Posts by Hippo-Sohle

    23 Dämme a knapp 40m sind so entstanden, also 575m², also ein gutes halbes Ar.


    Nee-, nicht ganz richtig, denn:


    23 Dämme von 40m Länge und 0,625m (62,5cm) Breite ergeben eine Fläche von (ca) 575 m².
    Das sind dann aber 5,75 a / Ar, denn 1 a / Ar = (Quadratkantenlänge von: 10m x 10m) = 100m²


    Quote

    Das oder der Ar, in der Schweiz die Are, ist eine Maßeinheit der Fläche, Einheitenzeichen: a (nicht zu verwechseln mit dem Einheitenzeichen a für Jahr oder dem Formelzeichen der Fläche: A) von 100 m2 = 0,01 ha [1] und ist damit gleich einem Quadratdekameter (dam2). Ein Quadrat mit diesem Flächeninhalt hat eine Kantenlänge von zehn Metern.

    Name Umrechnung Fläche Abk.
    Quadratkilometer 1000 m · 1000 m 1.000.000 m2 km2
    Hektar 100 m · 100 m 10.000 m2 ha
    Ar 10 m · 10 m 100 m2 a
    Quadratmeter 1 m · 1 m 1 m2 m2
    Quadratdezimeter 0,1 m · 0,1 m 0,01 m2 dm2
    Quadratzentimeter 0,01 m · 0,01 m 0,001m² cm2
    Quadratmillimeter 0,001 m · 0,001 m 0,0001m² mm2


    https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chenma%C3%9F



    Ar:https://de.wikipedia.org/wiki/Ar_(Einheit)


    Morgen: https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)


    Hektar: https://de.wikipedia.org/wiki/Hektar

    Ich konnte /kann die Bilder im ersten Beitrag auch nicht sehen oder ersichtlich machen ...
    Aber nun sind sie ja hier _ ersichtlich :)


    Wie man sehen kann, hast Du mal (wieder) das Doppelstirnjoch hergenommen. Wie bist Du inzwischen mit den Befestigungsriemen weitergekommen ? Das war ja damals beim treffen im Hessenpark alles noch sehr diffus, ob die damaligen Riemen auch wirklich die Richtigen waren und vor allem wie sie Verschnallt werden müssten usw. usw. ...


    Ansonsten: einfach schön :thumbup:

    Hallo Wolfgang,


    schön zu sehen, daß es mit/bei deiner Rinderarbeit so tolle Fortschritte genommen hat.
    Hast Du denn das Doppel-joch auch mal eingesetzt, oder bevorzugst Du nun doch lieber/mehr das Dreipolsterkummet bei deinen Arbeiten mit den Kühen ?
    Haben denn nun, da Du so stark im Kuh-Anspann bist, deine Pferde auch noch was zu tun ... ;) ?

    Habt ihr schon so trockenes Wetter, daß solche Ackerarbeiten möglich sind ?
    Hier war gerade mal am vergangenen Wochenende (Fr./Sa.) vereinzelt das Land so weit abgetrocknet, daß man ein paar Arbeiten hätte verrichten können. Am Sonntag Nachmittag hat es dann schon wieder zu Regnen begonnen, daß disponierte Wiesenlagen schon wieder weitläufiger unter Wasser stehen. Hier also noch nix großartig: im Märzen ...
    Aber, es ist ja noch früh im Jahr ...

    Lilli hat sich heute nacht die Hornscheide abstoßen, wahrscheinlich an der Auslauftür

    War/ist die Auslauftür sehr/zu eng ?


    Jetzt hat die "Lilli" doch gar nicht so große oder weit abstehende Hörner, eher im Gegenteil ...
    Ärgerlich aber auch.
    Dennoch, schöne Tage auf der IGW - und vielleicht doch Plan ..... ?

    Ach, Du fährst inzwischen nur noch mit dem Stirnjoch !?


    Ja, das Dreipolsterkummet kann nicht all zu viel in puncto Kraftübertragung, insbesondere im Zusammenhang mit Ruck-, oder Stoßbelastung wie es auf steinigem Ackerboden oder im Wald durchaus oft vorkommen kann auffangen (aushalten), ohne daß dabei irgend welche Teile zu Bruch gehen ...


    Wie war denn die Umstellung, und wie ist deine Einschätzung / Unterschied im Zug(verhalten) zwischen Stirnjoch und Dreipolsterkummt ?
    Es gibt ja einerseits die vehementen Dreipolsterkummt-befürworter und andererseits Leute, welche u.a. auch das Dreipolsterkummt kritisch hinsichtlich der Rinderanatomie u.a. betrachten ...

    Deshalb ja auch meine Anmerkung bezüglich Zugvorrichtung (Joch/Kumt), und der zu verrichtenden Arbeit.
    Striegeln, ob mit Netzegge oder einer anderen, leichten Zinkenegge auf glattem oder bereits bearbeitetem Acker, oder vorhandene Reihen beihäufeln, - und einen - wie dieses Jahr wohl häufig - tief ausgetrockneten, fest abgesetzten und möglicherweise auch noch vergrasten Ackerboden umzupflügen / abzuschälen sind schon noch zwei verschieden zu bewältigende Kraftanstrengungen.
    Auch scheint mir der verwendete Pflug hinsichtlich seiner Größe für nur ein Zugtier - wenn auch nur zum Stoppel schälen schon bedenkenswert, da Lothar ja solches Arbeiten nicht regelmäßig gewohnt ist.

    Leider ist das viel zu weit weg, sonst würde ich wohl bestimmt mal vorbei schaun' ... :)
    Stell doch einfach mal ein / paar Bild(er) von dem von Dir verwendeten Pflug ein.
    Vielleicht (?) kann man dann anhand dieser schon etwas dazu sagen ?

    Schön wäre eine kleine Scheibenegge mit geringer Arbeitsbreite gewesen. Wer kann sich sowas schon leisten?

    Allein eine alte, für Zugtieranspannung zu finden und zu bekommen ist schon etwas wie ein Lottogewinn ...
    Selbst eine kleine Scheiben- oder Spatenrollegge für Traktorzug wird für zwei Zugtiere noch zu groß dimensioniert sein ... !

    Statt der Vorschäler könntest du auch ein Sech oder Scheibensech anbauen (lassen). Das zerschneidet das Kraut und es gibt eine schönere Furche.

    Das ist wohl eher eine theoretische Annahme wie praktikable Lösung. Vielleicht noch ein scharfes Scheibensech, welches - zumindest dann über das Kraut darüber hinweg rollt, aber ein Messersech bringt bei viel Kraut genau die gleiche Problematik wie Düngereinleger oder Vorschäler - solange wie das unter zu ackernde Kraut in reichlicher Masse und Länge immer noch feucht und zäh genug ist, daß es nicht bricht und zerbröselt, sondern sich eben um jede Möglichkeit am Pflug herumlegt, auftürmt und den Durchgang zwischen Ackerboden / Furche und Pflugkörper / Grindel verstopft. Hier Arbeitet es sich - ohne - Düngereinleger, Vorschäler oder Sech, nur mit einem möglichst großen Pflugkörper / Streichblech wesentlich besser wie mit diesen Hilfsmitteln.


    Macht weiter so, und erfreut uns vielleicht auch mal mit dem einen oder anderen Bild von euren Leistungen ... :thumbup:

    Schön.
    Endlich auch mal ein kleinen Bericht über eine landwirtschaftliche Arbeit, welche Mitte der 1950iger Jahre durchaus noch hin und wieder auf den Äckern in Deutschland zu sehen war.
    Aber - fährst Du Lothar sonst nicht im "Dreipolsterkummet" ?
    Hier beim "Stoppeln schälen" verwendest Du ein "Stirnjoch". Kannte Lothar diese Zugvorrichtung und war sie gewohnt ?
    Dann ist ja auch das ziehen von landwirtschaftlichen Geräten wie Egge, Grubber oder gar Pflug, also keineswegs rollender Last eine andere, zu bewältigende Aufgabe wie das ziehen von Kutsche oder Wagen. Das kann man auch immer mal wieder bei Pferden / Pferdegespannen sehen, welche bisher - vielleicht auch größere Tonnagen, aber immer über Achse gezogen haben, und dann bei der erstmaligen Bewältigung derartigen Arbeiten versagen ...


    Weiter so. Mehr Kühe und Ochsen zur Arbeit auf die Felder ... :thumbup:

    Wir würden ihn aber auch irgendwo hinfahren zum ausschneiden.


    In der Lehrschmiede der JL-Uni. in Gießen hat es einen recht großen Beschlagstand, in welchem (zumindest bis etwa in die 1990iger Jahre hinein) auch Deckbullen zur Klauenpflege verbracht wurden (der rote Pfeil im Hintergrund links etwas erkennbar).



    Ob man an der LMU in München auch über derartige Hilfsmittel verfügt, entzieht sich meiner Kenntnis. Man könnte aber zumindest dort einmal anfragen, wenn Du Dir einen Transport des Ochsen über ca. 75 Km dorthin (und wieder zurück) vorstellen kannst ... und sich sonst keine andere, adäquate Alternative ergeben sollte ?

    die Überlegung war, ob man diese Technik mit einem Hilfsmotor als Mähmaschine mit einem Ochsenpaar betreiben könnte; 6m ist eine Menge


    Ja, 6m Arbeitsbreite ist eine gewaltige ...
    Da kommt lang nicht jeder 100...PS-Traktor hin.
    Aber, muß man denn da mit Zugtieren dagegenhalten ?
    Ich könnte mit solch einer Arbeitsbreite so gut wie nichts anfangen, da Lage und Zuschnitt und die zu mähenden Flächen insgesamt eine solche Schnittbreitenauslastung nur geringfügig zuließen. Und jedes mal der Transport von einer Wiese zur anderen ...


    wenn ich dagegen meine vermutlich auf Pferdezug ausgelegte McCormick stelle mit der die Rinder (und ich) ihre Probleme haben


    Zum Thema Mähmaschine allgemein verweise ich der Einfachheit halber auf die zahllosen Beiträge im Pferdekutscher, unter anderem diesen großen hier: http://www.pferdekutscher.de/vorpferd/index.php/Thread/3453-Video-MC-Cormick-Grasmäher-leichter-Zweispänner-125cm/?pageNo=1
    Es gibt aber dort auch noch einige andere zum Thema Mähen und Mähmaschine(n).


    Für Kuhgespanne gab es z.B. Mähmaschinen mit einer anderen Getriebeübersetzung. Aber auch welche mit Aufbaumotor. Das mit dem Getriebe, das könnte bei deiner Mähmaschine das Problem sein ?
    Und evtl. was nicht zu unterschätzen ist,- der "Messerbalken":
    - Hoch-oder Grobschnitt,
    - Mittelschnitt-,
    - oder Tief/Feinschnittbalken.
    Und auf welcher Art von Wiese(n) Du mähen wollen würdest.
    Für fette, mastige Wiesen wäre z.B. der Tief- oder Feinschnittmähbalken gar nicht gut geeignet.