Rinderrassen weltweit

  • Nos Amies les Vaches du Monde: viele Bilder von Rindern aus aller Welt und Zuordnung zur Rasse (französisch)

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Danke für's einstellen des Link's.
    Viele Interessante Bilder :)
    Leider fehlt, um das ganze weitergehend zu vervollständigen, noch entsprechender Text zu den einzelnen Typen.


    Was mich allerdings doch etwas erstaunt oder vielleicht sogar entsetzt:
    bisher dachte ich, vor allem der Europäer bzw. die Bewohner der Nordhalbkugel dieses Planeten neigen allgemein zu Übertreibungen. Wenn ich mir dann aber hier die verschiedenen Bilder zu gewissen Rinderrassen z.B. der afrikanischen anschaue, und deren - meines Erachtens - unnatürlich, überdimensional große Behornung anschaue, dann ist es wohl doch so, daß die menschliche Spezies wohl allgemein und überall dazu neigt ... :(

  • dort dient das Horn (wie der Triel und das Präputium) u.a. der Temperatur-Regulation
    faßt ein Horn an, das ist warm (und empfindlich!)

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Moin,


    die Ausprägung der Hornlänge und -stärke ist u.a. auch abhängig von der Futtergrundlage. Bei entsprechend hohem Rauhfuttergehalt kommt es zu entsprechender Ausprägung bei der Behornung, Beispiele aus verschiedenen Regionen sind bspw. Maremanna aus der Toskana, Steppenrinder aus der Puszta, Highlands aus dem Nordwesten Schottlands, British Longhorn aus England, Ankoles aus Nigeria, Kuri-Rinder vom Tschad-See sowie Guzerat und Gir aus Indien und Pakistan


    Lieben Gruß, Felix

  • Das wäre interessant. Du meinst es wird bei rohfasreereichem, voluminösem, energie- und eiweißärmerem Futter natürlicherweise langfristig Tiere mit dickeren oder längeren Hörnern selektiert?
    Was könnte denn dazu führen, daß Hornlänge/-dicke als Selektionskriterium bei hohem Rauhfutteranteil in der Ration wirkt?
    Um den EInfluß des Menschen da auszuschließen müßte man die fossilen Reste der jeweilig geographisch vorkommenden Auerochsen vergleichen.
    Kraftfutter ist auch eine relativ neue Erfindug, nicht immer konnte man es sich leisten, Getreide an Rinder zu verfüttern.


    Oder meinst Du, beim EInzeltier wächst weniger Horn wenn das Tier anteilig viel Kraftfutter bekommt?


    Oder meinst Du, der Mensch hätte in ärmeren Gegenden mehr Wert auf die Maße der Hörner gelegt?

  • Hey Astrid,


    ich denke ersteres ist der Fall.
    Keine Ahnung ob es am geringen Proteinanteil liegt


    Kraftfutter ist glaub ich als Selektionsfaktor auszuschließen, da alle vorgenannten Rassen ursprünglich komplett ohne hohe Eiweißzugaben auskamen, glaube auch nicht dass hohe Proteingaben dass (Kopf-)Horn nachteilig beeinflußen. Bei den Fundamenten gibt es allerdings Nachweise besonders bei Zebu- und Zebublütigen Rassen (Ankole, Watussi, Bahima etc.) - hier kommt es zu Spaltrissen an den äußeren Trachten z.T. vom Kronrand abwärts


    Sicherlich spielt der Mensch als Selektionsfaktor eine nicht unerhebliche Rolle, so werden z.B. die Hörner der Kuris am Tschad-See als Kalebassen nach dem Ableben der Tiere verwendet.
    Diese spielen in der ganzen Ernährungsdiskussion von Rindern aber eine völlig seperate Rolle, da sie zum Tang und Algen abweiden genutzt werden und bei Fehlens dieses Primärfaktors im Futter nicht gehalten werden können bzw. eingehen


    Lieben Gruß, Felix