Posts by atsridmasson

    DAs ist wahrscheinlich die angemessene Herangehensweise. Hier in Berlin, im Fokus aller Ämter, traue ich mich soetwas nicht.

    Ich habe mal ein paar Tage mit den Rindern an einem Projekt in einem anderen Staddteil teilgenommen, etwa 10k vom Stall entfernt. Tage später meldete siche in aufgelöstes Veterinäramt des Stadtteils, wie ich das ohne Anmeldung hätte tjun können. Sie hatten aus der Zeitung davonn erfahren und wollten rechtliche Schritte unternehmen. Nur durch die Beschwichtigungen unseres damaligen Amtsveterinärs (unseres Bezirkes) lies sich das gerade noch verhindern...

    Nachdem ich nun versucht habe, in meine Kurzen Leinen einen Augspleiss für die Snaps zu spleißen habe ich meine Meinung geändert und glaube nun auch, daß man Kletterseile nicht spleißen kann.


    Der Mantel ist so fest und unflexibel, daß ich auch mit Gewalt den Fid nicht durch den gefüllten Mantel bekommen habe.

    Auf den Bildern und auch auf den youtube-Filmchen sieht es so einfach aus.

    Das scheint aber alles viel lockereres Gewebe zu sein.


    Vielleicht habe ich auch nur ein besonders festes Kletterseil erworben.

    Sollte jemand andere Erfahrungen machen: ich bin gespannt.

    Bis dahin knote ich meine Kletterseile wieder.

    Jedes Tier ist anderes. Hast Du mal probiert, sie dabei etwas leckeres Fressen zu lassen (wie Snickers schreibt) oder sie zu bürsten?

    Wenn es ohne Bügel gut ist, brauchts Du ja keinen.

    Geduld ist gefragt und ruhiger, liebevoller aber bestimmter Umgang.

    Das es mal auf der einen, mal auf der anderen Seite besser geht ist auch normal.

    Danke für die Antworten.

    Hallo Eva, was machen Deine Jungochsen?

    Ja, genau, das hab ich dann auch gemerkt. Ich hatte mich damals für Hanf entschieden esrtmal nur einspännig. - Zuerst habe ich gedacht, daß es an meiner jeweiligen Tagesform liegt, daß sie mir mal zu kurz und dann wieder zu lang vorkamen. Wenn man hinter einem Gerät geht, ist man ja vielleicht manchmal mehr gebeugt und manchmal aufrechter.

    Als weiterer Nachteil von Hanf hat sich herausgestellt, daß sie sich leicht zwirbeln und dann vertüddeln, besonders im Nassen.


    Ich hatte in Pabstthum für den Wagen welche aus gebrauchtem Kletterseil. Ich benutze sie sehr gern bei Arbeiten, wenn ich nicht die ganz langen brauche. Sie halten ewig, liegen gut in der Hand, neigen überhauptnicht zum Vertüdeln, man kriegt Knoten sehr gut wieder auf und es macht nix wenn sie naß werden. AUßerdem sind sie gebraucht günstig und so stabil, daß man sie auch als Zugstränge benutzen kann.


    Ich hatte 10mm starke, die sind ein bisschen schwer. Jetzt probiere ich, ob ich etwas dünnere bekomme. Ich finde es garnicht schlecht, wenn sie ein bisschen etwas wiegen, das ist wohl Geschmacksache.

    Das mit dem Spleißen geht mit dem Hanf gut, mit den Kletterseilen ist es etwas komplizierter.


    Auf der Domäne habe ich für die Kutsche ganz normale Kreuzleinen aus Leder, das ist auch OK.


    Die Holzrücker haben ja auch meistens das Biothanezeug. Marieclaires Variante ist sicher das Professionellste.

    Mir ist es auch schon passiert, daß ich einen Tritt spontan mit einem Gegentritt gegen das "böse" Bein beantwortet habe. Das ist aber nur dann nicht total kontraproduktiv, wenn das Tier dadurch KEINE Angst bekommt, also nur bei einem sehr engen Vertrauensverhältnis und bei gleichzeitig nervenstarken Kühen. In allen anderen Fällen macht es die Kuh nur entweder nervöser oder zumindest abgeneigter, das Melken zu dulden.

    Abgesehen davon, daß Angst keine förderliche Stimmung fürs Lernen macht: Adrenalin ist der Gegenspieler von Oxytizin, Milch fließt dann keine mehr.

    Ehrlich gesagt habe ich mich meistens über meine Spontaneität (man könnte es auch Unbeherrschheit nennen) geärgert, denn nur in seltenen Fällen bringt das was.

    Kühe, die genau wissen, daß die Milch für ihr Kalb ist, und nicht mehr treten, weil sie wissen, daß mit Schmerzen geantwortet wírd, lernen bestensfalls, das Melken zu dulden und halten dann doch die Milch auf. Wenn dann noch Angst dazukommt, dauert es eher länger.

    Da finde ich den Schlagbügel besser, weil er sachlich bleibt. Bei richtig ängstlichen Kühen kann aber er auch zu Panik führen, wie in dem von Dir beschriebenen Fall. Tritte oder Schläge aber erst recht.

