wie umweltfreundlich sind Rinder?

  • Rinder sind gut in die Natur eingepasst -wenn man sie tiergecht hält.


    An diesem Kuhfladen sieht man, daß Tier und Umwelt optimal aufeinander abgestimmt sind.
    Man nenne mir eine Maschine, die das kann:
    Mähen, düngen und sähen in einem Arbeitsgang, genau zum richtigen Zeitpunkt, mit regional optimiertem Saatgut:


    Der überständige Luzernegrassbestand wurde perfekt abgefressen, die reifen Luzerne- und Grassamen mit.
    Letztere wurden mit NPK Dünger und allen Spurenelementen versehen an einem dafür optimal geeigneten Platz abgesetzt und mit einem kleinen H2O Vorrat bestückt.
    Ein Vogel hat, wohl auf der Suche nach tierischen Fladenbewohnern, den Haufen gelockert.
    Hunderte kleiner Luzernepflänzchen keinem nun in dem Fladen. Die Pflanzen darunter konnten trotzdem durchwachsen.


    Auf dem letzten Bild das gleiche nocheinmal mit "Anwalzen" am Lieblingsliegeplatz der Kühe, mit weniger Erfolg.


    Gülle wird in manchen Landstrichen wie Müll behandelt, es ist ein "Entsorgungsproblem".
    Der ökonomische Wert von Güle ist deshalb so gering, weil man beim Kauf von Kunststickstoff die realen Kosten für Ressourcenverbrauch und Emmissionen bei der Herstellung nicht mitbezahlen muß.
    Einem Stück Grünland kann dagegen kaum etwas besseres passieren, als eine Kuhherde, ihr Tritt, ihr Biss und ihre Hinterlassenschaften.


    Weniger geliebte Pflanzen, die nicht gefressen werden, bekommen diesen Service übrigens nicht.


    Abgesehen davon, daß die Luzerne die "Druschreife" bei einer guten Weideführung eigentlich nicht hätte erreichen dürfen, zeigen die Bilder eine wichtigen Aspekt von Grassfressern.


    Hochleistende Milchkühe hätten diese Landschaftspflegefunktion übrigens nicht bieten können: Für sie hätte der Energiegehalt in den Pflanzen nicht ausgereicht.