Posts by Hippo-Sohle

    Kann es sein, daß auf diesem Feld nicht die richtige Bearbeitung gezeigt werden, sondern der Pflug vorgestellt werden sollte?

    Das weiß ich nicht, aber vielleicht Elke ...

    Aber selbst wenn, dann war es eben nicht besonders geschickt, diesen Pflug auf solch einem verwachsenen Feld vorstellen zu wollen, wie man ja an dem rumhantieren und am Ergebnis der Pflugarbeit sehen kann ... :/

    Ist es normal, daß man so gebückt hinter dem Pflug herlaufen muß, oder ist er für besonders kleine Leute gebaut worden?

    Nein, ist es nicht !

    Denn dieser - recht kurze oder niedrige Griff - dient nicht dazu, den Pflug über lang in der Furche zu halten , sondern ist lediglich dazu da, solche Pflüge am Vorgewende auszuheben, zu drehen und an neuer Stelle wieder in die / an der Furche einzusetzen. Bei geeigneten Verhältnissen und bei guter Einstellung halten sich die dann ganz von alleine in der Furche bei der Arbeit.

    Um beim Pflug und beim Pflügen zu bleiben:


    Das pflügen mit einem zwei- oder mehrschaarigen (Rahmen)Pflug ist schon eine Wissenschaft für sich ... ;) und die Einstellung bzw. die Einstellerei, bis der / ein sauberer Anfang gemacht ist, ist nicht so ganz einfach und erfordert schon etwas Routine / Übung.


    Und wie bereits geschrieben, hätte "ich" für dieses Feld und unter den gegebenen Umständen einen anderen Pflug gewählt. einen einschaarigen Pflug, eventuell mit Vorschäler, vor allem aber einen, mit einem genügen großen Pflugkörper, sprich einem großflächigen Streichblech. Das kann ein Beetpflug sein, das könnte aber auch ein Unterkehr- oder Wechselpflug sein, der eine solche Masse an Aufwuchs - ohne großes verstopfen - unterarbeiten kann.

    Solche Pflüge, wie der (im Film) verwendete zweischaarige Rahmenbeetpflug wurden Umgangssprachlich auch als s.g. "Schälpflüge", also Pflüge, welche meist zum Stoppelschälen nach der Getreideernte verwendet wurden bezeichnet. Und da die Getreidestoppel in der Handmäh- und auch in der Gespannmähtechnik nicht so lang bzw. hoch waren, wie so oft in der heutigen Mähdruschzeit, wo auf den Strohertrag kein großer Wert mehr gelegt wird, war damals auch nicht eine solche Masse an Strohresten etc. unterzubringen. Diese Pflüge haben meist kleinere Schaare und auch kleinere Streichbleche, also insgesamt kleinere "Pflugkörper" und sind dadurch wenig geeignet, solche Mengen an Ernterückständen und div. Aufwuchs gut unterzuarbeiten.

    Schön :)


    Was mir am Anfang des Videos auffällt, daß die Befestigung des Joch's hier mit starken Lederriemen, - man könnte annehmen es seien (alte?) Zugstränge einer Pferdeanspannung, mit wenigen (einer) Umschlingungen der Hörner und verschließen mittels Metallschnalle befestigt wird, während andere Aufnahmen ähnlicher Jochbefestigungen Lederriemen zeigen, welche wesentlich kleiner im Querschnitt (Breite x Stärke), dafür aber meist mehrere Meter länger sind, und daher auch mehrfach Umschlagen und am Ende geknotet oder mittels Durchstecktechnik verschlossen werden.


    Und auch das Grubbern und Pflügen wäre ich anders angegangen.

    Bei so viel, vor allem so hoch gewachsenem Unkraut hätte ich wohl zuerst versucht das Unkraut (und die Stoppeln) mittels Schleife oder Walze niederzudrücken. Wahrscheinlich hätte ich auch einen anderen Pflug [Einschaar (mit Vorschäler)] ausgewählt und wiederwärtigen Falles das ganze (Stoppeln und Beikraut) zuvorderst mittels abmähen gefügiger gemacht. Grubbern (mit einer Art "Meyerhacke" in solch einem Verwachsenen Boden geht eigentlich gar nicht. Da verstopft viel zu viel. Auch selbst bei einem Grubber anderer Bauart wäre das passiert, denn das frische Unkraut ist noch viel zu zäh, um daß es sich in einer solchen Menge von einer derartigen Bearbeitungsart groß beeindrucken lässt. Es sei denn, man färt zig mal hin und her und ..... eggt es mehrfach heraus usw. usw. :(

    Bei solch einem Zustand sind ein guter Pflug oder eine Scheiben-, oder Spatenrollegge geeignetere Gerätschaften (sofern man sie zur Verfügung hat ... ;).

    auch hier werden Kühe beplankt, die Ursache ist die selbe wie im Video beschrieben: der Versuch einer Drehung der Kuh um ihre Gebärmutter mit Kalb um der Kuh (und dem Landwirt) einen Kaiserschnitt zu sparen; ja, manchmal müssen da mehr als 1 Person helfen, man muß immerhin 30-60kg Kalb plus Fruchtwasser plus Uterus entdrehen

    Ich war da auch schon mal mit dabei, als versucht wurde einer schwer kalbenden Kuh - damals noch in Anbindehaltung - das Kalb zu holen. Als alle bisherigen Maßnahmen Erfolglos blieben, wurde die Kuh in die Scheunentenne geführt und auf einem dicken Strohbett niedergelegt und jetzt - im Beisein eines erfahrenen Landtierarztes das Kalb durch drehen der Kuh zu holen - aber eben nicht mit Hilfe von einem aufgelegten Brett oder Planke, wie Du es schriebst.

    da kommst mal auf einen Kaffee sonst schreib ich mir die Finger wund

    Danke für das nette Angebot :)

    Die Entfernung allein steht dem allerdings etwas entgegen ...

