ans Melken gewohnen

  • Hallo,

    meine Färse, die mit Zugarbeit (Kutsche, Schlitten, Wiesenschleppe) gut zurechtkommt kalbt anfang November. Normalerweise bin ich "Mutterkuhhalter". Ich würde sie aber zumindest daran gewohnen wollen, dass ich sie melke und vielleicht die ersten paar Monate einmal am Tag ein wenig Milch für mich abzweigen wollen. Ich kann aus meiner Jugend, als wir noch viele Milchrinder hatten das Melken von Hand. Grundsätzlich will ich sie aber dazu nicht jedes mal in einen "Fixierstand" bringen und in meinem Laufstall sind sie nicht so eng gehalten wie im Anbindestall von früher. Mein Plan wäre, dass sie ab jetzt zwei, drei mal die Woche am Halsband anhänge, mich mit dem Melkschemel daneben setzte und Ihr das Euter massiere und einen Eimer mitnehme. Dann wäre sie die Berührung, den Melkschemel und die Gesamtsituation schon mal gewohnt.


    Hat da wer eine Meinung dazu?

    Gibt es noch was, was ich vorher machen kann?

    Spricht da was dagegen?

    Was meint ihr?


    Viele Grüße

    Hermann

  • Guter Plan.

    Zu Melken würde ich am ersten Tag (nachdem das Kalb genug Biestmilch aufgenommen hat) beginnen.

    Da geht es meistens noch gut, weil der Oxitozinspiegel höher ist.

    Es kann trotzdem sein, daß sie ab dem 2. oder 3. Tag anfängt Dich wie ein fremdes Kalb wegzutreten oder vorsichtig mit dem Bein wegzuschubsen, je nach Charakter.

    Es kann auch sein, daß sie die Milch nicht kommen lässt, weil sie weiß, daß Du nicht das "richtige", nämlich ihr Kalb bist.


    Wir machen das auch manchmal so.

    Allerdings bereiten wir das nicht so gründlich vor, sondern fassen sie, wenn sie angebunden sind, nur ab und zu am EUter an. Wenn sie es sich gefallen lässt, "üben" wir nicht weiter.


    Erfahrungsgemäß klappt das alles bei Milchrassen besser.

    Unsere Niederungsviecher lassen die Milch besser kommen als unsere Roten, die die Milch für ihr Kalb auch besser verteidigen.


    Wenn Du mehr Milch willst, hilft es in den Nächten, nach denen Du morgens melken möchtest, das Kalb abzutrennen. Am besten so, daß Mutter und Kalb alles können außer Säugen. Da reicht ein kleines Extraabteil aus z.B Schafgattern im Laufstall, wo das Kalb gutes Heu bekommt.

    Dann lässt Du das Kalb morgens raus, es bekommt eine Zitze und Du den Rest.


    Viel Erfolg!

  • Hallo,

    Da ich auf einem Betrieb mit 170 Kühen arbeite haben wir ab und zu auch das Problem, dass sich manche Färsen nicht melken lassen wollen. Aber bei den meisten klappt's, wenn man ruhig und vorsichtig mit ihnen umgeht. Wenn's trotzdem nicht klappt machen wir die Texas-Bremse dh der Schwanz wir nach oben gebogen und so lang fest gehalten, bis man fertig ist.

    Nach ein paar Tagen klappt's einwandfrei ohne halten.

    Lg

  • Hallo,

    Danke für eure Kommentare - Ja wir hatten früher Schlagbügel und Kette, die an den Fesseln eingehängt wird. Ich hatte bei der Mutter meiner Färse beides dran mit dem Erfolg, dass sie völlig panisch mit beiden Hinterbeinen hochging, als ich sie melken wollte. Ich habs dann bleiben lassen....

    Deswegen gehe ich bei der Fanny besonders vorsichtig vor......


