Frühjahrsrundgang - aktuelle Bestandsaufnahme

  • Insektenhotel funktioniert noch


    dann das immerwährende Pfosten erneuern (Hanna hat den Zeno mal wieder durch den Zaun gejagt - es kann nur Geschwisterliebe sein)


    beim folgenden Rundgang mit dem Pankratz finden wir einen weißen Maulwurfshaufen, das ist sog. Alm
    der Almboden ist bei uns recht häufig, das sind blanke Kalkablagerungen (in der Regel auf dem Torf - Erdinger "Moos") die wie grobes Pulver daherkommen oder wenn man direkt in der Tiefe darauf stößt wie Makaroni; sie entstehen durch stark kalkhaltiges Wasser was über den Moospflanzen steht, verdunstet und der Kalk an den Pflanzenteilen ausfällt. Die Pflanze stirbt irgendwann ab, zurück bleibt die Röhrchen - Struktur. Auffällig: viele kleinste Schneckenhäuschen darin


    dieser Kalk und die Tatsache, daß der vorhandene Torf jahrhundertelang als Brennmaterial abgebaut wurde, machte die Gegend zumindest für einen Glashersteller interessant - dem Vorbesitzer vom heutigen Karlshof (städtisches Gut München)

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

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  • wir haben Untermieter, seit 2 Jahren ist es heftig, auch diesen Winter haben sie wieder gewütet: Biber :cursing:
    nachdem die Hanna vor 2 Jahren in so ein Loch gefallen ist, haben sich die Bauten weiter vermehrt
    Biberfraß an allen Bäumen, der eingestürzte Bau so groß, daß der Pankratz drin Platz hätte und der Ausgang aus dem Bau zum Wasser so groß, daß ich vermutlich durchpassen würde

    manche der Biber arbeiten mit Steigeisen ( 8o oder wars doch ein Specht?), Loch an Loch wie Schweizer Käse und nicht nur am Bach entlang sondern auch "mitten" im Acker ...

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • und was wir letzte Woche gemacht haben?


    Hedda befreit; dazu mußten wir nicht nur die Stangen abschrauben, sondern die schräge auch durchflexen. Hedda war's egal, sie stand wie eine Statue

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Vor einigen Jahren noch in aller Munde, vor allem von sich fast überrollenden Presseberichten hochgelobt, ist in bestimmten Gebieten Bayerns der "Bieber" ja schon zu einem richtigen Problem-Tier - allem voran für die ackerbauliche Landwirtschaft geworden. Dort wird er auch schon seit ein paar Jahren mit Sonderregelungen bejagt (Biebermanagement).
    Und auch der Weißstorch wird inzwischen hier und da zu einem (weiteren) gefährder des restlichen Niederwildbestandes (Feldhasen, Rebhühner, Fasanen) sowie anderer Wiesenbrüter, welche gleichzeitig auf der "roten Liste" gefahrdeter Arten stehen, aber in der öffentliche Diskussion und Wahrnehmung nicht oder nur kaum vorkommen.
    Alles spricht und Berichtet (zeitweise) über Bieber, Luchs, Uhu, Weißstorch, Wildkatze, Wolf usw. usw. - aber (außer der Jägerschaft) wohl kaum einer über die anderen genannten Arten, welche i.d.R. alle, zumindest Teil- und Zeitweise auch zum "Beutespektrum" der vorgenannten zählen.
    Leider trifft sich die Gesamtproblematik beider - Beutegreifer und Beute - oft und meist irgend wo im Bereich einer Art der heute ausgeübten Landwirtschaft wieder, welche - zumindest einen nicht unerheblichen Anteil an der Problementwicklung hatte und hat.