Posts by Hippo-Sohle

    Der Westerwald organisiert sich gerade zur Gruppenanreise.....ab Montabaur------>Frankfurt------> Wels


    Hat noch jemand Interesse?

    Es wird wohl eine ICE-Gruppenreise mit der östreichischen Bahn ab Montabaur: pro Person 49,-€ für Hin- und 49-€ für die Rücktour werden.


    Bei mind 5 Gruppenmitgliedern

    Da würde ich mich ab Ffm. durchaus mit anschließen.

    Ich hatte zwar - schon im vorhinein - das Mieten eines Kleibusses (https://www.sixt.de/php/reservation/offerselect) in's Auge gefasst, wenn sich dazu genügend Personen zusammengefunden hätten. Aber wenn ihr schon eine Bahnreise näher ins Auge gefasst habt, warum nicht.

    Einsteigen, hinsetzten, losfahren (lassen) ... :)

    Vor 2 Tagen gab es eine Doku über Tiertransporte und Schlachtungen im Fernsehen, der leider nicht in der Mediathek zu sehen ist. Ich muß sagen: nichts für schwach Nerven.


    https://www.zdf.de/dokumentati…e-tiertransporte-100.html

    Hallo Astrid,

    der von Dir eingestellte Link funktioniert (zumindest bei mir / über den Internet Explorer) weiterhin ohne Problem ...


    Video verfügbar bis 21.11.2020, 23:59

    Produktionsland und -jahr:Deutschland 2017

    Von daher: anschauen möglich !

    Ist das gute Stück einsatzbereit oder muß es erst überholt werden

    Daß das gute Stück erst "gründlich!" überholt werden muß, sieht man eigentlich auf den ersten Blick, auch wenn die Bilder etwas spärlich ins Detail gehen.

    Dann muß man (sich) die Frage stellen, für welchen Zweck und an / in welcher/en Kultur(en) soll die Maschine "von welchen Zugtieren!" eingesetzt werden

    -Grobschnittfingerbalken, Gras, welcher Boden / Aufwuchs, Klee, Kleegras, etc. ... Pferdezug - (Rinderzug möglich ?)

    Wolfgang, ein wunderschönes Bild.

    Das erinnert mich an die 1970ziger Jahre, als hier der letzte Bauer noch hin und wieder seine Kühe zur Arbeit anspannte.

    Es wäre ihm sicher "warm ums Herz" geworden, wenn ich ihm diese, deine Kuhanspannungsbilder noch hätte zeigen können ...


    Mach weiter so :)

    Vor einigen Jahren noch in aller Munde, vor allem von sich fast überrollenden Presseberichten hochgelobt, ist in bestimmten Gebieten Bayerns der "Bieber" ja schon zu einem richtigen Problem-Tier - allem voran für die ackerbauliche Landwirtschaft geworden. Dort wird er auch schon seit ein paar Jahren mit Sonderregelungen bejagt (Biebermanagement).
    Und auch der Weißstorch wird inzwischen hier und da zu einem (weiteren) gefährder des restlichen Niederwildbestandes (Feldhasen, Rebhühner, Fasanen) sowie anderer Wiesenbrüter, welche gleichzeitig auf der "roten Liste" gefahrdeter Arten stehen, aber in der öffentliche Diskussion und Wahrnehmung nicht oder nur kaum vorkommen.
    Alles spricht und Berichtet (zeitweise) über Bieber, Luchs, Uhu, Weißstorch, Wildkatze, Wolf usw. usw. - aber (außer der Jägerschaft) wohl kaum einer über die anderen genannten Arten, welche i.d.R. alle, zumindest Teil- und Zeitweise auch zum "Beutespektrum" der vorgenannten zählen.
    Leider trifft sich die Gesamtproblematik beider - Beutegreifer und Beute - oft und meist irgend wo im Bereich einer Art der heute ausgeübten Landwirtschaft wieder, welche - zumindest einen nicht unerheblichen Anteil an der Problementwicklung hatte und hat.

    Es geht aber auch aus der Studie hervor, und das scheint mir keineswegs unwesentlich:

    Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sowohl die Reifenwahl (Gummi oder Stahl) als auch
    die Wahl des Anspannungssystems (Pferde oder Ochsen) eine viel größere Auswirkung auf die
    Zugkräfte am Wagen hatten als die Nylonseil-mit-Zugschoner Variante.

