Posts by Hermann411

    Hallo,

    danke für die ausführliche Antwort. Ich bleib dran und hab auch schon erste Erfolge. Wetterbedingt möchte ich grad nicht draußen üben, also hänge ich sie zum Füttern an, streichle sie dabei am Bauch (das mag sie) und teilweise auch am Kopf, da muss ich recht vorsichtig rangehen. An den Ohren versuche ich sie T-Touch mässig zu massieren, aber ich weiss nicht, ob sie das mag....


    Aber heute hat sie sich schon deutlich entspannter einfangen lassen - wobei im Stall mit 4x4m ist das noch nicht das gleiche wie draußen.


    Danke

    Hermann

    Hallo,

    ich habe ein etwa einjähriges Problemrind - die Paula. Sie ist schon viel neben meiner Spannkuh Fanny mitgelaufen und wenn sie am Halfter ist geht sie auch manierlich. Sie kann anhalten und weitergehen und ich wollte sie als zweites Zugrind aufbauen. Im Alter von 5 Monaten gab es mal einen Zwischenfall auf der Weide. Da hatte ich sie am Halfter mit der Hand genommen, weil ich das täglich einmal übte und dann ist sie wohl erschrocken und hat mich 50 Meter mitgeschleift. Ich wollte nicht auslassen, damit ich Chef bleibe.... Seitdem ist sie mal mehr mal weniger kopfscheu.

    Sie hat eine Bewegungszone von etwa zwei Metern. Zum Einfangen (jetzt sind sie im Winterstall) muss ich sie zuerst in den Innenbereich sperren und die anderen Rinder anleinen, dann kann ich sie kriegen. Sobald ich sie am Halfter habe ist sie lammfromm. Das mache ich derzeit täglich zum füttern.

    Ich habe schon versucht im Korall zu trainieren, sie laufen zu lassen und dann langsam auf sie zuzugehen, das begreift sie als Spiel und läuft dann wie verrückt runden. Wenn ich mich in den Korall stelle und Äpfel oder Krummetheu dabeihabe kommt sie, aber sobald ich mit der zweiten Hand auf ihren Kopf zugehe zuckt sie weg.

    Möglicherweise hat sie das von ihrer Großmutter, die wollte nicht von vorne angefasst werden, man konnte die aber im Gegensatz zu Paula vom Hals her am Halfter nehmen.


    Was meint ihr ?

    Wie kann ich mit ihr üben?

    Oder soll ich sie weggeben, ein weiters Jahr warten und auf Erna, das Kalb warten, bis ich zweispännig fahren kann?


    Viele Grüße

    Hermann

    ... ich habe einen 6er Heuma, den stelle ich manchmal so, dass er zwei Schwaden (2x3Kreisel) macht. diese Schwadtrocknung funktioniert dann, wenn ein Wind geht, speziell für Kleeheu oder wenn der Boden recht feucht ist, ist das ganz ok aber der Heuma braucht mehr als ein Zugtier - also in meinem Fall einen Schlepper....

    die Geschwindigkeit ist aber erforderlich, wenn ich noch langsamer gehe, dann wendet es nicht sauber. Ich bin ganz froh drum, weil ich Angst hatte, dass die Kühe zu langsam sind....


    Grüße

    Hermann

    ... wenn ich so schnell fahre, dass der Wender "schlägt" ja, sonst naja. Ich bin zuversichtlich, dass das bis zur nächsten Saison geht, weil Fanny eigentlich lieber schnell läuft....

    Im Wender deutet sich an, dass die Welle des rechten Antriebsrads gebogen ist und bei höheren Geschwindigkeiten der Freilauf überspringt. Wenn mal Freunde die Traktorfahren können da sind, werde ich den Wender an den Traktor spannen, mich auf den Wender setzen und mal genau schauen.


    Aber insgesamt bin ich sehr zuversichtlich. Die Geschwindigkeit der Kuh ist ausreichend bei diesem Wender. (FREU)

    Anspannung:

    Ich werde das mit länger einspannen mal probieren. Heu mache ich nur noch, wenn so viel nachwächst, dass es sich rentiert. Bei der Trockenheit grad schauts aber grad nicht so aus.



    Übersetzung :

    In meinem Fall sind es zwei Winkelgetriebe, eines an der Antriebsachse (in jedem Rad ist ein Freilauf) und eines an der "Kurbelwelle" wo die Gabeln dran sind.