    Viele Grüße

    Hermann

  • Hallo,

    es war jetzt zwei drei mal ganz ok, heute war's schlecht. Sie hat ein zwei mal den Fuss gehoben, dass man halt schlecht hin kann, dann aber auch nach mir getreten. Ich hab mir dann einen Stock geholt und sie immer aufs Bein gehauen, wenn Sie getreten hat. Ich war nicht besonders ausdauernd, hab dann nachdem ich ein zwei mal ohne "treten" abstreifen konnte mit viel Lob aufgehört. Normalerweise schlage ich nicht, oder nur im Ausnahmefall. Ich würde halt gerne ohne die "HIlfsmittel" auskommen.


    ....


    Viele Grüße

    Hermann

  • Hallo,

    Melkst du sie schon oder lernst du momentan nur an?

    Im Betrieb machen wir es so, dass wir die Färsen ein paar Wochen vor dem Abkalben anlernen, in dem wir sie in den Melkstand trieben, so dass sie die Geräusche und den Ablauf kennenlernen. Das geht so ca eine Woche und dann kommen sie in eine Abkalbebox. Interessant ist dabei, dass manche beim anlernen fast durchdrehen und beim melken total brav sind ab dem ersten Tag oder umgekehrt.

    Daheim hab ich es mit meiner Kuh so gemacht, dass ich ihr zu festen Zeiten Melasseschnitzel mit Getreideschrott gegeben habe und sie dabei mit einem Strick am Kopf an der Futterkrippe festgebunden habe. Als sie dann das Kalb bekommen hat kannte sie den Ablauf schon und es hat super funktioniert. Manchmal musste ich den Schwanz halten am Anfang aber mit der Zeit ging's und nach ein paar Wochen musste ich sie nicht mal mehr festbinden.

    Mit einem Stock schlagen bringt nichts, da macht man sie nur noch nervöser. Das musste ich auch schon des öfteren feststellen:)

    Lg

  • bei einer einzelnen Kuh würde ich das Kalb vorn mit anbinden (oder melken wenn der Nachwuchs auf der anderen Seite säuft)

    ganz anderes Problem, wenn sie auch das Kalb wegtreten...

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Hallo,

    heute war die Fanny verunsichert aber lammfromm. Sie hat weder den Fuß gehoben noch nach mir getreten, hat aber auch nicht vom Heu gefressen, solange ich am Melkstuhl gesessen bin.


    @Hendrik - ich lerne nur an - Geburtstermin ist Anfang November


    Schlagen macht nervös - ja da stimme ich zu, aber ich sehe zwei Gründe dafür - speziell in der Lernphase. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass Fanny meine Autorität /Rangordnung anzweifelt, wenn ich am Melkschemel sitze und viel kleiner bin als sie. Zum zweiten glaube ich schon, dass meine Färse einen Schlag von mir, wenn er innerhalb von zwei oder drei Sekunden kommt schon mit ihrer Verfehlung in Verbindung bringen kann.


    Anyway ich habe heute wieder mehr Hoffnung als gestern.


    Fanny hat ganz kleine "Nebenzitzen" - oder sind es lange "Warzen" und ich habe den Eindruck, wenn ich da hinkomme reagiert sie nervös. Kennt ihr sowas?

    Muss ich da was beachten?


    Viele Grüße

    Hermann

  • Hallo,


    wir machen es so, dass jemand was gutes Füttert (Schrot, Kraftfutter, Melasseschnitzel o.Ä., was sie sehr gerne mögen) und der zweite sitzt am Euter und gewöhnt sie dran. Wenn sie brav ist (= erwünschtes Verhalten), fließt weiter gutes Futter, wenn sie ihren Fuß hebt, zappelt (= unerwünschtes Verhalten) gibt es kein Futter mehr. Wenn sie wieder brav ist, gibt es wieder Futter. Das lernen die Tiere sehr schnell, dass es für erwünschtes Verhalten was Leckeres gibt. Alternativ kann das ganze auch mit Kraulen als Belohnung gemacht werden. Das Tier muss aber das Kraulen auch als Belohnung empfinden und das genießen!


    Wenn sie Warzen hat, ist es ihr vermutlich unangenehm wenn du da dran rum spielst. Ist es dann verwunderlich dass sie zappelt? Deswegen würde ich da mit Futter arbeiten = das "melken" mit etwas positiven verbinden. Kleinschrittig anfangen, erst ein paar Sekunden am Euter, dann wieder aufhören. Die Zeit immer langsam weiter ausbauen.


    Schöne Grüße

  • Mir ist es auch schon passiert, daß ich einen Tritt spontan mit einem Gegentritt gegen das "böse" Bein beantwortet habe. Das ist aber nur dann nicht total kontraproduktiv, wenn das Tier dadurch KEINE Angst bekommt, also nur bei einem sehr engen Vertrauensverhältnis und bei gleichzeitig nervenstarken Kühen. In allen anderen Fällen macht es die Kuh nur entweder nervöser oder zumindest abgeneigter, das Melken zu dulden.

    Abgesehen davon, daß Angst keine förderliche Stimmung fürs Lernen macht: Adrenalin ist der Gegenspieler von Oxytizin, Milch fließt dann keine mehr.

    Ehrlich gesagt habe ich mich meistens über meine Spontaneität (man könnte es auch Unbeherrschheit nennen) geärgert, denn nur in seltenen Fällen bringt das was.

    Kühe, die genau wissen, daß die Milch für ihr Kalb ist, und nicht mehr treten, weil sie wissen, daß mit Schmerzen geantwortet wírd, lernen bestensfalls, das Melken zu dulden und halten dann doch die Milch auf. Wenn dann noch Angst dazukommt, dauert es eher länger.

    Da finde ich den Schlagbügel besser, weil er sachlich bleibt. Bei richtig ängstlichen Kühen kann aber er auch zu Panik führen, wie in dem von Dir beschriebenen Fall. Tritte oder Schläge aber erst recht.

    Auch wenn die Tiere die erste Mal manchmal Probleme mit der Ballance haben: wenn sie sich dran gewöhnt haben, lassen sie die Milch kommen und käuen dabei wieder. Bei Tritten oder Schlägen ist das nicht denkbar.

    Dazu kommt die eigenen Stimmung, die sich überträgt: Verhindert der Bügel das treten, braucht man sich selbst weder aufregen noch fürchten und überträgt diese Gefühl auch nicht auf die Kuh. Wendet man selbst Gewalt an, wenn auch nur in einem Maße, in denen Kühe das auch tun- hat man selbst eher negative Gefühle die der eigene Geduld und Zuneigung dem Tier gegenüber abträglich sind.


    Ich versuche jede Seite bei jedem Melken auch mehrmals ohne Bügel, um der Kuh immer wieder die Chance zu geben.

  • Hallo,


    habs heute ohne Stock mit Bügl probiert. Sie ist etwa eine Minute rumgesprungen, dann ist der Bügel abgegangen.

    Ich habs dann ohne Bügl nochmal ein wenig probiert um mit was positivem aufzuhören.

    Ich weiss nicht recht, was ich davon halten soll.


    Ich hab aber den Eindruck, dass es ihr lieber ist, wenn ich ihr Euter von der rechten Seite her anfasse. Sonst beim führen ist ihr links deutlich lieber.


    Viele Grüße

    Hermann

  • Jedes Tier ist anderes. Hast Du mal probiert, sie dabei etwas leckeres Fressen zu lassen (wie Snickers schreibt) oder sie zu bürsten?

    Wenn es ohne Bügel gut ist, brauchts Du ja keinen.

    Geduld ist gefragt und ruhiger, liebevoller aber bestimmter Umgang.

    Das es mal auf der einen, mal auf der anderen Seite besser geht ist auch normal.

