Posts by Victor

    so einen Draht um die kleineren Dörfer

    Nee, das ist ja gerade der Clou, es wird ja kein Draht gebraucht, die Sender an den Halsbändern sind GPS verbunden und man kann die Beweidungsgrenzen bzw. den Bewegungsraum am PC eingeben.

    Naturschutzinseln können so ohne Zaun ausgegrenzt werden oder aber man kann täglich weitere Weide dazugeben, einfach am Smartphone.

    Natürlich müssen die Kosten für die Halsbänder im Auge behalten werden, außerdem der Tierschutz. Arbeiten mit Strom zur Lenkung oder Erziehung ist in der Tierhaltung oder Hunde- und Pferdeausbildung (dort soll es ja von einigen Personen auch eingesetzt werden) vom Gesetzgeber verboten.

    Nun ja, ohne Außenzaun kann ja auch alles rein in die Koppel. Hunde, Spaziergänger und dann auch der Wolf, die haben ja keine Halsbänder.


    Ich denke auch, dass der virtuelle Zaun für "frische Kälber" wirklich noch nicht zu begreifen ist, da braucht es die visuellen Begrenzung.

    Versuche bei mir auf dem Betrieb

    https://www.3sat.de/wissen/nan…hone-fernsteuern-100.html


    Es wurde mit 24 Fleckviehfärsen ein Test zum virtuellen Zaun durchgeführt, um herauszufinden, ob die Tiere beim Einsatz der Halsbänder Stress empfinden, ob das tiergerecht ist und die Tiere den virtuellen Zaun ohne Probleme akzeptieren. Wenn für die Tierversuchs-genehmigende Stelle dargelegt werden kann, dass das Wohlbefinden der Rinder durch den Einsatz der GPS-gesteuerten Lenkung nicht gestört wird, kann der eigentliche Versuch für die nächsten Jahre starten.

    No fence eignet sich aber auch nur zur Unterteilung größerer Grünlandflächen mit einem normalen Zaun rundherum. Bei Mutterkühen mit Kälbern wird es wohl eher auch nichts.

    das heißt ihr habt die Gerstenstoppeln auch umgepflügt oder war das "bloß" das Aufwärmtraining für die Kartoffeln?

    -auf die Gerstenstoppeln bin ich nur gegangen, um den Pflug auszuprobieren, war einige Zeit vor der Kartoffelernte vor, für das ganze Stück mit 18,5 ha wären wir mit großer Wahrscheinlichkeit noch dran :)


    äh, ja, oder die Weide mit den Mädels ;-)

    begreift er das Pressbandl wie eine Litze?

    -auch das erstaunt mich immer wieder, wie der Trieb noch in ihm steckt und er immer wieder aufspringt, wenn ich ihn mal bei den Rindern "parke"


    -die Kordel sieht er auf alle Fälle als Begrenzung, ich denke, er sieht es nicht unbedingt als stromführende Litze, ich hätte auch Stangen als Leitline nehmen oder die Kordel oder ein Trassierband auf die Erde legen können

    der Victor läuft quasi in der Furche? wieviel Kartoffeln hat er da auf dem Gewissen?

    - nee, der Victor läuft neben dem Damm und ich pflüge den Damm hinter ihm auf, der Pflug ist so eingestellt, dass es passt und die Vorschäler das Gros der Kartoffeln hinter dem Ochsen ablegen. Ich habe auch immer nur einen Damm aufpflügen und wir haben danach aufgesammelt.

    Auch wir haben ne Menge kleiner Kartoffeln, die gut schmecken. Nur allgemein ZU VIEL Kartoffeln! Die Freude über die Zugtierarbeit war's, die mich dazu getrieben hat. Ich hatte gedacht, Grünlandumbruch, da wird sich der Drahtwurm ordentlich bedienen, Verzicht auf Pflanzenschutz und Mineraldünger, da kommt nicht viel. Aber der Umbruch hat viel nachgeliefert und gegen den Drahtwurm hatte ich dann doch "Attracap" von BIOCARE eingesetzt.

    Von den 240 m² haben wir dann doch 1.200 kg geerntet, Nudeln oder Reis gibt es in den nächsten Monaten nicht mehr.....

    Hallo,


    passend zu marieclaires Beiträgen über tiergezogene Pflüge, komme ich hier auch nochmal auf meinen Kipppflug zu sprechen. Ich habe den Pflug erst seit ein paar Wochen und konnte es kaum erwarten ihn auszuprobieren. Nach der Gerstenernte musste der Ochse dann auch gleich ran, gut, er tut sich schon schwer mit dem Pflug, da es die Variante ist, die für zwei Zugtiere ausgelegt ist, wenn der aber sehr flach eingestellt ist und der Boden schon mal gegrubbert war, geht es. Ich konnte dieses Jahr aber auch schon auf den Ackertrainings der IGZ im Freilichtmuseum Detmold mit einem leichteren Kipppflüg pflügen, das ging wirklich gut und hat zumindest mir Riesenspaß gemacht. Aber Victor ging auch gut und marschierte ordentlich in der Furche, wobei er zurück, in Richtung zu unserem/seinem Anhänger immer etwas flotter unterwegs war. Victor ist als Rind aber immer ein gerngesehenes Zugtier auf diesen Veranstaltungen und macht seine Sache ebenso gut wie die Pferde.