    ... sie weiter vorne einspannen ist einfach, das werde ich mal probieren. Ein richtiges Selett im Pferdesinn habe ich nicht, nur ein Selett, das für spanische Troika gedacht war und das ist nicht wirklich gut geeignet....


    Muss mal schauen, der Charme am Gabelwender ist, dass er Bremsen hat und insgesamt vom Handling her ist wie eine Kutsche. Bis zur nächsten Heuernte werde ich es mal versuchen. Man kann Fanny auch von hinten fahren, aber ich hab immer das Problem, dass ich den Nachwuchs (Paula) nicht alleine lassen kann und dann nicht recht weiss, wohin damit.


    Danke

    Hermann

    Hallo,


    ich übe mit meiner dreijährigen Kuh Fanny und dem etwa 5 Monate altem Kalb Paula im "Gleichschritt" zu marschieren. Dazu habe ich beide am Strick und die Stricke zu einem Y verbunden, ähnlich wie eine "halbe" Arbeitsleien, die am Hödlgut gezeigt wurden. Zusätzlich habe ich die beiden am Halsriemen mit einem Karabiner verbunden. Ich gehe dabei hinten und versuche auch Stimmkommandos zu üben.

    Da ich nicht immer viel Zeit habe gehe ich normal nur eine kleine Runde einmal durchs Dorf - ca. 800m. Wenn mich niemand in ein Gespräch verwickelt bin ich nach ca. 15 Minuten wieder da. Normalerweise versucht das Kalb immer nach vorne zu ziehen. Jetzt bin ich ein paar mal etwa 1,5km gegangen und ab der Hälfte muss die Kuh das Kalb ziehen.


    Ich habe ein Feld in etwa 2km Entfernung, da würde ich gerne mit der Kuh ca. 100m Kartoffel aufhäufeln und mit beiden wieder heim gehen. Das heißt das Kalb müsste mit einer kurzen Pause 4km schaffen.


    Kann ich das dem Kalb zumuten oder bin ich dann am Feld und muss zusätzlich zwei Stunden Pause machen?:/


    Viele Grüße

    Hermann

    Hallo,

    heut morgen hat mich beim Zugrindertreffen am Hödlgut eine junge Dame darauf hingewiesen, dass es relativ leicht ist Seilösen an Hanfseile selber dran zu machen und ich bin begeistert. Ich hatte mir schon vor einigen Jahren bei Siepmann Meterware Hanfseile gekauft, aber wenn man die Enden mit Knoten zu Ösen macht ist das oft zu klobig.

    Im Internet habe ich nach "Seil spleissen" gegoogelt und auch ein passendes Video gefunden unter:

    Ich habe es dann statt mit dem Werkzug mit einer Stricknadel gemacht, ging genauso. Statt anschmelzen sollte ich "Spitzen" aus Tesakrepp machen und der Erfolg meiner ersten Schlaufe war toll. Schaut zwar noch nicht cool aus, ist aber viel kleiner als ein Knoten und hält richtig fest.

    Ich möchte so Arbeitsleinen machen, wie Wolfgang am Treffen erklärt hat... leider hab ich den Namen der Leinen schon wieder vergessen, aber hier mal ein Bild.




    Viele Grüße


    Hermann

    Hallo,


    Paula, mein zwei Monate Altes Hinterwälder Kalb macht mich wahnsinnig. Jetzt hat es gelernt, wie es aus dem Stall in den Vorraum kommt. Da hängen Stricke, Halfter, etc an der Wand und da ist auch Stroh und etwas Kleeheu, das ich zum Anschirren verwende. Da hing auch das Weidezaunprüfgerät. Es ist ca 4x1x10cm mit 1m Kabel und einem Erdspieß. Heute habe ich nur noch den Erspiess gefunden, das Kabel abgebissen und keinen Weidezaunprüfer - nicht im Stroh, nicht im Heu, nicht im Stall.


    Finde ich es nur nicht, weil es im Tiefstall - Tretmist untergegangen ist, oder hat es die Paula wirklich gefressen, sie macht eigentlich einen fidelen Eindruck.


    Grundsätzlich ist es ja erfreulich, dass die Paula so schlau ist, wird bestimmt ein gutes Zugtier, aber manchmal auch nervig....


