Manchmal sind sie besonders nett

  • Heute hatte ich auf der Weide ein schönes Erlebnis mit Friedolin:


    Friedolin ist inzwischen ca. 8 Jahre alt, fast genauso gross wie ich und etwa 1500kg schwer.
    Er ist keine Ballerina und hat Mühe sich an den Füssen und Rückseiten der Hinterbeine zu lecken. Also macht Murmel das meistens. Manchmal 10 Minuten lang. Oder ich bürste ihn dort. Was dazu geführt hat, dass mir Friedolin seine Hinterfüsse entgegenstreckt, wenn er sie geputzt bekommen möchte.
    Heute wollte ich eigentlich Jeanette bürsten, aber Freidolin hatte dieses unerträgliche Fussjucken.
    Also gut. Füsschen massiert. Dann dachte ich, ich wäre fertig, aber nein: Der Fuss wird wieder hingestreckt.
    Ok noch etwas bürsten. Jetzt finde ich das es reicht wirklich und will weggehen.
    Aber was ist mit Friedolin los?
    Warum knickt der plötzlich weg?
    Schaut mich an, macht Kompliment (was er sonst nur macht, wenn er weiss dass ich einen Apfel habe), steht wieder auf und ping:
    streckt mir wieder den Fuss hin.
    Also gut. Dann jetzt noch mal richtig kraulen...
    und erst jetzt merke ich, dass er unter dem Fell lauter kleine schorfige Krusten hat. Ach so, ok, Behandlung fällig.
    Manchmal muss man drauf gestossen werden.

  • Unsere haben auch gerade diese kleinen Gäste!
    Die "mit Öl bürsten" Methode hat leider kein ausreichendes Ergebnis gebracht, das müßte man dann wohl täglich machen. Also auch bei uns jetzt Chemi.
    Kompliment für Füsse kratzen: das ist doch ein Deal!

  • Manchmal muss man drauf gestossen werden.

    das kenn ich auch, manchmal müssen unsere Rinder denken wir haben einen an der Latte ...
    die Hanna hat mich mal 15 geschlagene Minuten auf mein Handy hingewiesen, daß ich verloren hatte; im Nachhinein: recht viel lauter konnte sie nicht schreien, aber bis ich es halt verstanden hab ;(:S:/:whistling:

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose