Zugrinder Workshop "Arbeitsrinder - aus der Geschicht in die Zukunft" Österreich

  • Arbeitsrinder - aus der Geschichte in die Zukunft


    Die meisten seltenen Rinderrassen waren Dreinutzungsrassen: Milch, Zug- und Fleischleistung standen oft gleichwertig nebeneinander. Heute hat sich die Zucht sehr spezialisiert und da der Traktor die Arbeitstiere abgelöst hat, ist viel Wissen in Vergessenheit geraten.


    Wir werden an diesem Tag zeigen, wie man beginnt mit einem Rind am Halfter zu gehen, es an das Geschirr und die zu ziehende Last zu gewöhnen. Gerne können alte Geschirre mitgenommen werden, um sie dann direkt vor Ort zu besprechen und praktisch zu erproben.


    Das Arbeitstier soll nicht völlig aus dem Bewusstsein verschwinden, um einerseits Traditionen und Wissen zu erhalten und andererseits diese Fähigkeiten der Nutztiere bei Spezialanwendungen einsetzen zu können.


    Kursdauer: 16 Einheiten

    Zielgruppe: Biobäuerinnen und -bauern, Interessierte

    Kursbeitrag: € 170.00 (Teilnehmerbeitrag ohne Förderung)
    € 85.00 (Teilnehmerbeitrag gefördert)

    Förderung: gefördert von Bund, Land und EU

    Fachbereich: Umwelt und Biolandbau


    Ort: Oftering - Österreich

    Beginn: 06.10.2017, 09:00 Uhr
    Ende: 07.10.2017, 17:00 Uhr

    Örtlichkeit: Hödlgut, Wolfgang und Eva Ehmeier, Mitterbachhammerstrasse 10, 4064 Oftering (Oberösterreich)
    Information: LFI-Kundenservice, Tel. 050-6902-1500
    Referent/in: Ing. Wolfgang Ehmeier
    Anmeldung bis: 26.09.2017
    Kursnummer: 8423/1

    Anmeldung und genauere Infos: https://www.lfi.at bei Kurssuche Oberösterreich und bei Volltext Rinder eingeben.
  • Ich möchte Euch ein paar Eindrücke geben, von unserem Zugrinder-Workshop dieses Wochenende! Nicht nur, dass wir wirklich einen sehr guten Andrang hatten, 12 Aktive Teilnehmer und welche auf der Warteliste, auch hatten wir das riesen Glück, dass Eva Scheinost einen Tag dabei war.


    Geschirrkunde: das theoretisch gelernte in die Praxis umsetzen!


    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4459/37533033652_8e9eeb80ec_z.jpg]IMG_20171007_131627 by Arbeitsross, auf Flickr


    Führübungen am Acker mit der Sternegge. Das hat dann leider nicht so Top funktioniert, da es immer wieder geregnet hat und der Boden sehr tief und schwer war.


    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4502/37533032202_4c2847e3a5_z.jpg]IMG_20171007_135353 by Arbeitsross, auf Flickr


    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4495/37564934231_20d7bb9db9_z.jpg]IMG_20171007_140502 by Arbeitsross, auf Flickr


    Eine Teilnehmerin hat ihre vierjährige Dexterkuh mitgenommen. Sie war schon sehr gut Halfterführung und wurde von Kindern auch immer wieder geritten. An diesem Wochenende haben wir ihr ein Kuhkumet und ein Shettygeschirr angepasst. Am Abend des zweiten Tages hat sie dann einen sehr leichten aber langen Holzstamm gut gezogen, verschoben und zurecht gerückt. Super!


    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4460/37533029432_3929151333_z.jpg]IMG_20171007_144348 by Arbeitsross, auf Flickr


    Alles in Allem ein schönes gelungenes Wochenende!

  • Das hört sich toll an!
    Schön auch, daß so viele Interessenten da waren.


    War es bürokratisch sehr aufwendig, fremde Tiere auf dem Hof zu haben? Da hatte ich auch schon anfragen, bin aber bisher etwas vor dem Papierberg zurückgeschreckt- vielleicht ist Östereich da unkomplizierter.



    Wie funktioniert die Steinegge? Sieht aus wie eine Sterwälzegge, aber wozu ist der Korb?

  • Darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen dass es ein Problem geben könnte.

  • DAs ist wahrscheinlich die angemessene Herangehensweise. Hier in Berlin, im Fokus aller Ämter, traue ich mich soetwas nicht.

    Ich habe mal ein paar Tage mit den Rindern an einem Projekt in einem anderen Staddteil teilgenommen, etwa 10k vom Stall entfernt. Tage später meldete siche in aufgelöstes Veterinäramt des Stadtteils, wie ich das ohne Anmeldung hätte tjun können. Sie hatten aus der Zeitung davonn erfahren und wollten rechtliche Schritte unternehmen. Nur durch die Beschwichtigungen unseres damaligen Amtsveterinärs (unseres Bezirkes) lies sich das gerade noch verhindern...