    Muss ich was machen?

    Kann ich was machen?

    Hat wer eine Meinung?


    Servus

    Hermann

    Hallo,

    ich war heute mit der Kuh Fanny und dem Kalb Paula das erste mal mit der Kutsche unterwegs, noch geführt, nicht gefahren. Dabei mache ich das Kalb am Bauchgurt fest. In Übungen mit dem Schlitten (der klappert weniger) habe ich ca 80cm als gute Seillänge gefunden. Heute mit der Kutsche ging es zwar so leidlich, aber einmal hat Paula gebummelt und da ist ihr das Kutschenrad drangefahren, dann haben wir mal gehalten und da ist sie vorne quer vor die Kuh gelaufen und hat sich dann mit dem Strick so verheddert, dass sie nur noch Rückwärts gehen konnte. Gut das Fanny so ruhig bleiben kann in solchen Situationen.

    Ist zu kurz gefährlich?

    Hat wer damit schon gute oder schlechte Erfahrungen gemacht.




    Viele Grüße

    Hermann

    Hallo,

    heute habe ich mit dem Kalb an der Leine das erste mal eine Ausflug durch den Hof gemacht, weg von Mutter und Herde. Danach ging das mit dem Melken prima. Ich habe einen halben Liter erbeutet und die Fanny hat nicht getreten....

    Ich glaube es hat sich rentiert, vorher zu üben, wir kriegen langsam Routine.


    Servus

    Hermann

    Hallo,


    die Kleine "Paula" ist ein sehr bewegungsfreudiges Tier. Sie schlüpft durch alle Gitter durch und springt fröhlich überall rum. Sie ist wohl etwas kleiner als die Kälber die ich vorher hatte.....

    Jedenfalls habe ich sie heute wieder in den Kälberschlupf gesperrt und wegen Allerheiligen waren die Kinder nicht da und als ich zum Melken kam war sie wohl sie schon wieder ausgebüchst und bei der Mama.

    Ich hab dann die anderen Tiere ausgesperrt, die Fanny angehängt, Heu vorgelegt und versucht zu Melken. Ich konnte da auch länger ohne Tritte rummachen, es kam nur nicht viel, weil da schon wer vor mir war oder sie hat es "aufgehalten"... Ich hab dann die Fanny sogar abgehängt und auch da hat sie sich das melken gefallen gelassen, aber ich hab vielleicht insgesamt 50ml rausgebracht.


    Ich hab dann noch die Paula angeleint - das mit dem Führstrick entspricht nicht ihrem Naturell, aber sie hat sich die Laune nicht verderben lassen und die Fanny hat es auch nicht interessiert, was wir da machen....


    Insgesamt nicht besonders erfolgreich, aber eigentlich ganz lustig.


    Viele Grüße

    Hermann

    Hallo,


    hat gut funktioniert. Zuerst hab ich das Kalb (Paula vielleicht?) für zwei Stunden in den Kälberschlupf gesperrt, was ganz gut war, weil da konnten die Kinder selbständig mit ihm spielen. Dann habe ich die anderen ausgesperrt, Heu in Barren und die Kuh Fanny angehängt, das Kalb reingelassen. Das Kalb ist teilweise suchend um die Kuh rumgewandert. Beim Melken hat die Fanny zwar ein zweimal den Fuss gehoben und mich weggedrückt, aber das war nicht bösartig. Es ist nicht ganz leicht, weil die Zitzen sehr kurz sind, aber ich glaube, wenn in den nächsten Wochen die Milch mehr einschiesst wird das besser. Ich hab so etwa 100ml gemolken, was für einen Pfannkuchen gereicht hat - Danke, war lecker.

    Die Schwellung ist weniger geworden. Ich bin froh, dass ich "geübt" hatte, weil das Melken insgesamt im "low stress" Bereich abgelaufen ist. Ich habe ja auch nicht das Ziel besonders viel Milchausbeute zu erzielen.

    Was mir aufgefallen ist, dass das Kalb alle 10 Sekunden die Zitze gewechselt hat, das habe ich so noch nicht gesehen. Insgesamt geht es den beiden aber gut, das Kalb springt fröhlich rum, die Kuh frisst normal und ist unauffällig.


    Morgen probier ich es wieder....


    Viele Grüße


    Hermann