Hersteller von Arbeitsgeräten für Ochsen, Rinder oder Kühe

  • speziell für Rinder nicht, aber bei den Pferdeleuten gibt es mittlerweile das eine oder andere was wir auch nutzen können
    bei Interesse hätt ich da ein paar links
    bei Geräten mit Bodenantrieb scheint die Übersetzung uns manchmal einen Strich durch die Rechnung zu machen, Pferde sind einfach schneller unterwegs

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • Nun geben tuts die schon aber wer kann sich die leisten? ;)


    www.burkhalter-landmaschinen.ch


    Gibts nur eins biete meinen Fendt GT 385 Lang Rahmen.. zum verkauf Euro 10 000
    dann kan ich mit das vielfachgeraet mit allem drum und dran leisten ... und noch was fuer den stallbau abzweigen ... :).
    naja glaub ja nicht das jemand das macht ...
    aber wenn ich bedenke das es von zeit zu zeit vielfachgeraete in relative guten zustand zukaufen giebt und die ja wohl schon gut 60+ auf den buckel haben ... der fendt wird das wohlnicht so wit bringen ... :(


    Heute ist ein total verpisster Tag, Wind und Regen eifach ekelhaft.
    gruesse von der "grauen Insel"
    Elfielf..

  • Tillers international verfügt über einen grossen Fundus an tiergezogenen Landmaschinen. Im Rahmen internat. Hilfsprojekte bauen sie diese mit mgl. einfachen Mitteln nach. Zu vielen Themen wurden tech guides mit Hilfestellungen zum Selbermachen erstellt. Vielleicht findest Du dort was Du suchst.


    http://www.tillersinternational.org/farming/tools.html

  • Quote

    Gibt es aktuell irgendwo auf der Welt Hersteller von "modernen" Arbeitsgeräten, die speziell für den Zug von Ochsen, Rindern oder Kühen gebaut werden?

    Wo(rin) besteht bzw. bestünde denn der oder ein signifikanter Unterschied zwischen einem gespanngezogenen Arbeitsgerät für Rindviehcher contra Pferde - ohne hierbei jedoch auf spezifische Details wie z.Bs. das Getriebeübersetzungsverhältnis bei bodengetriebenen (Mäh)maschienen u. dgl. einzugehen ?

  • Theoretisch kann ich das nicht sagen, aber aus Erfahrung gibt's kaum Unterschiede:
    Die wenigen Geräte die ich nutze (Hacke, Kartoffelhäufler, Grubber, Netzegge, Schleife) sind alles alte, vermutlich für Pferde gebaute Geräte. Die Kutschen sind teils alt teils neu.


    Der einzige bisher von mir bei diesen Geraten festgestellte Mangel an Pferdegeräten sind die Deichseln an modernen Pferdekutschen. Für Rinder müssen sie beim Zweispänner länger sein als für Pferde. Zu dem Thema gabs im alten Forum auch schon mal eine Diskussion glaub ich, Anne hatte das auch schon festgestellt.


    Es gibt ja bisher noch kein richtig gutes Aufhaltesystem beim Zweispänner für Rinder, so daß sie meist über ein breites Halsband mit der Deischselbrille verbunden werden. Dazu muß die Deichsel bis vor die Rindernasen gehen. So:
    [Blocked Image: http://www.rinder.scientific-software.de/domaene/Tiere/zugrinder/2011/LeiterwagenJan2011/DSCF4539%20%28Small%29.jpg]



    oder so:
    [Blocked Image: http://www.rinder.scientific-software.de/domaene/Tiere/zugrinder/2011/zweispaennig/DSCF5735%20%28Small%29.JPG]


    Beim Pferd wird über Kummet oder Brustblatt, also an der Brust aufgehalten, also weiter hinten als beim Rind (Hals).




    Bei der nächsten Getreideernte möchte ich unseren alten Mähbinder mal ausprobieren, das wäre dann das erste Gerät mit Getriebe welches wir ausprobieren. Falls es klappt werde ich berichten.

