Treiben, lenken usw.

  • ( es sieht da ein wenig so aus, als würde sie mit der Stirn schieben, darf sie aber nicht, das würde ich meiner kleenen Luna sonst nicht antuen Eigl holt sie gerade aus, um mit dem Nasenrücken zu schieben )



    Wenn das die Hündin nicht anders sieht ... ;)

  • Nein, er kommt nicht aus der Mutterkuhhaltung. Wir haben Milchkühe. Er wurde wie alle Kälber mit dem Tränkeimer großgezogen und ist dann nach dem Absetzen bis jetzt im Moor gewesen.

  • .wenn meine mit dem Kopf schlagen, gibt es einen deutlich Klapps auf die Nase, verbunden mit einem "Aus" und dann wars das. .

    das ist auch richtig so, ich würde nur gern schon einen Schritt vorher verhindern wollen, daß man ihm mit dem Kopf anfassen überhaupt einen Grund bietet zum Kopf schlagen
    er soll doch erst mal Vertrauen fassen...

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Das sogenannte "soziale Hornen", ein spielerisches Drücken und Rangeln mit Stirn und Hörnern eine normale Verhaltensweise. Die kann in gegenseitiges Lecken oder auch in spielerische oder weniger spielerische Kämpfe übergehen.
    Da wir aber keine Hörner haben (und wenn, wären wir trotzdem nicht so stark) können wir da nicht mitspielen. Deshalb müssen meine auch erstmal lernen, daß Stirn- und Hornberührungen bei Menschen Tabu sind. Auch dadurch, daß wir sie selbst erstmal am Kopf nicht anfassen.
    Das habe ich auch schon während meiner Lehre gelernt (da wurden sie nur gemolken und gemästet, nicht bewußt trainiert), daß man sie durch Kopfstreicheln zum boxen animiert. Wenn sie gelernt haben, daß sie das nicht dürfen, kann man es wieder machen. Man kann ja das Leckerlie außer mit der Stimme auch mit dem Streicheln an einer bestimmten Stelle koppeln, so daß es dann auch alleine als Lob verstanden wir. Bei manchen unserer Tiere mache ich das mit Kopf/Nasenstreicheln, hat sich so ergeben, wenns auch nict das schlaueste ist. Da kommt man eben am besten dran beim führen.
    Aber gerade bei den pubertären Rindern, die noch versuchen durch Kabbeleien in der Rangordnung aufzusteigen, würde ich auch die Finger von er Stirn weglassen.

  • soll er zu Anfang nicht an der Stirn gestreichelt werden?


    vielleicht ein erklärung dazu:


    bei rindern ist die berührung und das streicheln an der stirn eine aufforderung zum sozialen hornen oder zur rangauseinandersetzung.
    du hast eure herde bestimmt schon mal in ruhe beobachtet. beim sozialen hornen gehts meistens mit leichtem kopf-an-kopf-kontakt los...


    mit der zeit können sie natürlich lernen, dass menschen das ganz anders meinen. Unsere Zugkuh beispielsweise hat das streicheln an der stirn recht schnell als stilles lob akzeptiert und scheint es so auch zu verstehen.
    wenn du deinen halbstarken (der ja mit dem menschen eh noch nicht so dicke ist wie du schreibst) an der sirn streichelst, dann wird er das wohl als ein form von "stänkern" empfinden und als halbstarker der er nun mal ist zurückstänkern oder versuchen auszuweichen (als unterstes Herdenmitglied)...


    von daher würd ich die stirn auch wirklich erst mal lassen, weil wenn er es wirklich drauf anlegt kannst du ihm kräftemäßig einfach nichts mehr entgegensetzen, dafür is er zu alt und groß...


    ansonsten würd ich sagen: dran bleiben.
    natürlich ist das kalbalter für den einstieg besser geeignet, aber mit viel geduld und einfühlungsvermögen in deinen dicken werdet ihr bestimmt einen weg finden.

  • memo an mich: man sollte die beitrags-liste zu ende lesen, bevor man seinen senf dazu gibt, sonst steht alles doppelt da... sorry!

  • noch jemand mit Problemen beim Führen eines Rindes 8)
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    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Tja der Ochse..... er wird nächstes Jahr zum Schlachter gehen.


    Er stammt von einer ganz klapprigen Mutter und war selbst lange Zeit total klapprig-ganz anders als die anderen Ochsen in seinem Alter. Ich hatte insgeheim die ganze Zeit gehofft, dass er so bleiben wird, damit meinem Schwiegervater es nicht schwer fallen würde auf den Erlös durch das Fleisch zu verzichten, weil ja dann eh kaum was an ihm dran gewesen wäre.


    Leider hat der Ochse in den letzten Wochen so wahnsinnig an Gewicht zugelegt, so dass er nächstes Jahr schlachtreif wäre.


    Das Verhältnis zwischen meinem Freund und seinem Vater ist stets angespannt. Wir haben viele Probleme mit den Eltern vom ihm. Ständig wird gemeckert dass sich alles nicht mehr lohnen würde usw. Ich will es nicht darauf anlegen und darum betteln, dass der Ochse bleibt. Ich weiß, dass mein Schwiegervater auf keinen möglichen Cent Gewinn verzichten will.


    Deshalb habe ich es aufgegeben. Ich möchte nicht weiter mein Herz an einem Tier verlieren, was nächstes Jahr geschlachtet wird.