Posts by atsridmasson

    Ja, so kenne ich das auch! Nicht nachgedacht hatte ich allerdings bisher über den Vorteil, quer zu den Reihen eggen zu können.

    In Pabstthum hat mein Kollege diesmal den Locher vom Vielfachgerät (VFG) einfach so ans Schwengel gehängt, das scheint sehr gut geklappt zu haben. Mit dem VfG hatten wir auf unserem kleinen Acker so einen riesigen Wendekreis und es war irgendwie umständlich für die kleine Fläche.


    Jetzt müßte es mal regnen, damit alles wachsen kann. Auf unseren sandiegn Böden ist es schon wieder staubig.

    hört sich einfach an, aber das verstehe ich nicht:

    Als Alternative hat mein Opa auch manchmal die Kartoffeln "breit" gelegt. Das hieß dann, dass er alle zwei oder drei Furchen die Kartoffeln beim ganz gewöhnlichen Frühjahrsacker mit eingelegt hat.

    super! Woher hast Du das große Ochsenkummet?

    wir haben unsere Kartoffeln schon gelegt und das erste mal gestriegelt. Da auf der Domäne von 3 Kühen 2 in den nächsten 2 Wochen kalben, haben wir alles mit den Trecker gemacht, das Striegeln hat fast genau so lange gedauert wie mit 2 Kühen. In Pabstthum haben wir die Kartoffeln einspännig mit einer kleinen Netzegge gestriegelt.

    Ja, daß es schon wieder so trocken ist ist fatal.

    Hallo Hermann, leider ist es viel aufwendiger, einen Fehler zu korrigieren als ein ganz neues Kommando zu lehren. Die Entscheidung musst Du selbst treffen.

    Ich würde es in der Zeit bis Erna soweit ist mit Paula weiter probieren. Wenn sie nichts dabei lernen sollte, tust Du es zumindest und wenn es nur Geduld ist. Dafür ein paar Vorschläge:


    Bei folgenden Übungen versuchen, das Tier nicht anzugucken, sich eher seitlich als frontal zu nähern und keine hektischen oder pirschenden Bewegungen machen.


    - Leckerlis lange Zeit aus der Hand füttern und dabei langsam wieder mit der anderen Hand an Streicheln und Kraulen hinter den Hörnern und an Unetrhals und Unterkiefer gewöhnen.

    - wenn sie aus der Hand frei nichts nimmt, hilft es manchmal die Hand (mit oder ohne Leckerli) hinzuhalten und wenn sie schuppern kommt, langsam die Hand zurückzuziehen, als ob die Hand selbst schüchtern wäre. Das oft weiderholen, bis sie sich wieder traut das Leckerli aus der Hand zu nehmen.

    - wenn sie (wieder) vetrauensvoll etwas aus der Hand nimmt, auf keinen Fall "fangen" oder festhalten. Erst langsam das Festhalten und Anbinden wieder üben.

    - wenn sie Halfter oder Halsband an hat und Leckerlis aus der einen Hand nimmt, langsam daran gewöhnen, daß sie sich mit der anderen Hand anfassen lässt. Ist das der Fall, das selbe mit Strick in der "Streichelhand" üben (mit Strick streicheln), immer wieder, kleine Schritte, Geduld.

    -Wenn das irgendwann auch wieder geht, ist es praktisch wenn man einen Strick mit Karabiner hat, nicht mit Panikhaken. Dann mit geöffnetem Karabiner in der Hand streicheln während die andere Hand füttert, dann irgendwann den Karabiner unauffällig dran und wieder abmachen, ohne das in ihrem Hirn eine Verbindung ensteht zwischen Streicheln, Karabiner dranmachen und festgehalten werden.

    - Erst wenn das gut klappt, Karabiner länger dranlassen mit durchhängendem Strick und erst im nächsten Schritt mit dem Strick anbinden oder führen.

    Damit es nicht wieder einreisst: die ersten (ca. 15-20) Male eine Zeitlang nach dem Einklinken des Karabiners mindestens 20 Sekunden mit durchhängendem Strick Streicheln oder füttern bevor Spannung auf den Strick kommt.


    Alternativ


    - am Kopf bürsten, notfalls erstmal angebunden und natürlich nur wenn sie das mag. Wenn sie es am Kopf nicht mag, unter dem Hals probieren. Wenn das auch nicht geht: langsam von hinten erst an den Hals, dann an den Kopf heranbürsten, das kann mehrere "Sitzungen" dauern, notfalls ganz hinten neben dem Schwanz anfangen.


    Wenn sie es genießt- egal wo- das selbe auch draußen probieren, hinten neben dem Schwanz anfangen, eventuell mit verlängertem Stiel an der Bürste.


    Wenn sie sich wieder anfassen lässt siehe oben.


    Es kann - auch wenn es geklappt hat- immer mal wieder passieren, daß sie weggeht wenn Du kommst, dann wieder von vorne anfangen.


    Viel Erfolg!



    Wir, die Domäne Dahlem, die Gesellschaft zum Erhalt alter und bedrohter Haustierrassen und Rote Höhenviehkuh Emma, sind vom 18-28.1.19 wieder auf der Grünen Woche.


    Ihr findet uns jeden Tag am Stand der GEH in der Tierhalle, Halle 25.

    Rote Höhenviehkuh Emma wird auch wieder in der Arena der Halle 25 in Anspannung zu sehen sein.

    Die Termine werden jeweils am Morgen auf den täglichen Programmaushängen in Halle 25 bekannt gegeben, hier auf Auftritte der GEH achten.


    Außerdem bringt die Domäne Dahlem mit in die Tierhalle:

    2 Schraubenhörnige Bulgarische Langhaarziegen, hoffentlich dann mit Nachwuchs sowie 3 Rauhwollige Pommersche Landschafe (ich bevorzuge bedrohten Rassen mit Namen, die aus mindestens 3 Wörtern bestehen).


    Leider gibts nur verwackelte Bilder...



    forum.zugrinder.de/wcf/index.php?attachment/873/forum.zugrinder.de/wcf/index.php?attachment/875/

    Bo, wie alt wurde der Schimmel? Und was war der Schlachtungsgrund?

    Wie alt würde ein Rind ohne "Nutzung"?


    Ich denke nicht, daß die Arthrosen von der "Nutzung" (Arbeit) kommen,.

    Und was wäre "natürlich"?


    Ochsen gäbe es in der Natur nicht.

    Wenn ein Wildrind alt wird (Kaffernbüffel z,B.), wird es gefressen.

    Entwerder, weil es nicht mehr schnell genug wegrennen kann von Raubtieren, oder von Innen von Parasiten (Viren, Bakterien).


    In dem Film "Old Partner" der Ochse soll ja 30 Jahre alt gewesen sein.

    Das würde ich persönlich nicht so weit kommen lassen.


    Wir fütternm die Tiere, weil sie sich in Gefangenschaft nicht selbst versorgen können.

    Ich nehme ihnen die Möglichkeit eines vergleichsweise schnellen (allerdings nicht angstfreien Todes) durch Raubtiere, dann fühle ich mich auch Verantwortlich für Ihren Tod und muß selbst entscheiden, wann es "an der Zeit ist".


    Es gibt auch Leute die sagen, daß man Menschen ja auch nicht erlöst, man Tiere also auch in Würde sterben lasssen kann.

    Das kann ich respektieren. Es wäre für mich und meine Tiere aber keine Option.

    Was zeigt denn das Bild? Kobe oder älterer Zugochse oder beides im Vergleich?


    Ich hatte bisher immer nur Kühe,

    Auf der Domäne z.Z.:

    Emma ist mit 11 z.Z. die älteste und fängt langsam mit Arthrose an, man merkt aber schon seid 2 Jahren, daß sie leistungsschwächer beim Ziehen wird, jetzt wird sie (mit KB) leider nicht mehr tragend. Sie hatte 8 Kälber (das letzte vor einem Jahr).

    Emilia, auch Rotes Höhenvieh (RHV) ist 9, hatte 7 Kälber, ist wieder tragend und läuft noch sehr gut

    Lilli, Schwarzbuntes Niederungsrind (DSN), ebenfalls 9 Jahre, 7 Kälber, läuft auch noch sauber (hatte als Kalb hinten einen Beinbruch, der gegibst wurde, bisher ohne Spätfolgen)

    Davor gab es Luci, ebenfalls (DSN), wurde 13 Jahre als mit 10 Kälbern, in den letzten 2 Jahren Arthrose, die war neben Euterproblemen auch der Hauptabgangsgrund.


    In Pabsthum sind die 4 Kühe 3- 6 Jahre alt, mit 1-3 Kälbern.


    Alle werden als Mutterkühe gehalten und nur zeitweise für Eigenbedarf oder bei Euterproblemen gemolken.


    Ochsen habe ich noch nie länger als bis 4 Jahre behalten, spätestens dann sind sie (meist als Zugochsen im weitesten Sinne) verkauft worden. Evas Lothar (DSN) war einer der ältesten, im Tierpark Warder gab es sein großer Bruder, der 9 oder 10 Jahre alt wurde, Arthrose war ebenfalls der Abgangsgrund.


    Die kürzere "Nutzungsdauer" ist leider einer der wenige Nachteile von Rindern gegenüber Pferden.

    Weil ich immer mal wieder drüber nachdenke, auch mal einen Ochsen zu behalten, mich aber abschreckt, daß sie oft eher als Kühe Gelenkprobleme bekommen und deshalb oft noch weniger alt werden, höre ich mich gerade mal um:
    Wie alt ist er geworden und waren die <knochen das Problem (oder eher der Kopf?)

    Super, wie er tapfer springt und die Hinterfüße dann doch platschen. Dazu Dein herzliches lob an den tapferen Ochsen. Klasse.

    Gibts den Charli noch und wie alt ist er jetzt eigentlich?

    Das Video ist nun wahrscheinlich zu lang geworden,

    Quatsch, Ochsenfilme können garnicht zu lang werden.


    Quote


    leider wird er bergrunter gern etwas schneller

    MAcht er das nur Bergrunter oder auch sonst bei schwerer Arbeit? Junge und /oder temperamentvolle Tiere versuchen manchmal, die schwere Arbeit schnell hinter sich zu bringen.

    Bei meinen Kühen ist das oft die ersten 1 oder 2 Jahre eine Tendenz. Sie lernen beim Arbeiten mit der Zeit von alleine, daß langsameres Arbeiten auch Vorteiel hat (ich muß das auch noch lernen).