    Hallo Gemeinde,


    Ich habe mir gerade diesen Film angesehen und den Text der dazugehörigen Petition durchgelesen und stelle das auch für euch alle hier mal rein.


    - um es euch anzusehen

    - um evtl. auch den Petitionstext zu lesen

    - um .....

    -

    -

    - und um evtl. darüber hier zu diskutieren ...


    Verehrt und gequält - Das Leiden Indiens "heiliger" Kühe für Milch und Leder


    Am 30.04.2018 veröffentlicht


    Indien ist der größte Milchproduzent der Welt - und einer der größten Lederexporteure. Deutschland gehört zu den Hauptabnehmern dieses Leders. Bitte unterschreibe unsere Petition https://www.change.org/kuhleid-in-indien und hilf uns, gegen das extreme Leid der Kühe und Kälber in Indien vorzugehen.



    Auch nur vom Hören-Sagen ... aus zwei Nachbargemeinden:


    - Zeitfenster: + / - fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhundert's


    - der Deckbulle eines damaligen Domänenhofes wurde währen der Weidesaison zwei mal täglich angespannt zum Transport der Melkutensilien zur Weide. Dort wurde er ausgespannt, und verrichtete während der Melkarbeiten seine Pflichten als Nachwuchserzeuger. Nach dem Melken wurde er wieder eingespannt um den Wagen mit den Milchkannen und den Melkutensilien wieder zum Hof zu befördern.


    - die Gemeindeeigenen Deckbullen des Dorfes G. durften / wurden vom damaligen Bullenhalter zu dessen eigenen Spanndiensten verwendet.

    Der Westerwald organisiert sich gerade zur Gruppenanreise.....ab Montabaur------>Frankfurt------> Wels


    Hat noch jemand Interesse?

    Es wird wohl eine ICE-Gruppenreise mit der östreichischen Bahn ab Montabaur: pro Person 49,-€ für Hin- und 49-€ für die Rücktour werden.


    Bei mind 5 Gruppenmitgliedern

    Da würde ich mich ab Ffm. durchaus mit anschließen.

    Ich hatte zwar - schon im vorhinein - das Mieten eines Kleibusses (https://www.sixt.de/php/reservation/offerselect) in's Auge gefasst, wenn sich dazu genügend Personen zusammengefunden hätten. Aber wenn ihr schon eine Bahnreise näher ins Auge gefasst habt, warum nicht.

    Einsteigen, hinsetzten, losfahren (lassen) ... :)

    Vor 2 Tagen gab es eine Doku über Tiertransporte und Schlachtungen im Fernsehen, der leider nicht in der Mediathek zu sehen ist. Ich muß sagen: nichts für schwach Nerven.


    https://www.zdf.de/dokumentati…e-tiertransporte-100.html

    Hallo Astrid,

    der von Dir eingestellte Link funktioniert (zumindest bei mir / über den Internet Explorer) weiterhin ohne Problem ...


    Video verfügbar bis 21.11.2020, 23:59

    Produktionsland und -jahr:Deutschland 2017

    Von daher: anschauen möglich !

    Ist das gute Stück einsatzbereit oder muß es erst überholt werden

    Daß das gute Stück erst "gründlich!" überholt werden muß, sieht man eigentlich auf den ersten Blick, auch wenn die Bilder etwas spärlich ins Detail gehen.

    Dann muß man (sich) die Frage stellen, für welchen Zweck und an / in welcher/en Kultur(en) soll die Maschine "von welchen Zugtieren!" eingesetzt werden

    -Grobschnittfingerbalken, Gras, welcher Boden / Aufwuchs, Klee, Kleegras, etc. ... Pferdezug - (Rinderzug möglich ?)

    Wolfgang, ein wunderschönes Bild.

    Das erinnert mich an die 1970ziger Jahre, als hier der letzte Bauer noch hin und wieder seine Kühe zur Arbeit anspannte.

    Es wäre ihm sicher "warm ums Herz" geworden, wenn ich ihm diese, deine Kuhanspannungsbilder noch hätte zeigen können ...


    Mach weiter so :)

    Vor einigen Jahren noch in aller Munde, vor allem von sich fast überrollenden Presseberichten hochgelobt, ist in bestimmten Gebieten Bayerns der "Bieber" ja schon zu einem richtigen Problem-Tier - allem voran für die ackerbauliche Landwirtschaft geworden. Dort wird er auch schon seit ein paar Jahren mit Sonderregelungen bejagt (Biebermanagement).
    Und auch der Weißstorch wird inzwischen hier und da zu einem (weiteren) gefährder des restlichen Niederwildbestandes (Feldhasen, Rebhühner, Fasanen) sowie anderer Wiesenbrüter, welche gleichzeitig auf der "roten Liste" gefahrdeter Arten stehen, aber in der öffentliche Diskussion und Wahrnehmung nicht oder nur kaum vorkommen.
    Alles spricht und Berichtet (zeitweise) über Bieber, Luchs, Uhu, Weißstorch, Wildkatze, Wolf usw. usw. - aber (außer der Jägerschaft) wohl kaum einer über die anderen genannten Arten, welche i.d.R. alle, zumindest Teil- und Zeitweise auch zum "Beutespektrum" der vorgenannten zählen.
    Leider trifft sich die Gesamtproblematik beider - Beutegreifer und Beute - oft und meist irgend wo im Bereich einer Art der heute ausgeübten Landwirtschaft wieder, welche - zumindest einen nicht unerheblichen Anteil an der Problementwicklung hatte und hat.