Holzrücken mit Yakhybriden in Tibet

  • Echte Knochenarbeit. Dabei geht bestimmt das eine oder andere Bein von Rind oder Mensch zu Bruch.


    Auch die Wiederist"joche" sind wohl ähnlich ausgeklügelt wie jene, die man schon vor 6000 Jahren genutzt hat.
    Die Zugkraft wird an einem Dornfortsatz (des letzten Hals- oder des ersten Brustwirbels?) abgenommen, ziemlich punktuell.


    Komischerweise sieht man nach dem Abspannen keine wunde oder verhornte Stelle dort






    Trotzdem, die Jungs gehen mit den Tieren freundlich um und es gibt sogar etwas aus dem Beutel. Das Arbeitsklima scheint gut zu sein.

  • so schietig der Regen, so sehr hilft er bei den schweren Stämmen
    faszinierend das Jochholz einfach zum transportierten Holz zu werfen; wenn er die Bänder mitnimmt können sie vor Ort "oben" wieder ein neues Jochholz zuhauen und haben so 2 Stämme transportiert und keine Last beim zurück gehen


    auch hier ziehe ich meinen Hut: solche Lasten bei dem Gelände (in der Höhe)


  • wenn wir grad dabei sind ;-)



    vordergründig geht es um Yak-Dung und seine unendlichen Möglichkeiten; ganz eigentlich lernt man viel über den tibetischen Alltag ...

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • eigentlich lernt man viel über den tibetischen Alltag ...

    und über die "Notwendigkeit" von Plastik, Schamott, Metall und anderen komplzierten Materialien für Spielzeug, Öfen, Beschläge, Werkzeuge. Über den entspannten Umgang mit Wölfen ("Oh guck mal, Wölfe!") -und das bei bei Menschen, die von Ihren Tieren existenziell abhängig sind. Über den Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Brennstoff und natürlich Mist .... und über naturnahes Leben allgemein.



    Das Wort "Recykling" ist dort überflüssig, weil nichts was in diesem Haushalt entsteht nach seiner Zeit als Gebrauchsgegenstand etwas anderes als ein Rohstoff ist.
    Müll? Was ist das?
    Auch für Archäologen interessant:
    Werkzeuge und Beschläge aus Dung oder gar Eis wird man nicht finden, man wird nie davon erfahren, falls sie genuzt wurden.


    Mit dem Luxus einer Waschmaschine zuhause kann man das natürlich romantisch finden- aber unzufrieden wirken die Leute auch nicht direkt.