  • Der einzige bisher von mir bei diesen Geraten festgestellte Mangel an Pferdegeräten sind die Deichseln an modernen Pferdekutschen. Für Rinder müssen sie beim Zweispänner länger sein als für Pferde.


    Hmm, das sehe ich nicht so bzw. gibt es auch bei Pferdeanspannung kein starres Deichselmaß. Je nach Pferden (Rasse,v.a.a. größe) gibt es auch hier unterschiede in der Deichsellänge zwischen Deichselspitze und ansatzpunkt des Zuges (Waage, Spielwaage, Ortscheit).


    Meine Frage zielte vielmehr darauf ab, ob es bekannte und wesentliche Unterschiede in der Bauart, der Gesamtkonstruktion bei Arbeitsgeräten gibt, welche speziell für Pferde- oder Rinderanspannung ausgelegt wären (mal abgesehen von den genannten Getriebeübersetzungsverhältnissen bei ...).
    Mir sind solche allgemein nicht bekannt.
    Wie bei den bereits oben genannten: Hacke, Kartoffelhäufler, Grubber, Netzegge, Schleife ist es auch dem Pflug, der Sähmaschine, dem Kastendüngerstreuer u.v.a.m. egal, von was oder wem : Pferd - Kuh - Ochse - Muli - Kamel oder Traktor sie gezogen werden. Ihre Arbeitsweise bleibt immer die gleiche.
    Auch Heu(wende)maschinen, ob bekannte, althergebrachte wie Gabelwender und Trommelrechwender verschiedenen Hersteller oder aber welche neuerer Bauart wie z.Bsp. die Italienischen REPOSSI - Kammschwader, Mod. 68/4 ebene 2,30m oder MEINARDI - Ranghinatore MOD. 268, 2,45m dürften da keine unüberwindbaren Zug- oder Arbeitsunterschiede aufweisen, zumal es Maschinen dieser Bauart auch schon vor vielen Jahrzehnten in -D- für Gespannzug gegeben hat (siehe: StarkePferde Ausg. 59, 3/11, Seite 18 + 19).


    Der Preis für solche neuen Geräte ist eine andere Sache ... :whistling:


    Also, wer irgend etwas zu technischen unterschieden sagen kann, was bei Rinderzug anders sein müsste als bei den genannten (Pferde)Gespanngeräten, nur zu ...
    Hier ist der Platz zum diskutieren ... :thumbup:

  • Sicher gibts Rasseunterschiede. Aber erfahrungsgemäß brauchen Rinder bei gleichem und sogar geringerem Stockmaß eine Deichselverlängerung bei modernen Pferdektutschen. Ob man das nun als "Unterschied in der Bauart" sieht oder nicht ist mir wurscht.


    Ansonsten stimme ich Deinen Ausführungen zu. Mag sein, daß bei manchen Heuwendern/ Zettern (bei Schwadern ist es egal) das Tempo nicht ausreicht und deshalb eben die Übersetzung geändert werden muß um auf die entsprechenden Umdrehungen zu kommen, damit auch wirklich gezettet wird. Aber das hat Marieclaire ja schon gesagt. Ausprobiert habe ich es noch nicht und unsere roten sind ja auch ganz schön schnell, kann sein daß dies eher ein Rasse- und Erziehungsunterschied als einer zwischen Tierarten ist.

  • ob es bekannte und wesentliche Unterschiede in der Bauart, der Gesamtkonstruktion bei Arbeitsgeräten gibt

    wenn ich da die Deichsel doch noch mal aufgreifen darf: Rinder tragen den Kopf tiefer als ein Pferd und kommen dadurch ehr in den Genuß :evil: eines Kinnhakens beim Einzeljoch in Teamanspannung bzw. beim 3PK;
    wie das ändern?
    da schiel ich ganz ehrlich wieder auf das Halsjoch; damit wär das Bremssystem auch einfacher zu integrieren...
    klar ginge es mit einem Doppelgenickjoch genauso einfach, wenn da nur mehr Bewegungsfreiheit für das Rind bliebe

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


    "Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt in Eurem Lande, den sollt Ihr nicht bedrücken. Er soll bei Euch wohnen wie ein Einheimischer unter Euch, und Du sollst ihn lieben wie Dich selbst." 3.Buch Mose

  • EInzelhalsjoch beim Zweispänner wäre sicher auch eine Lösung. Aber ich bin eigentlich- abgesehen von der Aufhalteproblematik beim Zweispänner- bin ich mit dem3PK sehr zufrieden. Und für jedes Tier zusätzlich ein Einzelhalzjoch anpassen, bei sich ändernen Größen, das ist mir in der Praxis zu teuer und umständlich.
    Wenn man Zeit und Geld ohne Ende hätte...


    Aber wir waren bei den Unterschieden der Gerätebauarten bei Rind und Pferd stehen geblieben.

  • EInzelhalsjoch beim Zweispänner wäre sicher auch eine Lösung. Aber ich bin eigentlich- abgesehen von der Aufhalteproblematik beim Zweispänner- bin ich mit dem3PK sehr zufrieden.

    Einzelhalsjoch? das bringt doch nix, weder in Bezug aufs Bremsen noch in Bezug auf die Kinnhaken
    versuch Dir das noch mal bildlich vorzustellen; das bringt Dich bloß als Doppeljoch weiter

    Aber wir waren bei den Unterschieden der Gerätebauarten bei Rind und Pferd stehen geblieben.

    keine, was zieht, zieht; hatten ja in den wirklich schlechten Zeiten auch Leute vorn dran und später dann die ersten Traktoren

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


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  • Astrid, guten Morgen, kuckst Du hier:


    http://pets.webshots.com/photo/2205899860101300327EwKnLt


    das Bild ist vom hödlgut im pferdekutscher: die Ochsen gehören dem Koloman Prem
    das Querholz (noch ein "neck-yoke" :sleeping: ) gibts allerdings auch im Pferdebereich; also noch was gleiches

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


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  • handelt es sich um eine bewegliche Deichsel,

    Gott sei Dank, sonst gäb das erst richtige Kinnhaken ;(
    trotzdem denke ich, daß das beim Rind genauer eingestellt werden muß, weil weniger Spielraum da ist
    außerdem könnte ich mir ein System wie bei den amerikan. Sidebacker Geschirren vorstellen, da wäre dann weder der Hals noch das Kumt beim Bremsen involviert; wieder vom Pferdebereich abgekuckt

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


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  • Quote

    marieclaire: Einzelhalsjoch? das bringt doch nix

    Hast natürlich mal wieder recht. Der Film von Harrison hatte mich noch im Bann. Weil man dafür keinen Schwanzriemen benötigt dachte ich jetzt, damit geht alles... habe selbst eben nur Erfahrung mit 3PK.


    Wasserbüffel:

    Quote

    handelt es sich um eine bewegliche Deichsel,

    Bei unserer halbwegs modernen Wagonette (siehe bild oben) ist die Deichesl auch beweglich und gefedert 8oder meint ihr vertikal beweglich?), dennoch mußten wir sie verlängern, damit die Tiere so zwischen Zugsträngen und Kette vom Halsband standen, daß sie damit aufhalten konnten und nicht zuviel oder zu wenig Spielraum hatten. Die Kühe sind nur zwischen 1,30m und 1,40 STckm, die Kutsche ist für Pferde etwa ab 1,40-1,60m


    Bei Pferden gibts vorne zum Aufhalten so ein System mit einer Art Spielwaage für vorne. Da wird der Umgang rechts und links verlängert und in die jeweiligen Schwengel eingehängt (heist irgendwas mit "Boston"). Aber muß die Deichsel dann noch länger, weil das ganze dann beim Rind nicht mehr unter den Hals passen würde, sondern sich VOR dem Kopf abspielen müßte .


    Daß das mit dem Querholz geht wundert mich überhaupt, bei Pferden verhindert dabei ein Sprungriemen, daß das Holz dem Pferd von unten unter den Hals haut. Zudem ist beim Pferd mehr Platz unterm Hals bis zum Kinn.



    Elke, was ist ein Sidebacker Geschirr?

  • atsridmasson , hier eine kleine Hilfe.



    dennoch mußten wir sie verlängern, damit die Tiere so zwischen Zugsträngen und Kette vom Halsband standen

    Der Pferdekutscher Kutscher schreibt, die lange Deichsel habe auch etwas mit dem Aufhalten zu tun. Gerade wenn kein Hintergeschirr benutzt wird, sei eine solche gegeben.



    Daß das mit dem Querholz geht wundert mich überhaupt, bei Pferden verhindert dabei ein Sprungriemen, daß das Holz dem Pferd von unten unter den Hals haut. Zudem ist beim Pferd mehr Platz unterm Hals bis zum Kinn.

    Das Genickjoch wie man es bei der amerikanischer Pferdeanspanung sieht, trägt die Deichsel. Die Deichsel ist also vertikal beweglich. Sie wird vorn vom Genickjoch getragen und kann so nicht nach oben schlagen.
    Der Martingal hat daher nicht die Funktion die Deichsel am hochschnellen zu Hindern, sondern es ist die direkte Verbindung zum Hintergeschirr. Hier auf dem Bild kann man es gut sehen.



    Bei Pferden gibts vorne zum Aufhalten so ein System mit einer Art Spielwaage für vorne. Da wird der Umgang rechts und links verlängert und in die jeweiligen Schwengel eingehängt (heist irgendwas mit "Boston").

    Bei der Geschirrart gibt es keinen Sprungriemen.

  • Das ursprüngliche Thema: Hersteller von Arbeitsgeräten für Rindviehcher (Ochsen + Kühe), dürfte wohl einigermaßen geklärt sein.
    Ja, es gibt Hersteller von neuen Gespannzuggeräten und Maschinen.


    Vor allem in USA (Amish People), und hier z.T. auch recht große Maschinen und Geräte, welche meist Mehrfachanspannung benötigen und für relativ große Betriebe erdacht sind, gibt es seid einigen Jahren auch wieder ein wenig vermehrt auf dem europäischen Kontinent neuere Entwicklungen in dieser Richtung.
    Wohl überwiegend für den Einsatz mit Pferden erdacht, dürfte aber eine Anpassung an Rinderzug in den meisten Fällen ohne größere Komplikationen machbar sein. Bei rein nachgezogenen Gerätschaften wird hier in den meisten Fällen ohnehin keine Veränderung der Bauart notwenig sein.


    So schön es mit all diesen neuen Geräten aber auch sein mag, es bleibt letztendlich immer eine Frage der doch nicht unerheblichen Finazen ... :whistling::evil:


    Für einen reinen Hobby- oder Selbstversorgerbetrieb sind solche Anschaffungen aber eigentlich immer uninteresant, da das investierte Kapital damit meist nicht wieder erwirtschaftet werden kann.


    Aber hierfür bietet aber der heimische Markt - trotz der seit den 50iger Jahren anhaltenden Verschrottung von oft noch fast neuwertigen landwirtschaftlichen Gespannmaschinen - immer noch ganz gute möglichkeiten.
    Pflüge, Eggen, Grubber aller Art gibt es in fast jedem Dorf. In so mancher Scheune, auf Dachböden oder in Schuppen befinden sich noch oft wahre Schätze :)


    Kleine Sähmaschinen (Arbeitsbreite ca. 1,50m) für Gespannzug (mit Vorderwagen) sind auch immer mal noch zu bekommen.
    Das Onlineauktionshaus 3-2-1 ... biete hier oft noch brauchbare bis gut erhaltene Gegenstände, ob Geräte, Maschinen, aber zweilen auch Geschirrteile wie Kummte, Joche sowie Waagstengel, Zugscheite und einiges andere mehr.

    Bei Mähmaschinen gibt es allerdings einiges wichtige zu beachten: den Fingerbalken (Hoch-, Mittel- oder Tiefschnittbalken), und ob die jeweilige Maschine für den Betrieb hinter (langsamer laufenden) Kühen geeignet, d.h. mit der entsprechenden Getriebeübersetzung ausgerüstet ist. Ist eine Mähmaschine mit Vorderwagen versehen, so besteht zumindest die möglichkeit, daß selbige mit hier in -D- üblichen Geschirren (Kummet, Stirnjoch) gefahren werden kann. Über die spezielle Eignung für Kuhanspannung - meist wird niemand mehr da sein, der über die ehemalige Verwendung der Maschine Berichten kann - gibt hier letztendlich nur die Fachliteratur auskunft. Anhand der Maschinen- bzw. Seriennumer (sofern vorhanden, erkennbar) kann möglicherweise in entsprechenden Betriebsanleitungen (ebay) nachvollzogen werden, um welches Modell es sich handel.


    Ausschlaggebender erscheint mir allerdings der Fingerbalken. Bei einer Maschine mit Tief- oder Feinschnittfingerbalken und auf einer Wiese mit fettem Gras kann auch ein Fuhrmann mit gut und flott gehenden Pferden verzweifeln, wenn alle paar Meter der Mähbalken verstopft :thumbdown:
    Deshalb ist es wohl wesentlicher mehr nach dem für seine Zwecke geeigneten Fingerbalken zu achten, als darauf, ob die Getriebeübersetzung Kuhmäßig ausgelegt ist.


    Quote

    Der Fein oder Tiefschnittbalken für sauberen, bodennahen Schnitt hat ca. 38 mm (38,1mm) Fingerabstand, verstopft jedoch leicht bei dicht stehendem Gras auf mastigen (fetten) Wiesen.


    Der Mittelschnittbalken hat ca. 51mm (50,8mm) Fingerabstand. Bei sehr dicht stehendem oder lagerndem Schnittgut besteht aber auch hier verstopfungsgefahr.


    Der Normal oder Hochschnittbalken hat ca. 76mm (76,2mm) Fingerabstand, ist weniger empfindlich gegen verstopfen, benötigt weniger Zugkraft, mäht aber bei feinem Gras oft nicht sehr sauber.


    So, nun nochmal zur Deichselproblematik bei Kuhanspannung bzw. bei Anspannung an Kutschen.
    Das effektivste gegen Deischselschlagen ist wohl eine Achsschenkellenkung, auch als Autolenkung bekannt - gegenüber der wohl öfter verwendeten Drehkranzlenkung (Drehschemel bei alten Holzwagen).
    Hierbei werden die durch Wegeunebenheiten über die Achse aufgenommenen seitlichen Ausschläge durch entsprechende Lenkgestänge abgefangen und so nicht auf die Deichsel übertragen. Bei einigen Modellen luftbereifter landwirtschaftlicher Plattforn- oder Ackerluftwagen war so etwas in den 1950ziger Jahren schon durchaus üblich. Da Kutschen jedoch meist mit einem Drehkranz ausgestattet sind, empfieht sich hier bei Neuanschaffung eine Drehkranzbremse mit einzukalkulieren.


    Jedoch erscheint mir die bereits genannte Verwendung eines Brustscheites (Brustholz, Querholz, Querdeichsel) bei entsprechender Ausführung (länge) auch eine praktikable Lösung bei der Kuhanspannung um die Deichsel etwas mehr von der Innenseite der Zugtiere entfernt zu halten und dadurch Deichselschläge gegen den Körper etwas abzufangen.


    Pferde Stark - Detmold 2007


    Ein Brustscheit funktioniert aber nur entsprechend gut, bei einer getragenen, weniger bei einer gestützen (feststehend, hochgestellt, hochgehängt, befestigten) Deichsel, wie sie bei unseren meisten Kutschen und Wagen aber vorhanden sind. Noch besser wird das ganze mit dem doppelten Brustscheit. Hierfür benötigt man aber auch ein dementsprechend geeignetes Geschirr. Für die Kuhleute wäre hierhingehend wohl die Verwendung des Amerikanischen "Halsdoppeljoches" eine an Geschirrteilen einfache Variante / Lösung um die Deichselschläge über Geschirrmaßnahmen am besten abzufangen.

  • was ist ein Sidebacker Geschirr?

    aus "Farming with Horses" ein Sidebacker Geschirr (Du brauchst nur etwas hochscrollen)
    ein Bellybacker geht bei Rindern nicht wegen dem Triel

    "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen." Sarah Connor, 15.10.2015


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