  • Hallo,


    seit meinem letzten Eintrag sind drei Wochen vergangen. Ich habs jetzt ein bis zweimal die Woche probiert - Reinführen, Anhängen, die anderen raussperren, Heu in den Barren und erst von links und dann von rechts das Euter abstreifen. Seit den beiden extremen Vorfällen am Anfang war sie jetzt immer einfach "lammfromm".


    Nächste Woche ist Geburtstermin - ich bin schon gespannt, weil es für mich wegen dem Training zum anspannen wichtig wäre ein Kuhkalb zu bekommen.


    Schau ma mal wie es beim richtigen melken dann geht.


    Viele Grüße

    Hermann

  • Viel Erfolg bei Kalbung und Melken!


    Oft geht es am Geburtstag ganz gut (Oxitozinspiegel hoch, wirkt harmonisierend und lässt Milch einschießen) und wird in den 3 nächsten Tagen schwieriger. Insbesondere wenn das Kalb durchgehend bei der Mutter sein darf.


    Der eineAspekt ist das Milchaufhalten, so daß man immer nur wenig je Melkzeit herausbekommt

    Der andere das Treten der Kühe, die selbst den vertrauten Menschen als nur eines sehen: er ist nicht ihr Kalb. Schließlich würden Kühe ja auch in den seltensten Fällen eine andere Kuh bei sich trinken lassen, sei sie auch noch so befreundet oder ranghoch- es sei denn, es ist die eigene Tochter aus einem der Vorjahre.

    Der dritte Aspekt ist der Euterfüllstand: sowohl Kuh als auch Kalb lernen schnell, daß wir das Euter zu bestimmten zeiten lehren kommen. Schnell wird das dann noch vorher Familienintern erledigt,


    Deshalb gibt es bei der muttergebundenen Kälberaufzucht verschiedene Verfahren das Problem zu umschiffen:
    - Kalb darf nur zu bestimmten Zeiten bei der Mutter trinken, z.B. 2X täglich für kurze Zeit vor oder nach dem Melken, oder nur tagsüber.


    - Kalb wird vor den Melkzeiten kurzfristig (0,5-3h) getrennt. Wenn man es dann datzulässt möchte es trinken, der Mutter schiest die Milch ein und man teilt sich das Euter, oder man trennt das Kalb nach dem stimmulieren des Euters und dem Milcheinschießen für die zeit des Melkens nocheinmal kurz.


    - mehrere Kälber werden von einer Amme aufgezogen


    Es gibt aber auch Kühe, die garkein Problem damit haben, jemand anderem als ihrem Kalb das Euter freizustellen:

    Manche Kühe lassen wahllos alle Kälber bei sich trinken und qualifizieren sich damit als gute Ammen. Oft sind das die selben, die auch weniger Probleme beim Melken machen (in der Kugebundenen Kälberaufzucht).

    Die Schwarzbunten z.b. sind bei uns tendenziell kooperativer als das Rote Höhenvieh.


    Aber lernen können es alle Kühe.



    Viel Erfolg jedenfalls bei Kalbung und Melken!

  • Hallo,

    es gibt gute Neuigkeiten. Wir haben ein Kuhkalb bekommen. Obwohl vorgestern abend noch kaum Anzeichen waren und sie gestern morgen normal zum Futtern rauskam war der Stall richtig umgegraben und bei genauer Analyse war da noch ein weiteres Rind....

    Es ist alles gut. Ich hab dann gestern die beiden anderen rausgesperrt, und Mutter und Kind einen Tag im Überdachten Stallbereich gehalten. Das Kalb trinkt normal. Bei der "Herdenzusammenführung" gab es auch keine Aggressionen, da hatte ich mit den Dextern mal Schwierigkeiten, aber Hinterwälder sind eher ruhig....

    Mit dem Melken ging es relativ gut. Sie ist ruhig stehen geblieben. Es kam aber nicht viel Milch. Die vordere gegenüberliegende Zitze war geschwollen und wenn ich da gemolken habe, hat sie mit dem gegenüberliegenden Fuß gegen die Zitze getreten.


