Posts by atsridmasson

    Danke für die Links, es war mir nicht klar, wie verbreitet das Füttern von Dung war und ist!


    Bezüglich der Endoparasiten wundere ich mich bei der jährlichen Kotprobe regelmäßig über keinen bis geringradigen Befall, zudem roch der Mist schon nach Erde, nicht mehr nach Mist. Ich hoffe also, daß da nicht zuviele Wurmeier drin waren.


    Mir ist noch der "Weichkot" von Kaninchen eingefallen, den sie im Bau ausscheiden und wieder fressen. In deren Blinddarm werden -ähnlich dem Pansen von Wiederkäuern- offenbar auch Aminosäuen und Vitamine von Bakterien hergestellt, die den Kaninchen nur dann zugute kommen, wenn sie diesen Spezialkot wieder fressen.


    Zu dem Zeitpunkt, als die Kühe auf das Stück mit dem Misthaufen kamen hatten sie übrigens richtig gute Weide (anders als später, in der "Trockenzeit"), es war also nicht der Hunger, der ein´reintrieb....

    Im Frühjahr kamen unsere Rinder auf eine Weide, auf der anmgerotteter Mist von den Schafen und Ziegen, aber auch von den Ridnern selbstzwischengelagert war.

    Sie frassen diesen Mist mit Apetit in großen Mengen!




    Mineralfutter bekommen sie, was kann noch der Grund gewesen sein?

    wir säen und pflanzen alles auf 62,5cm. Da passen alle Füße noch dazwischen und notfalls (auf der Domäne) passt auch der Fendt mit dem Hackrahmen dazwischen. Ein größerer Reihenabstand, gerade beim Gemüse, würde zuviel offenen Boden bedeuten.

    Genau, wir haben eine kleine Netzegge, das geht gut. Normalerweise fange ich mit dem Herunterstriegeln an, damit die Kartoffeln schneller warm werden. Aber es friert Nachts noch regelmäßig, da wollte ich die Kartoffeln noch etwas schützen.

    Das Rote Höhenvieh allgemein und Kühe mehr als Ochsen sind eher flott. Dazu kommt mein eigenes, eher ungeduldiges Tempo...

    So ruhig wie Dein Victor steht meine nicht, nur wenn ich nahezu täglich mit Ihr arbeite. Dann freut sie sich über eine Pause.

    Wir haben heute die Kartoffeln das erste MAl gehäufelt.




    Im Hintergrund sieht man die "Wechselkuh" beim Grasen, ihr Kummet hat sich heruntergedreht, was Lyia offenbar nicht stört. Ich habe es erst später gemerkt. Zum Glück ist nichts kaputtgegangen. Das ist das Risiko, wenn man in den Pausen nicht abschirrt...

    Wir haben bei der ersten Reihen auch immer vorne geführt. So ein Rind weiß ja nicht, was eine gerade Linie ist und warum das wünschenswert ist (genau so wenig wie die Kartoffeln, die wachsen auch in einer krummen Reihe).

    Nee, ist keine Tochter von Emma, aber die Färse Lore hat Großeltern auf dem Gut Marienhöhe, Wo Emmas Ahnen auch herkommen, die Mutter lebt in Pabstthum, wo ich am Wochenende manchmal bin. Da wurde sie von Claudi auf ihre neue Rolle schon gutu vorbereitet.

    Emma ist seit 1 Jahr nicht mehr tragend geworden, wir hatten sie gefühlt 20 mal besamt und dann aufgegeben. Dadurch ist sie natürlich fett geworden und bei 3 Kühen will man ja auch auf der Weide keine 2 Gruppen machen. Im Winter 18/19 kam sie schon immer öfter schlecht hoch, sie mußte sich regelrecht "hochschaukeln". Der Sommer war dann halbwegs OK, aber ich wollte keine weiteren Winter riskieren, daß sie irgendwann liegenbleibt, denn Wurst ist würdiger als Tierkörperbeseitigungsanlage.

    Sie war 12 Jahre und hatte 8 Kälber und ich denke ein schönes Leben. Was erstaunlich ist: sie war als Steak erstaunlich zart (nach 2 Wochen abhängen) und auch die Wurst ist hervorragend. Sie war eben in jeder Hinsicht etwas besonderes.

    Na dass "Total Mix Ration" nix neues ist, sondern daß an andern Orten und wahrscheinlich schon sehr lange, also bevor es das Kürzel TMR gab, die Leute mit ihren Mitteln Eiweißreiche (jungen Senf-Gras Gemenge), Balaststoffreiche (altes, gelbes Heu) und Kohlehydratreiche (Zuckerrohr?) Futtermittel entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Tiere (Milchbüffel, Kalb und Fresser) zerkleiner und unterschiedlich gemischt haben.

    Ja, so kenne ich das auch! Nicht nachgedacht hatte ich allerdings bisher über den Vorteil, quer zu den Reihen eggen zu können.

    In Pabstthum hat mein Kollege diesmal den Locher vom Vielfachgerät (VFG) einfach so ans Schwengel gehängt, das scheint sehr gut geklappt zu haben. Mit dem VfG hatten wir auf unserem kleinen Acker so einen riesigen Wendekreis und es war irgendwie umständlich für die kleine Fläche.


    Jetzt müßte es mal regnen, damit alles wachsen kann. Auf unseren sandiegn Böden ist es schon wieder staubig.

    hört sich einfach an, aber das verstehe ich nicht:

    Als Alternative hat mein Opa auch manchmal die Kartoffeln "breit" gelegt. Das hieß dann, dass er alle zwei oder drei Furchen die Kartoffeln beim ganz gewöhnlichen Frühjahrsacker mit eingelegt hat.