    Wir haben es hier mit einem doch recht komplexen Allgemeinthema zu tun, was - in dieser Studie - in zwei übergeordnete Themen unterteilt ist, nämlich in "rollende Last" und "schleifende Last".
    Und dabei ist das Ergebnis, daß Zugschoner bei rollender Last derart anders wirken, wie bei schleifender Last schon sehr interessant (bedeutend).

    hmm, das will diese Untersuchung ja genau zeigen: dieser Zugschoner ist für diesen Zweck nicht geeignet

    Susi-, welcher Zugschoner ? - für welchen Zweck ?


    Ich habe, - auf Astrid's Beitrag (2) nur ausgeführt, daß es durchaus möglich ist, auch in eine einzelne Zugkette ein - wie auch immer geartetes, den Zug abfederndes "Teil" einzufügen. Wie das bei x oder y schlussendlich aussieht, ob Zugkette mit Zugschoner oder einem Gewebezugstrang ... war damit erst einmal nicht weiter unterschieden.
    Astrid hatte ja auch noch weiter angeführt, daß man dahingehend (wieder) pro "Joch" oder pro "Kummet" diskutieren könnte, wobei sowohl die Joch-, als auch die Kummetvielfalt im Anspannungsfeld der Rinder ja wesentlich größer ist wie bei der Pferdeanspannung.

    "Weil bei den Ochsen die Belastungen direkt über eine einzelne Zugkette an einen starren Jochbalken geht, bestehen kaum Möglichkeiten die Erschütterungen beim ersten Anziehen der Last abzumildern."

    Man kann doch - bei allen Jocharten mit starrem Jochbalken für Anspannung zweier Ochsen, auch in die(se) eine Zugkette einen Zugschoner einbauen.
    Ob nun einen einfügbaren Zugschoner in eine Kette oder einen sonstigen (Nylon, .....) Zugstrang, oder eben solche ein Seil mit innenliegendem Gummistrang - jetzt mal unbeachtet der Ergebnisse "rollender oder schleifender Last".

    Soll die Zugstange des Karrens bei korrekt eingestellter vorderer Kette (heisst sie "Steuerkette?) eher parallel zum Boden sein oder soll die Karrendeichsel eine ungebrochene Zuglinie mit den Zugsträngen bilden?

    Eher eine ungebrochene Linie mit den Zugsträngen.


    Vielleicht versucht Du folgendes:
    Du fährst mit dem Pflug in eingestellter Arbeitsposition (Grindelauflage und Zugkette) - aber mit noch nicht eingehängter Grindelkette - einige Meter ins Land. Hier versucht Du das Zugtier, mindestens aber die Zugstränge in leichter Anspannung zu halten, so daß sich das Zugscheit, am Haken der Zugdeichsel hängend wohl so in etwa 10 - 15 - 20 cm über dem Boden schwebend befindet. Jetzt kannst Du die Kette - ohne größere Spannung - in den Haken am Pfluggrindel einhängen.


    Einerseits muß diese Kette so locker eingehängt sein, daß die von dem/den Zugtieren ausgehende, über die Zugstange der Vorderkarre und anschließend über die Zugkette(n) weitergeführte Zugkraft >ohne< Knick/Brechung/Umlenkung direkt am Zugansatzpunkt des Pfluggrindels ankommt !
    Andererseits soll sie aber auch nicht so lose herumschlabbern, als daß sie keine sinnvolle Verwendung hätte.
    Mit gut eingestellter Grindelkette kann der Pflugführer über die Sterzen / Handhaben den Pflug-> Vorderwagen -> Zugscheit dahingehend ganz gut manipulieren, daß man einerseits am Vorgewende recht kurz umkehren/wenden kann, andererseits beim Wendemanöver aber auch auf das Waagscheit dahingehend einwirken, daß ein "über die Zugstränge treten" doch hin und wieder mal vermieden werden kann.
    Dazu bedarf es allerdings einiger Übung. Aber die kommt dann nach und nach ... eben mit dem Üben ;)


    Also, viel Spaß erst mal noch beim Rüben roden, und vielleicht später dann auch noch bei der einen oder anderen Herbst-/Winterfurche ... ^^

    Allerdings war in der Tat die Kette während der Arbeit angespannt.
    Soll sie das nicht sein?