    Die Idee mit dem für zwei Stunden wegsperren und dann melken finde ich gut, das werde ich mal probieren.


    Ich habe jetzt insgesamt vier Rinder und mein Stall, meine Weidefläche und meine Futterflächen sind so für zwei bis vier Tiere ausgelegt. Bei so wenigen Tieren hat man dann oft das Problem, dass man Tiere dann einzeln hält, was manche nicht mögen, aber ein Kalb in den Kälberschlupf zu sperren ist bestimmt ok.


    Bleibt nur noch das Problem, dass den Kindern Erna als Name nicht gefällt, sie aber keinen anderen Vorschlag machen können.


    Danke


    Hermann

  • Herzlichen Glückwunsch!


    Zitze geschwollen?
    Mehr als die anderen? Würde ich im Auge behalten.

    Wir haben bei unseren Mutterkühen hin und wieder Euterentzündungen, die wir bisher mit 3-2x täglichem Ausmelken wegbekommen haben.

    Es gibt eine Untersuchung darüber: Bei Mutterkühen kommen fast genau so häufig Euterentzündungen vor wie bei Milchkühen, es bekommt nur meistens keiner mit.


    http://www.diss.fu-berlin.de/d…UDISS_thesis_000000000727


    Entweder die Entzündung heilt von alleine ab oder der Strich verödet.


    Erst wenn die Kun nur noch einen oder keinen gesunden Strich mehr hat, fällt das auf, weil das Kalb nicht wächst. Die Kuh wird geschlachtet. In den wenigsten Fällen wird es behandelt.

    In großemn Herden würde es - zumindest die ersten Tage- Bauer und Kuh eine riesen Stress bereiten, das nicht zahme Tier 3x täglich einzufangen und zu melken.


    Meine Erfahrung: Die Kälber meiden entzündete Striche, weil es der Kuh weh tut und sie tritt und/ oder weil die Milch nicht so süß ist wie gesunde Milch (sondern salziger).




    Aus Biestmilch kann übrigens prima Pfannkuchen ohne Eier machen, wegen des hohen Eiweiß- und Zuckergehaltes.

    Einfach mit Mehl (egal was für Mehl) vermischen bis ein nur leicht dickflüssiger Teig entsteht und in Butter Pfannkuchen daraus braten.


  • Hallo,


    hat gut funktioniert. Zuerst hab ich das Kalb (Paula vielleicht?) für zwei Stunden in den Kälberschlupf gesperrt, was ganz gut war, weil da konnten die Kinder selbständig mit ihm spielen. Dann habe ich die anderen ausgesperrt, Heu in Barren und die Kuh Fanny angehängt, das Kalb reingelassen. Das Kalb ist teilweise suchend um die Kuh rumgewandert. Beim Melken hat die Fanny zwar ein zweimal den Fuss gehoben und mich weggedrückt, aber das war nicht bösartig. Es ist nicht ganz leicht, weil die Zitzen sehr kurz sind, aber ich glaube, wenn in den nächsten Wochen die Milch mehr einschiesst wird das besser. Ich hab so etwa 100ml gemolken, was für einen Pfannkuchen gereicht hat - Danke, war lecker.

    Die Schwellung ist weniger geworden. Ich bin froh, dass ich "geübt" hatte, weil das Melken insgesamt im "low stress" Bereich abgelaufen ist. Ich habe ja auch nicht das Ziel besonders viel Milchausbeute zu erzielen.

    Was mir aufgefallen ist, dass das Kalb alle 10 Sekunden die Zitze gewechselt hat, das habe ich so noch nicht gesehen. Insgesamt geht es den beiden aber gut, das Kalb springt fröhlich rum, die Kuh frisst normal und ist unauffällig.


    Morgen probier ich es wieder....


    Viele Grüße


    Hermann

  • gratuliere und viel Freude damit!

    das Zitzenwechseln hat meine auch drauf, die Kleinen wissen schon wie es geht, das Programm kriegen sie mit ;-)

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose