Posts by marieclaire

    Hat schon mal wer davon gehört (oder kann nähere Angaben machen) daß die für den Krieg eingezogenen Pferde aus der Landwirtschaft vom damaligen Staat gegen Rinder-Kumte (3PK) getauscht wurden? Vermutlich Gutschein, denn das Herstellen war dann Sache des Sattlers (der war nicht eingezogen? ) vor Ort ... :?:

    und da war dann noch:

    das Wochenende der "Guten alten Zeit" in Barellan, NSW, Australien 2017


    oh ja, Pferde kommen auch vor ;-)

    wobei die 3 Fuhrmänner auf dem Wagen der neuen Zeit geschuldet sind;

    früher wurden auch die Pferdegespanne vom Boden aus "geführt" und das waren in aller Regel nur maximal 2 Leute, der Treiber links und der Offsider rechts; Alternativ (und auch wie bei den Ochsen/Bullen-Teams) vom Pferd, nebendran geritten, allein mit Hund als Offsider

    wehe dem, der in Regenzeit unterwegs war ...


    willkommen im Reich der Kunstpflüger ;-)

    wir haben ihnen damals eine gerade Furche als "Anlehnung" gezogen

    und vorn lief jemand mit

    beendet war es, als der 2.Ochse (der Teampartner vom Landwirt auf dessen Feld wir unterwegs waren) uns den ganzen Krempel (das 3PK war halt mal wieder gerissen) vor die Füße geschmissen hat und gesagt hat er verbringt den Nachmittag lieber bei seine Kalbinnen (das war auf der Wiese daneben)


    noch ne Frage: im Vergleich mit Holzrücken, wie schwer geht der Pflug? wie beim untrainierten Pferd könnte das für die Schlangenlinie mit verantwortlich sein?


    wir haben "Reihengehen" geübt damals, zwischen 2 Holzbalken laufend, die mit der Zeit immer enger zusammengerückt sind

    steht unten drunter:


    Heute bricht er Jimmy ein, einen lebhaften neuen Führungs-Ochsen, der sich nicht ganz sicher ist, wer der Boss ist.

    RON MCKINNON: Ja, er ist ein bisschen empfindlich. Er ist ein Ayrshire, eine Rasse dafür bekannt, ein bisschen empfindlich zu sein und er ist nur ein bisschen missmutig und hat es satt, an der Spitze zu stehen. Er lernt. Ich muss ihm mein Vertrauen schenken und er ist nur ein bisschen boshaft und ich muss nur vorsichtig sein, weil diese Hörner mich verletzen können.

    SEAN MURPHY: Wie schwer sind sie zu trainieren?

    RON MCKINNON: Sehr schwer. Ich habe Glück, dass ich auf der anderen Seite einen Ochsen habe, der trainiert ist, also ist er mit einem ausgebildeten Ochsen zusammen, also muss er irgendwie dorthin gehen, wo dieser andere Ochse es ihm sagt. Aber es erfordert viel Arbeit, viel Arbeit, viel Vertrauen - Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen, und es ist schwer, die Zeit zu finden, ihm das Vertrauen zu geben. Es geht ihm jetzt gut. Hallo! Ruhig, nach unten.

    SEAN MURPHY: Und es ist ziemlich gefährlich.

    RON MCKINNON: Ja, manchmal habe ich - manchmal vergesse ich, dass er da ist und ich gehe das Team entlang und ich vergesse, dass Jimmy hier ist, weil ich dort normalerweise einen ruhigeren Ochsen habe. Kurz zuvor erinnerte er mich ein wenig daran, einen kleinen Spitz in die Rippen, nur um zu sagen: "Ich bin hier, kein beliebiger ruhiger Ochse." Aber er ist ein sehr kluger Ochse und das ist der typische Ochse, den Sie an der Spitze haben.

    Hätt` ich doch nix gepostet.

    warum nicht? Diskussion ist doch nix schlechtes?

    Ich jedenfalls hab mich über das "Original-Schriftstück" sehr gefreut!

    ein Joch kann ich mir aber nun gar nicht vorstellen, eher noch ein Vollkummet, um die Kraft zu übertragen.

    naja, so richtig gut funktionieren die Joche beim einzelnen Tier ja auch nicht (mal abgesehen von Stirnjoch)

    Vollkummets wären eine Überlegung, müßten aber - anders als beim Pferd - die 3-Dimensionalität des Schultergürtels aufnehmen - genau das macht das 3PK ja hervorragend

    meine Rinder lernen Stirnjoch, 3PK und amerikanisches Halsjoch - so gesehen hab ich keine Erfahrung mit einem Vollkummt; und ich gebe zu bei mehr als einem Rind in der Anspannung ist mittlerweile das Halsjoch mein Standard

    Ich möchte keine Diskussionen lostreten, aber ich hab da was gefunden:

    Du hast es trotzdem geschafft ;-)


    auch wenn wir prinzipiell "an einem Strang ziehen" würde ich das gern differenzierter betrachten

    Ihr wart in Hamburg dabei und wenn man die Bilder so sieht ...

    jedesmal in etwas schwererem Zug steigt das 3PK; wenn man darauf hinweist, heißt es immer: muß man nur richtig einstellen

    hmm, wir haben Könner dabei, warum kriegen wir es nicht richtig hin?

    die Amerikaner haben die 3PK wieder weggelegt; Begründung war: im Hochlastbereich rutschen sie nach oben ...


    ich sehe noch andere Probleme:

    jeder der im Wald Holz gerückt hat wird sofort den Unterschied zwischen einem 3PK-Gespann und einem Jochgespann auf der Hand haben: mit dem Doppeljoch hab ich genau 1 Kette die nachläuft, nicht getragen werden muß, sich nirgends verhakt; mit 2x3PK komm ich um Ortscheit und Waage nicht drumrum; schon wird es kompliziert zwischen den Baumstümpfen und im Gestrüpp, und es wird länger, zT viel länger (manche Stämme laufen zwischen den Tieren, das geht gar nicht mit 3PKs)

    wenn ich dann noch, wie in Südamerika, den Rindern im Genickjoch beigebracht habe, den Kopf zu heben bevor sie loslaufen ...


    egal, ja es gibt Weiterentwicklungen auch beim Doppelgenickjoch: Schnellverschlüsse mit dicken Filzpads die quasi mit einem Handgriff stramm da sitzen wo sie hingehören


    und ich für meinen Teil halte das amerikanische Halsdoppeljoch für eine Weiterentwicklung des Widerristjoches


    ganz anders die Situation beim Einzeltier, obwohl - da steigen die 3PKs auch unter hohen Belastungen ...


    trotzdem denke ich es gibt für jede Situation die richtige Anspannung, das kann auch ein 3PK sein, und ja, jeder von uns achtet auf seine Tiere und keiner muß unter den damaligen Bedingungen damit ein Einkommen erwirtschaften

    das ist ein amerikanisches Halsjoch

    damals gabs vermutlich vor allem Probleme mit dem Genickjoch; ich denke wenn man ordentlich umgeht damit, gibt es auch mit dem Genickjoch keine Druckstellen; schau die Franzosen an, die nutzen es fast ausschließlich ...

    Zitat Also vielen Dank an das ganze Museumsteam! Und ich find man spürt das viel Herzblut in eurem Museumsprojekt steckt. Danke auch an alle die was beigetragen haben und das ich nette Menschen treffen konnte die auch mit Rindern arbeiten und sich an den Rindern erfreuen.

    Zitat Dem kann ich mich nur anschließen! Vielen Dank für die tollen Erfahrungen! Ein bestärkendes Wochenende! :)

    jo, genau so; mich hat die grenzenlose Leidenschaft bei allen Freiwilligen und Museumsangehörigen schwer beeindruckt! ganz großes Kino! Danke!

    Liebe Teilnehmer,

    nur noch drei Tage – dann ist es wieder soweit und das Zugrindertreffen startet.

    Wir freuen uns schon sehr auf eure Teilnahme und haben noch einmal ein paar

    wichtige Infos für euch zusammen gestellt:

    • An allen drei Tagen ist die Verpflegung inkl. Getränke und Kaffee und Kuchen im Museumsdorf sichergestellt,

    auch an eine kleine Stärkung zwischendurch haben wir gedacht. Samstag und Sonntag gibt es ein

    gemeinsames Frühstück und für Samstagabend haben wir ein Buffet organisiert und

    auch hier ist für Saft, Wasser, Fassbrause und Bier vom Fass gesorgt.

    Für dieses Gesamtpaket brauchen wir von euch einen Deckungsbeitrag von 48€/Person, den wir gern am

    Freitagabend von den bereits Anwesenden einsammeln möchten. Bitte versucht, es möglichst passend

    zu haben

    • Zentraler Treffpunkt für die Anreise am Freitagabend ist der Wagnerhof, das ist ein Veranstaltungsgebäude

    direkt links neben dem Eingang, dort wird auch unsere „Zentrale“ für das ganze Wochenende sein und wir werden

    es ausschildern

    • Es gibt keinen museumseigenen Parkplatz und das Gelände darf nicht mit Autos befahren werden (Viehhängergespanne

    zum Laden sind davon ausgenommen), es gibt aber rings um das Gelände ausreichend kostenfreie Parkplätze entlang den Straßen

    Wer Fragen hat, kann sich gern jederzeit per Mail melden oder bei Mirko: 0177-9135616 oder David: 0176-21129955 anrufen.

    Viele Grüße aus Hamburg

    Euer Team vom Museumsdorf