    Nein. Niemals bei der Arbeit auf dem Acker, in der Erde !

    Soll man dann lieber die Grindelbrücke höher stellen, so daß der Grindel dadurch vorne höher kommt, damit auch die Scharspitze, also der "Griff" dadurch geringer wird und damit auch die Pflugtiefe?

    Die "Arbeitstiefe", ob nun beim Pflügen, ob als Rodepflug für div. Rübenarten oder Kartoffeln oder, sofern man solches Gerät hat, als Grubber oder Wießenreißer wird "ausschließlich und nur" über das verstellen der Grindelauflage so wie das verlängern oder verkürzen der Zugkette(n) eingestellt !



    NIEMALS über die Kette zwischen Grindelspitze und Zugstange der Vorderkarre.


    Und die Grindelkette bleibt bei der Arbeit locker?

    Auf keinen Fall darf hier beim Arbeiten eine dauerhafte Spannung - wie im Video wohl vermeintlich erkennbar vorherrschen.

    Der zusätzliche unerwünschte Druck auf die Räder klingt aber doch auch sehr logisch.


    Wozu ist die Kette dann da?

    Wir benötigen hier keinen "zusätzlichen und zudem auch noch unerwünschten" Druck auf den Vorderkarren, die Achse, die Räder - anders als beim Schlepper, da dort ja durch mehr Druck auch den Antrieb der Schlupf verringert so wie die Traktion verbessert wird.
    Wie bereits angedeutet, kann man auch "ohne" diese Kette Arbeiten.
    Der eine oder andere Zeitgenosse ist sogar der Meinung, diese Kette sei nur zu transportzwecken bei Verwendung einer Pflugtransportkarre anzulegen.



    Dem ist aber nicht so.


    Diese Kette bildet eine gewisse Steuereinrichtung, vor allem beim Wenden des Pfluges am Vorgewende. So kann man >unter Zuhilfenahme ihrer Verwendung< von den Handhaben / Pflugsterzen aus, die gesamte Pflugeinrichtung nebst Zug-/Waagscheit am Vorgewende recht kurz in die neue Fahrtrichtung, in die nächste Furche wenden und hat auch eine bessere Kontrolle über die Zugstränge. Allerdings erfordert das eine gewisse Routine im Umgang damit (Karrenpflug), und die Richtige Einstellung derselben.
    Hier muß man sich erst einmal "Glied für Glied" an die optimale Längeneinstellung herantasten.
    Dazu fährt man am besten erst einmal ein paar Meter mit dem bereit einigermaßen gut eingestellten Pflug (Grindelauflage + Zugkette-n) in das Land, und hängt dann erst die Grindelkette so lose ein, daß weder das Ortscheit bzw. der Waagstengel auf dem Boden aufliegen, noch so kurz, daß die Kette Spannung hat und Ortscheit/Waagstengel hoch in der Luft hängen und eine leichte Steuerung des Pfluges erschwert bzw. fast unmöglich, zumindest unkorrekt macht.

    das würde die Schar tiefer in den Boden treiben? was bewirkt das?

    Im ersten Gedanken mag das vielleicht so erscheinen. Das Gegenteil ist der Fall.
    Wenn diese Kette zu kurz eingehangen wird, kann man zum einen den Pflug an den Sterzen nicht mehr gut/richtig steuern/handhaben, zum anderen bekommt man - durch den >nach unten Zug< vom Ortscheit/Waagstengel einen nicht unerheblichen und unerwünschten Druck über den Grindel zurück auf die Pflugkarre/Achse/Räder.
    Man kann zwar auch "ohne" diese Kette Arbeiten. Mit richtig eingestellter (Länge) Kette geht's aber schöner ... ;)

    Was mir gerade, und auch beim "zum wiederholten male" anschauen des kleinen Filmchens aufgefallen ist, auch wenn man es kaum innerhalb einer Sekunde erkennen kann, aber es erscheint mir so, als gäbe es eine nicht unbedeutende Divergenz zwischen der Grindelachse und der dem verlauf der Zugstange an der Vorderkarre.


    Kann es sein, daß an eurem Pflug, die Kette, welche von der Zugstange der Vorderkarre zum Haken an der Spitze des Pfluggrindel's hochführt, dort viel zu kurz einghängt wurde ?


    Beispielbilder: