Jahre finde ich zu früh, dafür, dass wir auch recht viel Arbeit und auch Herzblut reinstecken. Sind leichtere Rassen weniger gefährdet. Victor ist jetzt drei Jahre alt und wiegt jetzt nach der Waage 950 kg. Ich meine, unser Turnierpferde haben doch deutlich höhere Belastungen wegzustecken und gehen erst mit 8 bis 9 Lebensjahren ihre ersten schweren Prüfungen.

    Holzrücken mit Victor am Hang, leider wird er bergrunter gern etwas schneller, da werde ich noch mehr dran arbeiten, ausserdem muss ich auch mehr auf die Sicherheit achten beim Anhängen der Last, ich weiß. Das Video ist nun wahrscheinlich zu lang geworden, ich hätte die langen Wege rauslassen sollen. Aber es zeigt auch, dass er ganz gut funktioniert, mein Ochse. Aber auch, dass wir irgendwie jedes Mal mit Bruch aus dem Wald zurückkommen, für mich ein echtes Problem, geeignetes Geschirr zu finden.


    Vielen Dank für die Empfehlung des Merkblatts Rinderhandling! Da kann ich eine Menge rausziehen und auch viel in die Aus- und Weiterbildung meiner Mitarbeiter übernehmen.

    (Den TTouch kann ich ja weglassen)

    Noch hat China wohl keinen Plan für eine schonende Beweidung, es werden jährlich 1 Mio. ha Grasland zu Wüste, auch in anderen Bereichen wird eher Raubbau betrieben. Die Fischerei im Binnenland und vor der eigenen Küste soll wohl geschohnt werden, dafür wird die Hochseefischerei ausgebaut und die Fischerei vor anderen Küsten verstärkt.

    Ein Beispiel für die Intensivierung sind die Schweine-Hochhäuser.

    https://www.agrarheute.com/tie…chweinehochhaeuser-546548

    Das werden wir demnächst noch besser herausfinden, Ende Oktober habe ich mich mit Victor zum Holzrückkurs angemeldet und sind auch angenommen. Ich hoffe, dass wir die anderen Pferde nicht aufmischen, wenn dort dann ein Rind auftaucht.

    Ich werde auf alle Fälle berichten, wie es uns ergangen ist.

    Hallo,

    vielen Dank für die Kommentierung, ehrlich gesagt, ist es mir gar nicht bewußt aufgefallen, dass Victor nach hinten schaut. Aber beim weiteren Überlegen erwarte ich auch nichts anderes, so wie ich die Rinder und Pferde lese, erkennen sie an meiner/unserer Körpersprache ihre weitere Aufgabe.

    Ich wollte den Ochsen immer von hinten fahren, bei der Arbeit führen kam für mich nicht in Frage. Gerne würde ich einen Holzrückekurs mit Victor machen, oder nächstes Jahr an der "Pferdestark" teilnehmen. Mal sehen was geht.

    Viele Grüße

    Arne

    Hallo,

    hier möchte ich mal Victor vorstellen, gestern haben angefangen die Hofkoppel von abgebrochenen Ästen zu befreien. Wir hatten in Südniedersachsen vor drei Wochen nochmal einen heftigen Sturm, leider ohne richtigen Regen.