Posts by Eva

    In Sachen Holzwurm hat mir der Prem Kolomann mal gesagt dass wer damit hat keine Probleme hat, weil sein Wagner das Holz für die Wägen und Schlitten immer mir dann geschnitten hat wenn der Mond im..... Und den Rest habe ich verdammt nochmal vergessen!!!... Auf jeden Fall eine Kombination, die auch mal ein Jahr nicht vorkommt. Das Holz wurde dann auf Vorrat geschnitten. Egal ob Sommer oder Winter...

    Mir ist es häufiger passiert. Entweder beim Holz rücken, oder wenn sich die Tiere mal sonst voll in den Zug geworfen haben ohne vorwärts zu kommen ( Zb wenn sich ein Rad der Kutsche wo verhängt)...

    Und irgendwann geht es dir dann auf den Keks zu reparieren. Bzw müsste man immer ein Ersatzkummet dabei haben.

    Hallo

    Hat sich von euch schonmal jemand die Mühe gemacht die Mengen der Mineralstoffe, die eine Rind pro Tag braucht, zu vergleichen mit dem was effektiv in einem Mineralleckstein oder -masse drin ist?

    Eine Freundin hat das bei ihren Ziegen gemacht und war ziemlich erstaunt herauszufinden, das das überhaupt nicht übereinstimmt. So müsste eine Ziege für ein gewisses Element an einem Tag den kompletten Stein (den sie halt normalerweise verfüttert) essen zum genug davon zu bekommen.


    Sollte ich wegen dem vielen Arbeiten meiner Ochsen bei der Mineralversorgung auf etwas speziell achten?

    Liebe Grüße!!

    Eva

    Hallo Snickers

    Ich hatte Mal eine Braunviehkuh die Probleme mit den Zähnen hatte. Das hat sich daran gezeigt dass sie nicht mehr so gut im Futter stand und beim Wiederkäuen geschäumt hat. Das schäumen ist mit der Zeit immer mehr geworden. Die Tierärztin hat daraufhin ihr Backenzähne gefeilt mir Hilfe einer Vorrichtung um Pferden ins Maul zu schauen und das Problem war erledigt.

    Hallo Hipposohle,

    Die Deichsel könnte definitiv länger sein, andererseits ist die Deichsel schon sehr lang und da ich auch immer wieder in Ortschaften wenden muss, muss ich auch auf Wendigkeit achten.

    Bis jetzt, und wir laufen viel, schäuert kein Seil an irgendeinem Körperteil. Ansonsten könnte ich das Seil auch mit Leder/Fell oder Filz ummanteln.


    Hallo Snickers

    Das sind Swiss horse boots mit einem verbesserten Verschnürsystem von Franz Balmer, ich glaube irgendwo im Forum habe ich darüber schon geschrieben.

    Jetzt habe ich ein Aufhaltesystem für uns herausgefunden , bzw aus euren Anregungen für mich zusammengebastelt, mit dem ich endlich einigermassen zufrieden bin (und meine Ochsen auch). Im Einsatz ist es für uns seid eineinhalb Monaten bei fast täglicher Anspannung.


    Zuerst schreibe ich mal was ich alles ausprobiert habe und wieso ichs wieder verworfen habe:

    1. das Hintergeschirr läuft zu den Kummethaken und über eine normal lange Kummetkette in die eine Kette beweglich eingehängt ist an die Deichselspitze.

    Ergebnis: Funktioniert nicht gut, weil die Kummetkette auf der Aussenseite unangenehm in den Hals der Ochsen drückt.

    2. Das Hintergeschirr läuft zu den Kummethaken über eine ganz lange «Kummetkette», die bis an die Deichselspitze reicht.

    Zusätzliches Detail: eine «Deichselbrille» Marke Eigenbau bringt den Anbindepunkt an der Deichselspitze nach aussen mehr Richtung Kopfmitte des Zugtieres, also wird nochmal Druck auf die Seite des Halses reduziert

    Ergebnis: Der Druck auf den Hals ist fast weg. Aber das System ist auch ausgeschieden, weil ich dann festgestellt habe, dass es einen «gebrochenen Bremsweg» gibt, d.h. dass die Linie, zwischen Deichselspitze, bzw. Deichselbrille zum Hintern des Ochsens nicht gerade ist, sondern einen Knick hat beim Kummet, d.h. dass beim Bremsen das Kummet immer Druck nach unten auf den Wiederrist des Ochsens ausübt.


    Deshalb musste für mich das Hintergeschirr in einer möglichst geraden Linie zur Deichselbrille kommen, d.h. ohne den Umweg über das Kummet, sprich an den Kummetseiten vorbei gelenkt werden.

    Das bedeutet aber ziemlich viel rumhängende Seile oder Ketten, die sich durch die Bewegung des Tieres auch gerne im Kummet verfangen.

