Posts by atsridmasson

    Nee, ist keine Tochter von Emma, aber die Färse Lore hat Großeltern auf dem Gut Marienhöhe, Wo Emmas Ahnen auch herkommen, die Mutter lebt in Pabstthum, wo ich am Wochenende manchmal bin. Da wurde sie von Claudi auf ihre neue Rolle schon gutu vorbereitet.

    Emma ist seit 1 Jahr nicht mehr tragend geworden, wir hatten sie gefühlt 20 mal besamt und dann aufgegeben. Dadurch ist sie natürlich fett geworden und bei 3 Kühen will man ja auch auf der Weide keine 2 Gruppen machen. Im Winter 18/19 kam sie schon immer öfter schlecht hoch, sie mußte sich regelrecht "hochschaukeln". Der Sommer war dann halbwegs OK, aber ich wollte keine weiteren Winter riskieren, daß sie irgendwann liegenbleibt, denn Wurst ist würdiger als Tierkörperbeseitigungsanlage.

    Sie war 12 Jahre und hatte 8 Kälber und ich denke ein schönes Leben. Was erstaunlich ist: sie war als Steak erstaunlich zart (nach 2 Wochen abhängen) und auch die Wurst ist hervorragend. Sie war eben in jeder Hinsicht etwas besonderes.

    Na dass "Total Mix Ration" nix neues ist, sondern daß an andern Orten und wahrscheinlich schon sehr lange, also bevor es das Kürzel TMR gab, die Leute mit ihren Mitteln Eiweißreiche (jungen Senf-Gras Gemenge), Balaststoffreiche (altes, gelbes Heu) und Kohlehydratreiche (Zuckerrohr?) Futtermittel entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Tiere (Milchbüffel, Kalb und Fresser) zerkleiner und unterschiedlich gemischt haben.

    Ja, so kenne ich das auch! Nicht nachgedacht hatte ich allerdings bisher über den Vorteil, quer zu den Reihen eggen zu können.

    In Pabstthum hat mein Kollege diesmal den Locher vom Vielfachgerät (VFG) einfach so ans Schwengel gehängt, das scheint sehr gut geklappt zu haben. Mit dem VfG hatten wir auf unserem kleinen Acker so einen riesigen Wendekreis und es war irgendwie umständlich für die kleine Fläche.


    Jetzt müßte es mal regnen, damit alles wachsen kann. Auf unseren sandiegn Böden ist es schon wieder staubig.

    hört sich einfach an, aber das verstehe ich nicht:

    Als Alternative hat mein Opa auch manchmal die Kartoffeln "breit" gelegt. Das hieß dann, dass er alle zwei oder drei Furchen die Kartoffeln beim ganz gewöhnlichen Frühjahrsacker mit eingelegt hat.

    super! Woher hast Du das große Ochsenkummet?

    wir haben unsere Kartoffeln schon gelegt und das erste mal gestriegelt. Da auf der Domäne von 3 Kühen 2 in den nächsten 2 Wochen kalben, haben wir alles mit den Trecker gemacht, das Striegeln hat fast genau so lange gedauert wie mit 2 Kühen. In Pabstthum haben wir die Kartoffeln einspännig mit einer kleinen Netzegge gestriegelt.

    Ja, daß es schon wieder so trocken ist ist fatal.

    Hallo Hermann, leider ist es viel aufwendiger, einen Fehler zu korrigieren als ein ganz neues Kommando zu lehren. Die Entscheidung musst Du selbst treffen.

    Ich würde es in der Zeit bis Erna soweit ist mit Paula weiter probieren. Wenn sie nichts dabei lernen sollte, tust Du es zumindest und wenn es nur Geduld ist. Dafür ein paar Vorschläge:


    Bei folgenden Übungen versuchen, das Tier nicht anzugucken, sich eher seitlich als frontal zu nähern und keine hektischen oder pirschenden Bewegungen machen.


    - Leckerlis lange Zeit aus der Hand füttern und dabei langsam wieder mit der anderen Hand an Streicheln und Kraulen hinter den Hörnern und an Unetrhals und Unterkiefer gewöhnen.

    - wenn sie aus der Hand frei nichts nimmt, hilft es manchmal die Hand (mit oder ohne Leckerli) hinzuhalten und wenn sie schuppern kommt, langsam die Hand zurückzuziehen, als ob die Hand selbst schüchtern wäre. Das oft weiderholen, bis sie sich wieder traut das Leckerli aus der Hand zu nehmen.

    - wenn sie (wieder) vetrauensvoll etwas aus der Hand nimmt, auf keinen Fall "fangen" oder festhalten. Erst langsam das Festhalten und Anbinden wieder üben.

    - wenn sie Halfter oder Halsband an hat und Leckerlis aus der einen Hand nimmt, langsam daran gewöhnen, daß sie sich mit der anderen Hand anfassen lässt. Ist das der Fall, das selbe mit Strick in der "Streichelhand" üben (mit Strick streicheln), immer wieder, kleine Schritte, Geduld.

    -Wenn das irgendwann auch wieder geht, ist es praktisch wenn man einen Strick mit Karabiner hat, nicht mit Panikhaken. Dann mit geöffnetem Karabiner in der Hand streicheln während die andere Hand füttert, dann irgendwann den Karabiner unauffällig dran und wieder abmachen, ohne das in ihrem Hirn eine Verbindung ensteht zwischen Streicheln, Karabiner dranmachen und festgehalten werden.

    - Erst wenn das gut klappt, Karabiner länger dranlassen mit durchhängendem Strick und erst im nächsten Schritt mit dem Strick anbinden oder führen.

    Damit es nicht wieder einreisst: die ersten (ca. 15-20) Male eine Zeitlang nach dem Einklinken des Karabiners mindestens 20 Sekunden mit durchhängendem Strick Streicheln oder füttern bevor Spannung auf den Strick kommt.


    Alternativ


    - am Kopf bürsten, notfalls erstmal angebunden und natürlich nur wenn sie das mag. Wenn sie es am Kopf nicht mag, unter dem Hals probieren. Wenn das auch nicht geht: langsam von hinten erst an den Hals, dann an den Kopf heranbürsten, das kann mehrere "Sitzungen" dauern, notfalls ganz hinten neben dem Schwanz anfangen.


    Wenn sie es genießt- egal wo- das selbe auch draußen probieren, hinten neben dem Schwanz anfangen, eventuell mit verlängertem Stiel an der Bürste.


    Wenn sie sich wieder anfassen lässt siehe oben.


    Es kann - auch wenn es geklappt hat- immer mal wieder passieren, daß sie weggeht wenn Du kommst, dann wieder von vorne anfangen.


    Viel Erfolg!