    Meinen Kipppflug habe ich für die Kartoffelernte umgebastelt, ich habe die Schare abgebaut und an deren Stelle die Vorschäler etwas tiefer gesetzt. Die Vorschäler zerschneiden mir die Kartoffeln beim Roden kaum und ich kann damit recht tief in den Boden rein. Wenn ich alleine rode, spanne ich mir nochmal eine Kordel zum Eingrenzen des Ochsens, obwohl Victor auch gut am Kartoffeldamm lang geht, aber sicher ist sicher, lenken und Pflughalten geht nicht, es kann nämlich auch passieren, dass der Ochse den Zuckermais interessanter findet oder spontan beschließt eine Kartoffel zu fressen, die er ein paar Meter entfernt entdeckt hat.

    Ach ja - lang anspannen- durch verlängern der Zugstränge bzw. eine leichte Kette bzw. ein Seil / Gurt zwischen Ortscheit und Zughaken am Häufelpflug erleichtert etw as die Handhabung selbigen.

    Hallo Hippo,

    das ist ein super Hinweis!! Das hatte ich jetzt nicht bedacht, Danke!

    Viele Grüße

    Arne

    Meinen Miniacker hatte ich zweimal tief gegrubbert und zweimal tief gekreiselt, eigentlich sollte sich der Häufelpflug so gut durch die Erde ziehen lassen, aber könnte auch sein. Andererseits muss man ja auch seine Sinne beieinander haben, so ganz so einfach, wie ich's mir vorgestellt hatte, ist es nicht, leicht verkantet....ergibt ne andere Richtung.

    Der Häufelpflug geht recht leicht zu ziehen, behaupte ich jetzt einfach, jedenfalls zeigte Victor keine Anzeichen, dass es ihm schwerfällt.

    Wir werden wir in den nächsten Tagen ca. 200 m² Kartoffeln legen lassen und es werden noch ca. 50 m² Zuckermais folgen, die Pflege mit abeggen und häufeln soll mit dem Ochsen geschehen. Den Häufelpflug habe ich schon einmal ausprobiert, geradeaus geht anders..., Pflug in der Spur halten und lenken hat nicht geklappt, da hatte ich mir vom Victor mehr versprochen ;)

    Kann es eventuell auch sein, da ich sonst immer links hinter ihm laufe, er mich hinter dem Pflug nicht sehen konnte und daher die S-Kurven eingebaut hat?

    Na ja, wenn er die Orientierung an den Dämmen hat, wird es schon gehen.

    Schön! und das Wetter passte! Da haben wir ja ziemlich die gleichen Reifenschleppen, wobei sich ein Rind/Zugtier schon schwer tut mit der Schleppe, zwei sind da schon besser, jedenfalls - wenn's mal länger dauert.

    Ich will mal sehen, ob ich nicht einen Striegel zur Grünlandpflege zum Anhängen ans Zugtier basteln kann. Grundsätzlich finde ich den Striegel besser, wenn eventuell auch die Maulwurfshaufen nicht so gut "platt" gemacht werden.

    Dann habe ich auch zwei Fragen, warum hat die Schwarze keine Hörner und, die Hörner der Hellen sind nach oben gebogen (das gefällt mir besser), beim Zeno waren die Hörner so tief. Ist das sehr unterschiedlich bei den Longhorns?

    Das ist schon beeindruckend wie die Rinder funktionieren, so ganz ohne Lenkung. Die Stelle mit dem Leitochsen muss ich mir nochmal ansehen/anhören, der war doch ziemlich frech, habe ich noch nicht ganz verstanden was mit dem ist.

    2008 verendete Rinder in Leer

    2013 ertrunkene Rinder in Stendal

    2018/19 verhungerte Rinder in Thüringen

    2020 verhungerte Pferde in Schleswig-Holstein

    Ihre Naturschutzprojekte sollten dringend mal vom NABU neu überdacht werden!

    Ich finde nicht, dass der Stamm kürzer werden müsste, es sollte das Potential des Tieres schon genutzt werden können.

    Gut, dass das 3PK gestiegen ist, habe ich in HH dann auch gesehen, ein Joch kann ich mir aber nun gar nicht vorstellen, eher noch ein Vollkummet, um die Kraft zu übertragen.