    Also ist meine Lösung jetzt folgende:

    Das Hintergeschirr geht direkt an die Deichselbrille, aber wird gehalten am Kummet, an der zur Deichsel schauenden Kummetseite durch eine kurze, an der Aussenseite durch eine lange Schnur (damit es sich nicht unten im Kummet einhängen kann) und wird dann an der Halsriemenunterseite durch einen Ring gebündelt und läuft so zur Deichselbrille.

    Das funktioniert bis jetzt prima.

    Ich freue mich aber trotzdem über Verbesserungsvorschläge!

    So schauts jetzt aus:

    Beim drei Polster Kummet habe ich jetzt eure Anregungen aufgegriffen und folgendes seid fast einem Monat im Einsatz:

    Der dritte Punkt ist aus einem LKW Spanngurt gearbeitet.

    Um die Schnalle und somit die Löcher zu umgehen habe ich zwei rechteckige «Ringe» als Verschluss (danke für die Idee, Snickers). Die dürften meiner Meinung nach viel kräftiger sein, als die die ich zugeschickt bekommen habe, aber ich hatte keine Zeit mehr für den Umtausch. Aber bisher hälts.

    Diese Art des Verschlusses ermöglicht auch eine ziemlich präzise Einstellung.

    Alternativ habe ich mein Ersatzkummet, ohne welches ich mich nicht zu reisen traue, mit einer Schnalle und Metallösen ausgestattet, sollte das oben genannte System als zu schwach sich herausstellen. Aber egal wie sorgfältig man die Ösen einarbeitet, ich glaube unter der Spannung des täglichen Einsatzes lösen sich bald kleine Fäden vom durchgelochten Spanngurt, Ösen hin oder her.

    Was bei beiden Varianten gleich ist, ist, dass die Spanngurtenden zwar mit einer Schraube, die auch das Kummetkissen hält, an der Schmalseite des Kummets verschraubt sind, aber dann noch umgeklappt und mit jeweils zwei Schlüsselschrauben durch die Breitseite des Kummets befestigt sind.

    D.h. selbst wenn der Holzstamm sich in einer Wurzel verhängt, oder die Kutsche irgendwo hängen bleibt und sich das Zugtier mit aller Kraft in den Zug legen muss, wird im schlimmsten Fall die eine Schraube rausgezogen, aber die Schlüsselschrauben halten den dritten Punkt dann immer noch. Das Kummet wird dann trotzdem an einer anderen Stelle kaputt gehen, aber zumindest nicht mehr an dieser.

    Und den Lederriemen oben am Kummet habe ich durch einen ziemlich breiten und starken ersetzt (da ist mir vor Jahren auch mal ein Kummet kaputt gegangen).


    Bis jetzt alles gut. Holzrücken werde ich trotzdem mit den Dingern nicht. Aber für unsere Tour, toitoitoi, sollte es heben.

    Vielleicht leider ich unter einem 3PK Fluch? Bei mir gingen bisher alle kaputt. Auch mit starkem Leder.

    Im eigentlichen Zug nicht, aber wenn dann mal was schief läuft, der Karren oder das Holz hängen bleiben und die Tiere sich voll rein legen...

    Ja hab ich auch schon dran gedacht, aber allein nicht genug, denn mit bei Beanspruchung wird das Zusammengeschmolzene brüchig und dann hab ich die einzelnen Fäden. Ösen? Bekomme ich die in so dickes Material und auch lange haltend?

    Hallo

    Ich hasse 3 Punkt Kummets. Leider lieben es meine Ochsen.

    Aber es gehen immer kaputt X(! Immer immer. Früher schon mit Lothar und jetzt auch wieder. Bevorzugt am 3. Punkt.

    Wie habt ihr das gelöst?

    Zum einen das Material. Leder ist mir bisher immer gerissen. Alternative Materialien (Spanngurte) haben ihre Schwachstelle dort wo ich die Löcher für die Schnalle mache.

    Zum anderen wird der dritte Punkt ja nur in die dünne Hamenseite eingenagelt. Auch blöd.

    Habt ihr Vorschläge?

    Kann ja nicht nur mir so gehen.


    Liebe Grüße!

    Eva

    Hallo Marie-Claire,

    Ja ich war beim kastrieren dabei und es ist alles korrekt verlaufen. Da ich einmal einen schlecht kastrieren Ochsen hatte, habe ich da jetzt ein Auge drauf.

    Ich kenne auch das Verhalten von Ochsen bei stierigen Rindern. Dass was Max abzieht, ist aber definitiv eine andere Nummer, weil er sich ja jetzt auch gegen Menschen richtet.


    Also kann es rein körperlich nicht sein, dass wenn beide Hoden weg sind, er hormonell gestört im Hirn ist??