    Auch wenn die Tiere die erste Mal manchmal Probleme mit der Ballance haben: wenn sie sich dran gewöhnt haben, lassen sie die Milch kommen und käuen dabei wieder. Bei Tritten oder Schlägen ist das nicht denkbar.

    Dazu kommt die eigenen Stimmung, die sich überträgt: Verhindert der Bügel das treten, braucht man sich selbst weder aufregen noch fürchten und überträgt diese Gefühl auch nicht auf die Kuh. Wendet man selbst Gewalt an, wenn auch nur in einem Maße, in denen Kühe das auch tun- hat man selbst eher negative Gefühle die der eigene Geduld und Zuneigung dem Tier gegenüber abträglich sind.


    Ich versuche jede Seite bei jedem Melken auch mehrmals ohne Bügel, um der Kuh immer wieder die Chance zu geben.

    Ich finde auch den Schlagbügel (siehe einschlägige Landhandelkataloge) ein gutes Instrument, wenn es nicht anders geht. Er tut den Tieren nicht weh und sie können nicht treten.

    Guter Plan.

    Zu Melken würde ich am ersten Tag (nachdem das Kalb genug Biestmilch aufgenommen hat) beginnen.

    Da geht es meistens noch gut, weil der Oxitozinspiegel höher ist.

    Es kann trotzdem sein, daß sie ab dem 2. oder 3. Tag anfängt Dich wie ein fremdes Kalb wegzutreten oder vorsichtig mit dem Bein wegzuschubsen, je nach Charakter.

    Es kann auch sein, daß sie die Milch nicht kommen lässt, weil sie weiß, daß Du nicht das "richtige", nämlich ihr Kalb bist.


    Wir machen das auch manchmal so.

    Allerdings bereiten wir das nicht so gründlich vor, sondern fassen sie, wenn sie angebunden sind, nur ab und zu am EUter an. Wenn sie es sich gefallen lässt, "üben" wir nicht weiter.


    Erfahrungsgemäß klappt das alles bei Milchrassen besser.

    Unsere Niederungsviecher lassen die Milch besser kommen als unsere Roten, die die Milch für ihr Kalb auch besser verteidigen.


    Wenn Du mehr Milch willst, hilft es in den Nächten, nach denen Du morgens melken möchtest, das Kalb abzutrennen. Am besten so, daß Mutter und Kalb alles können außer Säugen. Da reicht ein kleines Extraabteil aus z.B Schafgattern im Laufstall, wo das Kalb gutes Heu bekommt.

    Dann lässt Du das Kalb morgens raus, es bekommt eine Zitze und Du den Rest.


    Viel Erfolg!

    Habe heute Kupferleitlack besorgt. Hemd über den Kopf mit Löchern für die Hörner, damit nix in die Augen kommt.
    Auf dem Foto ist das Hemd noch nicht bis an den Hornansatz zurückgeschoben.




    Dann Hörner bis zum Ansatz mit dem Zeug dick eingesprüht. Um die Hörner hat sie immer noch ein Kettenhalfter geschlungen für guten Kontakt zum Kopf.



    Bin Gespannt ob, bzw. wie lange das hält.
    Meine Hoffnung ist: selbst wenn sie es abschubbert, wird sie es vielleicht nicht systematisch rundherum abbschubbern, so daß immer irgendwo eine Verbindung zur Hornbasis und zur Kette bleibt. Zumal es sie vielleicht nicht so stört wie Dräthe.


    Fällt auch nicht so auf wie die Ketten-/Drahtkonstruktion, unsere Besucher machen sich ja schnell Sorgen, wenn sie so etwas sehen.


    An Tape dachte ich auch schon, aber sie wird das auch aschubbern. Wenn der Lack nichts nützt, werden wir trotzdem als nächstes Klebeband ausprobieren. Das loch ist auch eine gute Idee als Startpunkt. DAs Problem wird immer die Leitung sein, die sie sicher irgendwie immer abkriegen kann.


    Meine Kollegin meinte, mit der ersten Kontruktion wäre sie sofort zum Zaun gelaufen, hätte die Dräthe auf die Hörner genommen und Strom abgekriegt. Seitdem geht sie erstmal nicht mehr an die Litze.
    Deshalb weiß man nun nicht, ob der Lack hilft, oder ob sie es nur nicht probiert weil sie sich beim ersten Mal so erschrocken hat.


    Unsere Kühe stehen hauptsächlich auf Ackerfutter welches nur 3 Jahre an einer Stelle steht. Das Luzerne/-Kleegras steht in der Fruchtfolge mit Kartoffeln, Gemüse und Roggen. Das kann man unmöglich alles fest einzäunen


    Ich kenne meine schlauen Tiere, sie wird es sehr bald wieder probieren. Es hilft ja leider auch nicht, einmal Strom auf dem Zaun zu haben damit sie für immer drin bleiben.

    Dann passen die Kälber durch, das trau ich mich nicht... Die Dame weiß auch ganz genau wo der Draht ist, ich denke, sie hat das Prinzip durchschaut und wird ihn trotzdem "greifen" und vorwärtsdrücken. Das klappt ja so schön. Standen schon ein paar Mal draußen.