    Mein Bauchgefühl sagt folgendes: wenn nichts passiert bis ich wieder da bin (da liegt aber einmal stierig sein des Rindes nochmal dazwischen) und der erste Kontakt mit Max aufhalftern ok verläuft und ich wieder täglich mit ihnen laufe und dann eh nach ein paar Wochen weg bin, dann müsste es gehen. Wenn aber irgendwas davor passiert, tja dann...

    Hallo Zugrindermenschen,

    ich brauche mal wieder eure Erfahrung. Es geht um meinen Steppenrinderochsen Max und sein schlechtes Verhalten in den letzten zwei Wochen.

    Ich muss jetzt einen halben Roman schreiben um die Situation aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten.

    Meine Ochsen Max und Milan sind jetzt etwas über drei Jahre alt und im alter von drei Monaten mit dem Gummi kastriert worden. Falls Bullenkälber in der Lage sind ihre Hoden in den Bauchraum hochzuziehen, so war das nicht der Fall. Bei beiden Ochsen fühlt sich der ehemalige Hodenbereich gleich an und weich. Vom Körperbau ist Max viel stämmiger als Milan, in allem. Aber das war seine Mutter im Vergleich zu Milans auch.

    Sie sind jetzt gut trainiert, laufen vor der Kutsche auch auf Hauptverkehrsstrassen und eigentlich so weit, dass ich diesen Sommer meine Reise mit ihnen vortsetzten will. Eigentlich.


    Sie sind diesen Winter, wie die letzten drei auch, zusammen mit zwei Rindern (5 und 4 Jahre alt). Sie haben einen Offenstall und einen Paddock. Die letzten zwei Winter noch mit Lothar war alles ruhig, denn er war unbestrittener Chef. Jetzt ohne Lothar kam über den ganzen Winter keine klare Rangfolge auf und es gab keine Woche ohne deren Änderung und zT. erbitterte Kämpfe darum. Mal waren die Rinder Chefs, zwei Tage später wieder Max mit Milan. In ihrer eigenen Rangfolge untereinander, war die ersten eineinhalb Jahre ihres Lebens Milan der Chef, seitdem aber Max.

    Im Februar war eines der Rinder mal wieder verletzt und das hat den Ausschlag gegeben, doch endlich die zwei Gruppen zu trennen. Sie haben aber eine gemeinsame Zaunseite. Das geschah sehr zum Missfallen von Max der sehr gewütet hat in seinem neuen Paddock.

    Seitdem macht Max wenn er einen Menschen sieht (der nicht gerade mit der Heuschubkarre kommt) total auf Bulle. Gräbt mit den Vorderbeinen und den Hörnern in der Erde und brummt sein Bullenbrüllen.

    Letzte Woche, als ich zwei Tage bei ihnen war um die Klauen zu schneiden, hat Max dies auch mir gegenüber gemacht und das hat schon eine krasse Wirkung. Ich hab dann erstmal Milan ans Halfter und angebunden und dann nach ein bisschen Mühe, auch Max. Nach diesem Verhalten bin ich erstmal mit ihnen laufen gegangen. Das war erstmal sehr spannend, weil beide viel hinter mir gesprungen und gebuckelt sind, aber es war nie gefährlich für mich oder ging gegen mich. Es war einfach das weider draussen zu sein nach mehrmonatiger Pause. Max wollte immer vor Milan sein, bis er - als eigentlich viel fauleres Tier- dann doch wieder Milan die Führung überlies. Danach konnte ich auch problemlos die Klauen von ihnen machen.

    Am zweiten Tag gab es kein Bullenbrüllen mehr, ich konnte einfach aufhalftern und gemütlich laufen. Beide viel gleichauf.

    Zwei Tage danach (ich wieder nicht dabei) wurde leider eines der Rindern stierig. Da haben Max und Milan alle Zäune eingerissen und das Rind, welches nicht stierig war brutal von der anderen getrennt. Sie wieder in ihren Bereich zurückzubringen war eine gefährliche Angelegenheit für die Frau die sie versorgt.


    Jetzt eben meine Frage: Woran liegt das?


    Ich habe schon gemerkt als ich bei ihnen war, dass die beiden -die Frau, die sie versorgt nennt sie nur mehr: Steppenkrieger, in ihrem Kopf und Augen total auf Rangfolgekämpfe sind.

    Ich nehme an, dass das einfach davon kommt, dass die drei Monate am Stück tagtäglich damit konfrontiert waren.

    Oder liegt es am Alter?

    Oder gibt es bei mit Gummi kastrierten Ochsen auch die - ich kenne den Fachausdruck nicht- halben Bullen sind? Angeblich ist nur Max so drauf und Milan macht halt aus Freundschaft mit wenn er Lust hat.

    Lässt sich das irgendwie feststellen?

    Was kann ich tun?

    Leider bin ich noch für drei Wochen am arbeiten und kann mich nicht selber um sie kümmern, hab jetzt aber schon Angst dass doch mal was passiert.


    Liebe Grüsse

    Eva